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Pixel Slate: Erstes Google-Tablet mit Chrome OS

Neben zwei neuen Pixel-Smartphones präsentierte Google am Dienstag auch ein neues Pixel-Tablet, welches erstmals nicht mit Android, sondern mit Chrome OS ausgestattet ist.

Im Rahmen der Präsentation begründete Google die Wahl des neuen Betriebssystems damit, dass das Pixel Slate eben kein Handy im Computergewand, sondern ein echtes Tablet sei. Nutzern solle durch die Wahl des Betriebssystems eine vollwertige Desktop-Erfahrung ermöglicht werden, die sich von der eines Handys unterscheidet. Chrome OS wurde eigens zum Zwecke der Integration in das neue Tablet umfassend überarbeitet. So soll das Betriebssystem nun besser mit Touch-Gesten umgehen können und Googles Sprachassistenten besser einbinden.

Gekauft werden kann das Pixel Slate sowohl mit als auch ohne Tastatur. Es ist hinsichtlich des Aufbaus also durchaus ein Convertible, unterscheidet sich durch die Wahlmöglichkeit, gänzlich auf die Tastatur zu verzichten, jedoch deutlich von ähnlich gearteten Konkurrenzprodukten.

Das Display des Gerätes ist 12,3 Zoll groß und laut Google eine Pixeldichte von 293 ppi. Damit will der Hersteller eindeutig den Anspruch, einen vollwertigen portablen Desktop zu bieten, unterstreichen. Passend zur hohen Pixeldichte richtet Google die Lautsprecher des Gerätes nach vorne hin aus – beides trägt zur Perfektionierung des Filmschauens bei.

Angetrieben wird es von Intel-Prozessoren. Je nach Modell steckt im Tablet entweder ein m3, ein i5 oder ein i7. Auch der zur Verfügung stehende Arbeitsspeicher ist von der gewählten Version abhängig. Er beträgt entweder 4, 8 oder 16 GB. Der interne Speicher ist ebenfalls wählbar. Hier stehen 32, 64, 128 und 256 GB große SSDs zur Verfügung.

Zwei USB-C-Anschlüsse, die auch zum Laden des Tablets genutzt werden, sowie ein Akku mit einer Leistung von 48 Wh und einer Schnelladefunktion komplettieren die Ausstattung des neuen Tablets.

Hierzulande wird das Pixel Slate vorerst nicht erhältlich sein. In den USA, Kanada und in Großbritannien wird es noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. In den USA kostet es in der günstigsten Version 600 Dollar. Mit m3-Prozessor kostet es 799 Dollar, mit i7-Prozessor 1599 Dollar. Die Tastatur kostet zusätzlich 200 Dollar. Soll auch ein Eingabestift im Lieferumfang enthalten sein, steigt der Preis um weitere 100 Dollar.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin und arbeite bei Caseking.

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