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Project Tango bringt Augmented Reality auf das Smartphone

Im Laufe der Consumer Electronics Show 2016 kündigte Lenovo das erste Mobilgerät für Project Tango an. Am neuen Smartphone wird zusammen mit Google und Qualcomm Technologies gearbeitet.

Was ist Project Tango überhaupt? Dabei wird das Display des Smartphones zu einer Art Fenster. Die Technologie nutzt dabei Computer-Vision, Tiefenmessung und Motion Tracking, damit das Umfeld des Nutzer in ein 3D-Erlebnis verwandelt werden kann. App-Entwickler können also die Umgebung virtuell ändern, ob das Zuhause des Anwenders in ein Spiel-Level verwandelt oder eine „Augmented Reality“ erschaffen wird, der Fantasie ist keine Grenze gesetzt. Die spezielle Hard- und Software sorgt dafür, dass jede Bewegung reagiert. Die integrierten Sensoren erfassen Räume außerdem noch in 3D, beispielsweise um beim Kauf von Möbeln oder Raumaustattung hilfreich zu sein.

Mittels Project Tango wird das Smartphone zu einem magischen Fenster in die physische Welt hinein, indem es Raum und Bewegungen wahrnimmt und somit über die Grenzen eines Touch-Screens hinausgeht. Durch die Zusammenarbeit mit Lenovo werden wir in der Lage sein, Project Tango für Anwender und Entwickler auf der ganzen Welt zugänglich zu machen, um neue Erfahrungen zu sammeln, aber auch selbst schaffen zu können, welche die virtuelle und die reale Welt noch weiter miteinander verschmelzen lassen. Johnny Lee, Project Tango Lead, Google

Alle Entwickler werden dazu aufgerufen Ideen für zukünftige Apps für Project Tango einzureichen. Es besteht sogar die Möglichtkeit die erforderliche Finanzierung zu erhalten. Vorschläge bis zum 15. Februar 2016 eingereicht werden. Die Apps könnten es sogar auf das angekündigte Smartphone von Lenovo schaffen.

Was haltet ihr von der neuen Technologie? Denkt ihr Lenovo schafft es zusammen Google und Qualcomm „Augmented Reality“ mit Project Tango noch besser auf Smartphones zu bekommen?

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Lukas Heinrichs

Mitgründer von Basic-Tutorials.de und leidenschaftlicher Zocker und zusätzlich noch Redakteur für den Blog, hält mich meistens mein Arbeitsleben von Unmengen an Artikel ab.

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