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Pokémon Sonne und Mond: Neue Abenteuer in Alola!

Die PokéPause: Nachfolger der PokéMonAmi

Die Liebhaber alles Niedlichen werden sich freuen: Auch im neuen Teil könnt ihr eure Pokémon pflegen, streicheln und knuddeln, wie es euch gerade beliebt. Und sogar noch mehr: Bei Kämpfen kann es vorkommen, dass sie sich schmutzig machen, ihr Fell verklettet oder ähnliches. Dann dürft ihr das Pokémon nach dem Kampf pflegen und säubern, was natürlich dessen Zuneigung zu euch steigert.

Dieser Herr hier leitet die Festival-Plaza
Dieser Herr hier leitet die Festival-Plaza

Der wohl praktischste Aspekt der PokéPause ist aber das Heilen von Statusproblemen. Sollte der Status eures Pokémons am Ende des Kampfes unter einer negativen Veränderung leiden, gibt das Spiel

euch die Möglichkeit es gesund zu pflegen. So könnt ihr euch den Weg zum nächsten Poké-Center oder den Einsatz eines Items sparen und zusätzlich noch die Zufriedenheit eures Pokémons steigern.

Auch gibt es in diesem Spiel wieder Leckerlies zu verfüttern, die Pokébohnen. Minispiele wie in X und Y lassen sich hier aber nicht spielen.

Dafür gibt es aber die Festival-Plaza: Hier findet ihr neben Multiplayer-Funktionen wie Tausch und PvP auch die Möglichkeit die Stats eurer Pokémon zu erhöhen. Am Wichtigsten aber: ihr könnt an sogenannten Spektakeln teilnehmen. Dies sind kleine Minispiele an denen auch andere Spieler teilnehmen können und je nachdem wie gut ihr abgeschnitten habt, fällt eure Belohnung aus.

Neue Features für Sammler

Für Shiny Hunter oder auch ganz normale Pokémon-Sammler ist ein sehr attraktives Feature hinzugekommen. Wilde Pokémon rufen im Kampf nun öfter um Hilfe in Form eines Artgenossen. Dies muss nicht nur ein Pokémon der gleichen Art sein, sondern kann auch eines aus der gleichen Evolutionsreihe sein. So ruft beispielsweise Raupy möglicherweise auch Smettbo herbei. Langwieriges Aufleveln für Pokédex-Einträge kann man sich so oft sparen. Zusätzlich ist man deshalb auch in der Lage leichter Shinys fangen, indem man gezielt dieses Pokémon spawnen lässt. Allerdings ist das ganze immer noch sehr langwierig, anstrengend und soweit ich weiß steigen dabei die Chancen auf Shinys nicht – im Gegensatz zum Chaining aus vorherigen Spielen. Dafür steigen aber die Chancen auf zusätzliche Fähigkeiten und bessere Stats.

Entspannung für eure Pokémon im Pokémon-Resorts

In Form des Pokémon-Resorts kam eine weitere Neuheit hinzu, welche auch einige nette Features zu bieten hat. Aber zunächst eine kurze Erklärung, was das denn überhaupt ist:

Bei diesem Resort handelt es sich um eine Gruppe von kleinen Inseln, welcher der Spieler ausbauen kann. Diese Inseln bieten verschiedene Funktionen, beispielsweise kann man dort Beeren anbauen oder seine Pokémon auf Erkundungstour schicken und so an Items kommen.

Aber am wichtigsten: Es ist eure Hauptquelle für Pokébohnen. Und ihr wollt Pokébohnen. Mit Hilfe dieser kleinen Dinger könnt ihr noch viel mehr tun als nur die Zuneigung eurer Pokémon zu steigern. Ihr könnt mit ihnen auch das Resort ausbauen oder wilde Pokémon anlocken. Diese bleiben einige Zeit lang auf der Insel und entscheiden sich eventuell zu bleiben. Dann gehen sie von selbst in einen Pokéball und et voilà, ihr habt ein neues Pokémon! Möglicherweise sogar eines dass ihr zuvor noch nicht hattet.

Zurückstecken musste allerdings das Angeln von Pokémon. Dies ist nun beschränkt auf bestimmte Plätze (welche allerdings sehr zahlreich zu finden sind). Die drei verschiedenen Angeln wurden auf eine einzige reduziert. Und bis jetzt habe ich mit dieser quasi nur Karpador geangelt…

Neue Pokémon und Regionalformen

Achtzig neue Pokémon bringt uns die siebte Generation. Das Design dieser kommt zwar nicht an das der ersten Pokémon heran, aber schlecht ist es deswegen bei Weitem nicht. Und machen wir uns nichts vor: Die Maßstäbe wurden damals verdammt hochgelegt.

Flamiau im Kampf gegen Alola-Raichu
Flamiau im Kampf gegen Alola-Raichu

Unterstützt wird diese etwas geringe Zahl durch neue Formen alter Pokémon. So haben sich einige Monster der ersten Generation an Alolas einzigartiges Klima angepasst und dementsprechend ein neues Aussehen und neue

Typen angenommen. Aus Sandan wird beispielsweise ein Stahl-Eis-Pokémon, Raichu erhält den Typ Psycho dazu und Rattfratz wird zu einem Mitglied der italienischen Mafia.

Zwar bleibt die Summe der Statuswerte gleich, aber auf diese Art kann man das gleiche Pokémon auf verschiedene Arten nutzen. Auch wenn dies einen Nachteil hat: Im Kampf selber kann man mit der Aussage, dass der Gegner als nächstes Sandan in den Kampf schickt, häufig recht wenig anfangen…

Im Battle Royal fliegen die Fetzen

Neben neuen Pokémon, neuen Attacken, usw. bieten die neuen Spiele auch einen weiteren Kampfmodus: Das Battle Royal.

Hier treten vier Trainer gegeneinander an und jeder kämpft gegen jeden. Mit drei Pokémon startet man, sobald ein Trainer besiegt wurde, ist der Kampf beendet. Derjenige, der die meisten Pokémon besiegt hat und am meisten seiner eigenen am Leben erhalten konnte, gewinnt.

Dieser Modus sorgt für ein sehr interessantes Kampferlebnis, auch gegen NPCs, denn Typen-Vorteile lassen sich hier nur sehr schwer ausnutzen. Dadurch benötigt dieser Modus einiges an taktischem Geschick – oder Glück, dass die Gegner eher auf die anderen statt auf das eigene Pokémon gehen.

Aufgehübschte Grafik, aber keine bahnbrechenden Neuerungen

Das optische Design der Spiele hat von der sechsten zur siebten Generation definitiv einen Schritt nach vorne gemacht. Die Kampfumgebung wurde detaillierter gestaltet und während des Kampfes finden sich nun auch die Trainer hinter ihren Pokémon, die diesen Anweisungen geben.

Auch in Hinblick auf die Proportionen der Figuren hat sich einiges geändert: Während sie in X und Y nur in ausgewählten Szenen relativ realistisch waren, sind sie es in Sonne und Mond das ganze Spiel über. Dies ist natürlich ein rein stilistischer Aspekt und Geschmackssache, war für mich aber doch sehr gewöhnungsbedürftig.

Trotzdem ist der Unterschied zwischen der sechsten und der siebten Generation bei weitem nicht so groß, wie der zwischen der fünften und der sechsten (was auch nicht weiter überrascht, da die Konsole nun mal nach wie vor der 3DS ist).

Einzige negativen Aspekte: Wenn man gegen mehr als ein Pokémon kämpft, kann das Spiel leicht ruckeln. Dieses Problem tritt allem Anschein nach aber nur auf älteren 3DS auf. Auf dem New Nintendo 3DS kommt dies wohl gar nicht vor. Außerdem wurde auf das 3D-Feature des 3DS gänzlich verzichtet. Dies ist nicht per se ein negativer Punkt (und hängt wohl mit den Eben erwähnten Problemen zusammen), aber schade finde ich es dennoch.

Unterschiede zwischen den Editionen

Dieses Alola-Rattikarl ist nur in Pokémon Mond euer Gegner
Dieses Alola-Rattikarl ist nur in Pokémon Mond euer Gegner

Eine der interessantesten Neuerungen besteht in einem Unterschied zwischen den beiden Editionen: Sie spielen zwölf Stunden zeitversetzt zueinander. Wenn es laut der 3DS-Uhr helllichter Tag ist, wird es in Pokémon Mond Nacht sein, während in Pokémon Sonne die Zeit normal läuft. Dies kann (wenn man die Uhr seines 3DS nicht verstellt…) beeinflussen, welchen Pokémon man begegnet, bzw. in welcher Form man dies tut.

Auch kommt es zu leichten Unterschieden bei den Gegnern in den Prüfungen und natürlich gibt es wieder einige Pokémon, welche editionsspezifisch sind.

Hinzu kommen bestimmte Farben für Kleidungsstücke, welche sich allerdings freischalten lassen, indem man gemeinsam mit einem Freund (der die jeweils andere Edition hat) spielt. Das gleiche gilt für einige Stände auf der Festival Plaza.

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Katharina Mundt

Ich bin Katharina Mundt, stamme aus Lübeck und bin seit meiner Kindheit ein riesiger Fan von Videospielen. Mittlerweile bin ich zweiundzwanzig Jahre alt und studiere in meinem Geburtsort.

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