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Project Reconnect: 25.000 Chromebooks von Google für Flüchtlinge

Google.org ist der karitative Arm von Google und wurde 2005 ins Leben gerufen. Seit 2014 kann man auf der Webseite von Google.org lesen, dass jedes Jahr 100 Millionen US-Dollar, 1 Milliarde US-Dollar in Sachspenden und 80.000 Arbeitsstunden in die gemeinnützige Organisation gesteckt werden. Gemeinsam mit NetHope hat Google.org nun jetzt das „Project Reconnect“ ins Leben gerufen, bei dem 25.000 Chromebooks an Flüchtlinge in Deutschland verteilt werden sollen.

Die Sachspende von Google.org hat einen Gesamtwert von knapp 4,9 Millionen Euro. Die 25.000 Chromebooks sollen in den nächsten 6 Monaten an Asylbewerber in Deutschland verteilt werden. Die Organisation des Projekts Reconnect und Verteilung der 25.000 Chromebooks übernimmt die gemeinnützige Organisation NetHope.

Vereine die mit Flüchtlingen arbeiten haben bis zum 8. Februar die Möglichkeit sich per Mail für die erste Projektphase bei NetHope zu melden um Interesse an der Teilnahme am Project Reconnect zu bekunden. Die Verteilung beginnt dann ab dem 1. März. Für Vereine, die erst nach dem 8. Februar von der Aktion erfahren: Keine Sorge, es gibt noch mindestens zwei weitere Runden. Pro Verein können bis zu 5.000 Chromebooks vergeben werden. Es muss sich also nicht jeder Ortsverein einzeln bewerben, sondern der Dachverein kann das für alle erledigen.

Die Chromebooks sollen den Asylbewerben helfen sich in Deutschland einzugliedern indem sie die deutsche Sprache lernen, sich informieren oder einen Arbeitsplatz finden können.

In Berlin-Wilmersdorf gibt es bereits eine mit Chromebooks ausgestattete Flüchtlingsunterkunft. In zwei Räumen stehen den Flüchtlingen 20 Chromebooks zur Verfügung, die täglich von 10 bis 20 Uhr genutzt werden können. Um die Nutzung zu überwachen gibt es zwei Modi: Im Internetcafé-Modus kann alles angesurft werden, während im Kiosk-Modus der Zugriff auf eine Seite beschränkt ist. Im Kiosk-Modus kann man die Flüchtlinge somit beispielsweise einen Sprachkurs absolvieren lassen und verhindern, dass diese sich anderweitig beschäftigen. Durch die Chrome-Geräteverwaltung können alle Geräte zentral administriert werden, wodurch der Aufwand gering gehalten wird.

Auf der Projekt-Seite sind einige Ideen zu finden, wie sich NetHope und Google die Nutzung vorstellen, diese sind jedoch nur als Beispiele gedacht:

  • Sprachkurse: Über den Kioskmodus kann eingestellt werden, dass Teilnehmer während des Unterrichts nicht ins Internet abschweifen können.
  • Infopunkt: Ein Chromebook kann an einer gut zugänglichen Stelle sicher befestigt werden, um Zugang zu wichtigen Informationen für alle zu ermöglichen.
  • Aktivitäten für Kinder: Im Kioskmodus können Kinder mit ausgewählten Angeboten spielerisch lernen.
  • Bildungsangebote: Mit der Nutzung von Chromebooks können Schul- und Weiterbildungsangebote erweitert werden.
  • Internetcafé: Flüchtlinge können mit Freunden und Familie kommunizieren und auf hilfreiche Informationen zugreifen.

Google.org ist eine finanzstarke karitative Organisation, die gemeinsam mit NetHope nun den Flüchtlingen in Deutschland zur Hilfe eilt. Das Internet ist in der heutigen Zeit ein wichtiges Mittel zur Verbindungen mit Freunden und Verwandten, aber auch zur Fortbildung und Jobsuche. Daher können wir nur sagen: Danke an Google.org, NetHope und alle anderen Helfer für die Unterstützung der Flüchtlinge in Deutschland.

Weitere Informationen zum Projekt und dem Bewerbungsablauf für Vereine gibt es unter reconnect.nethope.org.

Quelle: Mobile Geeks

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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4 Comments

    1. Und das hat absolut nichts mit den Flüchtlingen zu tun. Das war sicherlich auch vor der Flüchtlingswelle so. ;)
      Und der beste Weg um die Belastung des Staats zu verringern ist Integration der Flüchtlinge, deshalb ist das hier auf jeden Fall der richtige Weg.

    2. Klar darfst du deine Meinung frei äußern. Ich wollte dich nur darauf hinweisen, dass die Situation nichts mit den Flüchtlingen zu tun hat….

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