Hardware Testberichte

Test: Raijintek Triton – unsere erste Wasserkühlung

Aufbau und Design

Am CPU-Kühlerblock fällt sofort der Einfüllstutzen auf, über welchen die Wasserkühlung befüllt werden kann. Außerdem wird hier auch die Farbe ins Spiel gebracht. Sollte das Kühlmittel nach einiger Nutzungsdauer diffundiert sein, könnt ihr ohne Probleme nachfüllen. Dafür muss die Raijintek Triton nicht einmal ausgebaut werden. Der Rechner sollte selbstverständlich auf die Seite gelegt werden – wir wollen ja nicht, dass irgendwas ausläuft.

Durch die integrierte Pumpe, besitzt der Kühlblock eine beachtliche Höhe. Mit 65 mm ist er zwar höher als Wasserkühlungen mit extra Pumpe, aber auch mit dieser Größe lässt es sich noch frei im Innenraum des Gehäuses hantieren. Die Pumpe wird über einen 3-Pin Stecker nach außen geführt und so mit Strom versorgt. Es Bedarf also keiner weiteren Verbindungsstücke oder extra Kabel. Allgemein ist die Triton farblos gestaltet, so kann jede Kühlmittelfarbe verwendet werden. Für ein weiteres optisches Highlight sorgt die integrierte LED. Zum Glück in weiß gehalten, da so auch eure Farbe des Kühlmittels beleuchtet wird.

Der Radiator kommt mit einer Standardgröße von 240 mm daher. Auffällig ist aber die flache Bauform. Er besteht aus Aluminium, was durch den Pumpensockel aus Kupfer und chemischer Reaktionen zu Problemen führen könnte. Natürlich beugt Raijintek dieser Problematik mit dem Kühlmittel (Propylenglykol) vor. Durch die sehr feinen Lamellen soll für eine bessere Kühlleistung und einen höheren Wärmetransfer gesorgt werden. Zur Montage besitzt der Radiator der Triton acht Löcher. Mittels Lüfterschrauben wird dieser dann am Gehäuse montiert.

Raijintek legt zwei passende Lüfter bei, möchtet ihr andere Lüfter verbauen, ist ein Punkt zu beachten: Die Lüfter dürfen nicht höher oder niedriger als 2,65 cm sein, sonst müssen längere/kürzere Schrauben verwendet werden. Dabei ist es dann noch wichtig, bei der Montage darauf zu achten, dass die Schrauben die Lamellen nicht beschädigen.

Die Backplate fällt in Bezug auf die Größe des Behälters eher klein aus. Das tut der Stabilität aber keinen Abbruch und der Kühler kann fest montiert werden.

Wichtig: Die Raijintek Triton AiO-Wasserkühlung wird als nachfüllbar angepriesen, die Garantie beziehungsweise die Gewährleistung deckt dieses Verfahren aber nicht ab. Selbst dann nicht, wenn das mitgelieferte Kühlmittel verwendet wird. Zumindest das hätten wir uns gewünscht. Fehlt hier das Vertrauen in das eigene Produkt?

Nun möchten wir die Wasserkühlung aber wirklich montieren.

Montage

Die Backplate samt Halterung für den Kühler ist schnell montiert. Einfach Schrauben durchstecken, Stehbolzen platzieren, Halterung drauf legen und festziehen. Nun noch die Wärmeleitpaste auf den CPU auftragen und Kühler montieren. Der Radiator muss im gleichen Zuge montiert werden – es ist ja eine All-in-One-Wasserkühlung. Die Lüfter des Radiators werden natürlich so montiert, dass die Luft aus dem Gehäuse geblasen wird.

triton_einbau

Wer die Triton nach dem Einschalten betrachtet wird merken: Im Kühler ist eine LED verbaut! In der Produktbeschreibung ist das aber gar nicht angegeben. Von Herstellern werden vielleicht mal Features angegeben, die gar nicht verbaut sind, aber genau andersherum? Raijintek hat das sicherlich nicht nötig. Mehr Features als angegeben, sind selbstverständlich nicht schlecht.

Lautstärke und Kühlleistung

Um die Triton auf Herz und Nieren zu testen, wurde natürlich Prime95 benutzt. Getestet wurde zwar nur mit einem i5-4460, die Werte sollten sich dennoch auf andere CPUs übertragen lassen.

triton3

Im Idle-Test kühlte die Wasserkühlung den Prozessor auf rund 26°C herunter. Anschließend wurden alle vier Kerne auf 100% Auslastung gebracht. Bei halber Drehzahl der Lüfter erreichte die Temperatur einen guten Wert von ungefähr 56-59°C. Ein sehr gutes Ergebnis, wenn man die niedrige Drehzahl bedenkt. Natürlich möchten wir das maximale aus der Triton herausholen. Die mitgelieferten Lüfter werden komplett aufgedreht. Prime95 wird gestartet und der Test beginnt. Natürlich möchten wir die Lautstärke hier außer Acht lassen. Niemand möchte ein startendes Flugzeug neben sich haben. Nach genau 15 Minuten haben wir den Test ausgeschaltet. Am Ende lag die Temperatur bei stolzen 49°C – fast 10° weniger als vorher. Ein klasse Ergebnis! Natürlich wenn man sich die Lüfter weg denkt.

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Lukas Heinrichs

Mitgründer von Basic-Tutorials.de und leidenschaftlicher Zocker und zusätzlich noch Redakteur für den Blog, hält mich meistens mein Arbeitsleben von Unmengen an Artikel ab.

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