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PlayStation 5 bietet 120 Hz, 4K-Auflösung und nutzt Spielstände des Vorgängers

Jim Ryan, der CEO von Sony Interactive Entertainment hat in einem Interview mit CNET eine Reihe technischer Details zur kommenden PlayStation 5 Konsole angekündigt. Es handelt sich dabei vermutlich um eine kluge PR-Strategie, die Sony vor der kommenden E3, auf der das japanische Unternehmen nicht vertreten ist, in den Mittelpunkt rücken soll. Auch Google hat mit der Veröffentlichung weiterer Details über den Spiele-Streaming-Dienst Stadia vor der E3 nochmal für Aussehen gesorgt.

Wie Ryan erklärte, wird jede PlayStation 5 über eine SSD verfügen. Lange Ladezeiten, die bei der PlayStation 4 der langsamen Festplatte geschuldet waren, gehören damit vermutlich der Vergangenheit an. Auch die Grafikqualität sollte im Vergleich zum Vorgänger deutlich besser sein, da die neue PlayStation bis zu 4K-Auflösung bei 120 Hz Bildwiederholfrequenz unterstützt. Entsprechende Monitore sind derzeit zwar noch sehr selten und entsprechend teuer, dies wird sich während des Lebenszyklus der Konsole aber noch deutlich ändern.

Besitzer einer PlayStation 4 werden sich darüber freuen, dass sie ihre alten Speicherstände auf den Nachfolger übertragen können und somit Spiele nicht erneut von vorne beginnen müssen. Die Abwärtskompatibilität der Konsole zur PlayStation 4 Spielen wurde bereits vor wenigen Tagen bekanntgegeben. Sony emuliert dazu auf der leistungsstarken PlayStation 5 Hardware einer PlayStation 4, die dann die alten Spiele wiedergibt. Ob dafür ein Datenträger erforderlich ist oder ob auch digital erworbene Spiele weiter genutzt werden können hat Sony leider noch nicht verraten.

Auch der Spiele-Streaming-Dienst „Playstation Now“ wird laut Ryan noch in diesem Jahr „auf das nächste Level gebracht“. Dazu wurde eine Kooperation mit Microsoft eingegangen, die Sony als Infrastruktur die Azure-Cloud bereitstellt.

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