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Blackout im Rechenzentrum – was gilt es zu beachten?

Das Rechenzentrum, auch Datacenter genannt, ist das Herz der heutigen zunehmend digitalisierten Welt. Es handelt sich an der Basis um einen Standort von Rechen- und Speichertechnik sowie entsprechenden Verbindungen. Diese ermöglichen es, im großen Stil Informationen und Anwendungen zu verwalten bzw. für Nutzer bereitzustellen.

Hier laufen – je nach Ausrichtung – Daten für alle erdenklichen digital erfolgenden Prozesse zusammen: von der Lagerung kritischer Dokumente über die Ausspielung von Websites bis hin zu Smart-Home- oder Smart-Industry-Vorgängen.

Oftmals sind solche Ressourcen wirtschaftlich höchst relevant. Dass ein Blackout in diesem Kontext schnell schwerwiegend negative Konsequenzen hat, steht außer Frage.

Das bedeutet Blackout im Rechenzentrum

Der Begriff „Blackout“ beschreibt einen plötzlich und über einen längeren Zeitraum auftretenden Stromausfall. Ein solches Ereignis erstreckt sich dann über mehrere Teile Europas.

Kleinere länderübergreifende Ausfälle sind in der Vergangenheit bereits vorgekommen. Bisher waren entsprechende Situationen jedoch durch die internationale Unterstützung aus anderen europäischen Ländern schnell in den Griff zu bekommen. Das kann bei einem echten bzw. weitläufigen Blackout jedoch nicht gewährleistet werden. Jedes Land wäre schlimmstenfalls auf sich alleine gestellt und Hilfe kaum möglich.

Glücklicherweise sind der deutschsprachige Raum und Mitteleuropa insgesamt zu 99 Prozent ausfallsicher. Ausgeschlossen ist ein Blackout dennoch nicht.

Die unterschätzte Gefahr im Serverraum

Insbesondere in der Industrie könnte ein Blackout einigen Schaden anrichten. Denn in den letzten Jahren wurde diese durch Industrie 4.0, Internet of Things (IoT), Smart-Industry etc. immer stärker von Systemen der Informations- und Kommunikationstechnologie abhängig. Die Konsequenzen wären weitreichend und teils enorm kostenintensiv. Ganze Wirtschaftszweige liefen Gefahr, zusammenzubrechen.

Da immer mehr industrielle Prozesse auf funktionierende Datenströme angewiesen sind, muss bei den Services von Rechenzentren heutzutage eine möglichst große Störungsfreiheit gewährleistet werden. Ohne adäquate Sicherungsvorkehrungen stürzen die Ressourcen bei einem Stromausfall binnen wenigen Sekunden einfach ab. Entsprechende Präventivmaßnahmen sollten auch einen längeren Blackout abdecken, um die Negativkonsequenzen möglichst gering zu halten.

Wie sinnvoll ist ein Notfallmanagement?

Sehr sinnvoll, denn ein spezifisches Notfallmanagement verschafft nicht nur bei einem Blackout klare Verfahrensstrukturen, sondern geht idealerweise auch auf die anderen zunehmenden Anforderungen an Servertechnik, wie Compliance, Wirtschaftlichkeit und weitere heute typische kritische Faktoren, ein.

Im Zentrum steht das sogenannte Notfallhandbuch, in dem definierte, nachgewiesene und zielgerichtete Maßnahmen für möglichst alle erdenklichen Notfälle im Serverraum dokumentiert sind. Schon die Erstellung eines solchen Handbuchs deckt zentrale Risiken auf, die dann präzise angegangen werden können.

Folgende Punkte sind hier insbesondere zu berücksichtigen:

  • Eine Abgrenzung zwischen Störung, Notfall und Krise
  • Verantwortlichkeiten und organisatorischer Rahmen
  • Prozeduren zur Eskalation
  • Kommunikationsrichtlinien
  • Konkrete Notfallpläne

Überbrückung mit Notstromaggregaten

Notstromaggregate sind nach wie vor der Notfallschutz Nummer eins bei einem Blackout im Rechenzentrum.

Entsprechend ausgerichtete Anlagen springen im Ernstfall automatisch sowie ohne Unterbrechung ein. Sie können tagelang die Stromversorgung sichern und somit die Funktion der Rechen- und Speicherressourcen aufrechterhalten. Notstromanlagen werden mit Diesel betrieben, was bei kontinuierlichem Nachschub des Kraftstoffs theoretisch sogar eine monatelange Überbrückung gewährleisten würde.

Solche Notstromaggregate übernehmen aber nicht nur die komplette Energieversorgung des Rechenzentrums, sondern laden zudem Batteriespeicher, mithilfe derer eine effiziente Versorgung möglich ist. Bei Netzwiederkehr erfolgt die Rückschaltung abermals vollkommen unterbrechungsfrei.

Full-Datacenter-Service und Automatisierung als Schlüssel agiler IT

Die Anforderungen an eine zeitgemäße bzw. rundum sicher funktionierende IT-Infrastruktur sind heute zweifelsohne enorm. Mit Bechtle Datacenter als Partner profitieren Sie von idealen Voraussetzungen bei maximalem Komfort.

Sie müssen sich nicht um die Einrichtung eines eigenen Rechenzentrums kümmern. Wir bieten Ihnen einen Komplettservice. Dabei bekommen Sie Leistungen, die genauestens auf Ihre Bedarfe zugeschnitten sowie an vielen Stellen automatisiert und damit sehr kosteneffizient sind. Zudem gewährleisten wir höchste Sicherheitsstandards auf allen Ebenen.

Zu letzteren zählen selbstverständlich auch differenzierte Notfallpläne für einen Blackout inklusive eines optimalen Maßnahmenkatalogs.

Mit unserem Full-Datacenter-Service sind Sie somit in der Lage, agil auf sämtliche Eventualitäten zu reagieren – seien es künftige Standards oder Gefahren – und wirtschaften in Ihrer IT-Infrastruktur stets maximal ökonomisch.

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Dieser Artikel ist ein Advertorial und beinhaltet somit sowohl ein Editorial (redaktionellen Beitrag) als auch ein Advertisement (Werbung).

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