Peripherie Testberichte

QPAD 8K Pro Gaming Laser Maus – unser Testbericht zum Gamingnagetier

Das Handling

Die Haupttasten sind leicht zu drücken und geben ein lautes Feedback. Der Druckpunkt löst ab ca. 30 Gramm aus. Die auf der Maus liegenden kleineren Zusatztasten sind relativ weit von den anderen Bedienelementen entfernt, weshalb sie nicht sofort erreichbar sind. Zeige- oder Mittelfinger müssen ihre gewohnte Position verlassen, um die schwarzen quadratischen Zusatztasten anvisieren zu können, welche üblicherweise für das Verändern der Geschwindigkeit (DPI) eintreten. Mittig links sind zwei kleine Lämpchen zu sehen. Sie zeigen an, welche der drei konfigurierbaren Geschwindigkeiten aktuell ausgegeben wird. Das Mausrad ist hellweiß und dient den 16,7 Millionen Farben als Fenster. Auch das markante „Q“ am unteren Bereich der Maus leuchtet hierzu synchron auf. Das Plastikrad ist gängig und in seinem Feedback ziemlich schwach. Es ragt kaum weit aus dem Stück heraus und ist beim Klicken ebenfalls angenehm. Leider ist es nicht vierachsig, sondern findet bloß zum hoch oder runter scrollen Verwendung.

Die 8K Pro Gaming Laser Maus ist unterhalb mit vier dünnen Aufsätzen ausgestückt, welche an allen Rändern mittig eingefasst sind. Sie fühlen sich in etwa so an, wie ein Handydisplay und verhelfen der Maus zu ihrem angenehmen Flug über das Mauspad. In der Mitte gibt es keine Schnittstelle zwischen dem Eingabegerät und seinem Untergrund, genau hier liegt der Laser. Die Maus ist in ihrer Haptik und ihrem Handling super. Sie lässt sich aufgrund der hohen Präzision, ihres „Five Finger Grips“, ihrer angenehmen Oberfläche, ihren einwandfreien Druckpunkten und ihrer beachtlichen Gleitfähigkeit sehr gut nutzen. Bei kurzen Officetätigkeiten oder längeren Gamingsessions ist das Testobjekt ein beachtlicher Gefährte.

Die Oberfläche ist anfällig für Fingerabdrücke, Handschweiß und kleinen Dreck. Dieser kommt besonders beim Fotografieren mit Blitz zum Vorschein.

Software & Funktionen

Wenn man den Treiber der QPAD 8K Laser-Maus installiert und diesen verwenden möchte ist es ratsam, eine Sonnenbrille aufzusetzen oder den Monitor dunkler zu stellen – das Menü blendet mit intensiven Farben. Dennoch wirkt die Software sehr modern designt und ist zudem übersichtlich.

Zum Neubelegen der Knöpfe stehen zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten bereit. Hier kann man zwischen vorgefertigten Funktionen wie zum Beispiel Multimedia, Windows-Hotkeys sowie mausspezifischen Möglichkeiten wählen. Natürlich lassen sich auch sehr einfach eigene Macros aufzeichnen und eigene Hotkeys erstellen. Es ist sehr schade, dass die Maus hier zwar sehr viele Funktionen bietet, diese aber aufgrund der geringen Knopfanzahl nur wenig zum Nutzen kommen können. QPAD wirbt mit 7 programmierbaren Tasten, jedoch würde ich Tasten wie Links- oder Rechtsklick nun wirklich selten anders belegen wollen. Deshalb sehe ich nur zwei hierfür vorgesehene Tasten. Diese liegen links und lassen sich sehr bequem mit dem Daumen anvisieren.

Die 16,7mio. Farbmöglichkeiten wollen natürlich auch eingestellt werden. Hierfür stehen verschiedene Modi wie zum Beispiel Pulsieren oder Color Flow zu Verfügung, die sich auch nach Geschwindigkeit, Farbe und Stärke verändern lassen. Im Gegensatz zu meiner alten Maus gibt es auch eine Stromsparmöglichkeit.

Maus-, Scroll- & Doppelklickgeschwindigkeit lassen sich sehr leicht und präzise konfigurieren. Einen Vorteil sehe ich hier in der achsenspezifischen Einstellungsmöglichkeit, die selten ist. Die Software bietet viele kleinere Hilfestellungen und ist kinderleicht zu bedienen. Einstellungen lassen sich schnell speichern oder importieren.

MacroRec, Profile, Farbeinstellungen und Co. sind zwar bei heutigen Gamingmäusen nichts Neues, sind aber hier sehr übersichtlich eingefasst und funktionieren fehlerfrei. Zudem ist das Spektrum höher als gewöhnlich, Einstellungen wie Lift-off-distance (wie hoch die Distanz zwischen Maus und Untergrund sein soll, in der noch abgetastet wird), angle-snapping (ungerade Bewegungen der Maus werden zu geraden Bewegungen korrigiert) oder surface calibration (Anpassung an fast jeden Untergrund) hat nicht jeder.

Vorherige Seite 1 2 3Nächste Seite

Was denkst du über das Thema? Hier geht es zu den Kommentaren!

Tags

Marlon Haupt

Meine Begeisterung für Gaming und meine Neugierde für Hardware führten mich 2015 zu Basic-Tutorials. Neben eigenen Projekten im Bereich CS:GO entwickelte ich Interesse am Verfassen einiger Beiträge für den Blog. Dieser gibt mir fortan eine Plattform, um unverfälschte Produkttests und News über für mich ansprechende Themen zu verfassen. Ich gebe gerne Hilfestellungen und entwickle eigene Rezensionen.

Related Articles

Back to top button
Close