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Praktische Extras für Eltern: Moderne Babyüberwachung für mehr Sicherheit

Die ersten Wochen und Monate nach der Geburt des eigenen Kindes sind für frisch gebackene Eltern überaus aufregend. Gleichzeitig bringt die Zeit einige Herausforderungen sowie Risiken mit sich. Um sich den Alltag zu erleichtern und die Sicherheit der Kleinsten zu maximieren, bietet der Handel zahlreiche Produkte. Unter anderem sorgen Babyfons für Entlastung, um Babys auch dann überwachen zu können, wenn sie nicht im gleichen Raum schlafen. Aber auch der potenzielle Plötzliche Kindstod veranlasst viele Eltern zu vorbeugenden Maßnahmen. Informatives dazu nachfolgend zusammengefasst.

Das moderne Babyfon – Klassiker mit innovativen Funktionen

In den ersten Monaten schlafen Babys viele Stunden am Tag. Damit Eltern tagsüber nicht durchgehend am Babybettchen sitzen und selbst Wache halten müssen, kommt das Babyfon zum Einsatz – auch Babyphon genannt. Das System besteht aus zwei Komponenten: Einem Sender und einem Empfänger. Der Sender wird in der Nähe zum Baby aufgestellt und übermittelt vom Nachwuchs ausgehende Geräusche an den Empfänger, den wiederum die Eltern bei sich haben. Eine ideale Lösung, um sich beispielsweise während des Nickerchens der Kinder im Nebenraum anderen Dingen zu widmen.

Beim Kauf müssen allerdings einige Faktoren beachtet werden, da sich die Produkteigenschaften stark unterscheiden:

  • Wichtig ist in erster Linie, dass die Geräte nicht erst reagieren, wenn das Baby bereits lauthals schreit, sondern bereits dann akustische Signale übermitteln, wenn es aufzuwachen scheint.
  • Dank sensibler Babyphone können Eltern dann früh reagieren und womöglich dazu beitragen, dass der Nachwuchs weiterschläft.
  • Aber auch, wenn die Jüngsten aufwachen, ist es vorteilhaft, dass Eltern schnell am Kinderbett sind und sie durch ihre Anwesenheit beruhigen.

Ein Muss ist außerdem eine störungsfreie Datenübertragung, um von größtmöglicher Sicherheit zu profitieren. Darüber hinaus sind Modelle erhältlich, die sowohl Ton- als auch Bildsignale senden. Eltern können ihr Kind damit auch visuell überwachen und es im Schlaf beobachten. Die n-tv-Redaktion hat in Kooperation mit einem Vergleichsportal verschiedene Babyphone mit Kamera getestet und die Ergebnisse veröffentlicht. Im Vergleich unter anderem Geräte von Philips, Vava und Syosin. Als Vergleichssieger wird das Vava VA-IH009 mit hoher Kameraqualität und einem großen Bildschirm präsentiert. Das Modell verfügt über eine Infrarotkamera, Temperaturüberwachung und eine Gegensprechanlage.

Weitere Kaufkriterien:

  • Bedarfsgerechte Reichweite
  • möglichst wenig Strahlung
  • mit Nachtlicht
Eltern, die Strahlung beziehungsweise Elektrosmog im Babyzimmer minimieren möchten, müssen zum analogen Babyfon greifen. Diese senden nur bei Geräuschen Signale.

Angst vor dem Plötzlichen Kindstod

Der Plötzliche Kindstod ist für Eltern ein unvorstellbarer Schock. Obwohl die Zahlen rückläufig sind, versterben nach wie vor jedes Jahr viele Kinder unerwartet. Wie in einem Beitrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu entnehmen ist, waren es im Jahr 2019 allein in Deutschland 107 Babys. Die Ursachen sind zwar weitestgehend unklar, Eltern können aber dennoch vorbeugen, in dem sie ihrem Nachwuchs eine sichere Schlafumgebung bieten, den Alltag rauchfrei gestalten und eine Überwärmung vermeiden. Der Oberarzt in der Klinik für Neu- und Frühgeborene am Elisabeth Krankenhaus in Essen Alexander Backendorf erläutert die wichtigsten Präventionsmaßnahmen:

Darüber hinaus kann technisches Zubehör zur Babyüberwachung die Sicherheit erhöhen. Neben Sensormatten sind am Markt Baby-Wearables erhältlich. Eltern sollten sich bei beiden Lösungen sorgfältig über die Zuverlässigkeit dieser Angebote informieren.

Sensormatten

Diese Matten platzieren Eltern unter der Babymatratze, um die Atmung ihrer Schützlinge zu kontrollieren. Die Matten sind derart sensibel, dass sie kleinste Bewegungen wahrnehmen. Ein Signalton ertönt, sobald eine bestimmte Anzahl an Atemzügen pro Minute unterschritten werden oder sich Babys für mehrere Sekunden nicht bewegen. Im Handel werden medizinisch zugelassene Atmungsmonitore verkauft, die mit patentierter Technologie Mikrobewegungen zuverlässig erfassen und Eltern als beruhigendes Wächtersystem dienen. Bei der Kaufentscheidung sollte auf Modelle zurückgegriffen werden, die besonders strahlungsarm arbeiten. Hier gibt es markante Unterschiede unter den Herstellern.

Baby-Wearables

Sogenannte Baby-Wearables ­­sind kompakte Messgeräte, die beispielsweise am Fußgelenk von Babys angebracht werden und Daten wie Bewegung, Sauerstoffsättigung und Herzfrequenz messen sollen. Grundsätzlich ist bei derartigen Messgeräten zur Baby-Überwachung besonders kritisch auf die Qualität und Präzision zu achten. Keinesfalls dürfen sich Eltern in falscher Sicherheit wiegen. Wie die Ärzte Zeitung online der Springer Medizin Verlag GmbH berichtete, kamen US-amerikanische Kinderärzte 2018 bei einem Test von zwei Baby-Wearables zu dem Ergebnis, dass auf die Messdaten kein Verlass ist und diese keinesfalls bei medizinischen Entscheidungen den Ausschlag geben dürften.

Weiterführende Informationen zum Plötzlichen Kindstod finden Eltern auf dem unabhängigen Onlineportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Quelle Fotografien pixabay.com (thekaleidoscope, Mylene2401)

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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