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5 Android-Features, die dein Leben vereinfachen

Android ist sehr vielseitig konfigurierbar, sodass man schnell den Überblick über wichtige Funktionen verlieren kann. Das ist besonders dann der Fall, wenn Smartphone-Hersteller eigene Benutzeroberflächen und Hersteller-Apps auf deinem Android-Smartphone vorinstalliert haben. Dennoch enthalten alle Android-Varianten die gleichen von Google entwickelten Basic-Features. Wir zeigen dir in diesem Ratgeber, welche fünf Features du geräteunabhängig benutzen kannst – solange mindestens Android 11 auf deinem Handy installiert ist.

Android-Version herausfinden

Doch woher soll man wissen, welche Android-Version auf dem Telefon installiert ist? Zum Glück gibt es eine Suchfunktion in den Einstellungen, um schnell die gesuchte Seite zu finden. In der Regel reicht es, wenn du nach „Android“ suchst. Als erstes Ergebnis dürfte dann „Android-Version“ angezeigt werden. Nach dem Antippen der Schaltfläche öffnet sich dann die „Telefoninfo“-Seite, auf der die Version mit als erstes aufgelistet wird.

Fun Fact: Solltest du jetzt mehrfach auf die Versionsschaltfläche tippen, gelangst du zum sogenannten Easter Egg deiner Android-Version. Das Easter Egg ist eine kleine Überraschung, die von Programmierern zum Beispiel in Betriebssystemen oder Browsern versteckt wird.

IMEI-Nummern im Gerät einsehen

Ebenfalls in den Telefoneinstellungen zu finden sind die beiden IMEI-Nummern deines Handys. Das sind einmalige Gerätenummern, vergleichbar mit der Fahrgestellnummer in PKWs. Genau wie bei gestohlenen Autos fragt die Polizei bei einer Anzeigenaufnahme nach den IMEI-Nummern. Ohne diese Nummern ist bei Diebstahl eine Anzeigenerstattung oft nicht möglich.

Auffindbar sind die IMEI-Nummern unkompliziert auf der Verpackung deines Smartphones oder auch im Smartphone selbst. Wenn du in der Telefon-App für Anrufe die Zeichenfolge *#06# eingibst, öffnet sich automatisch ein kleines Fenster mit den beiden Nummern und der Seriennummer (auch mit SN abgekürzt). Alternativ kannst du auch in den Einstellungen nach „IMEI“ suchen und so die Nummern einsehen.

Und weil die IMEI-Nummern nicht ohne weiteres gefälscht werden können, kannst du kontrollieren, ob dein Smartphone auch wirklich vom Hersteller ist. Sparfüchse haben längst das Potenzial von generalüberholten Handys erkannt, doch eine Restgefahr bei einem Betrüger eingekauft zu haben, bleibt trotzdem bestehen. Deswegen empfehlen wir bei neuen Geräten zu überprüfen, ob es auch wirklich ein Original ist. Ob eine IMEI-Nummer gefälscht ist oder nicht, kannst du zum Beispiel auf der Webseite imei.info nachprüfen.

Tipp: Vergleichsportale wie CHECK24 bieten übersichtliche Preisvergleiche für dein neues Handy mit Vertrag an. Diese Kombiverträge sind in vielen Fällen günstiger als eine Finanzierung eines Handys mit einem separat abgeschlossenen Tarif mit ähnlichen Konditionen. Falls du mit deinem derzeitigem Handy noch zufrieden bist, ist es trotzdem oft sinnvoll, neue Handytarife zu vergleichen. So kannst du insbesondere bei alten Bestandsverträgen mehr für dein Geld bekommen oder für die gleichen Tarifmerkmale weniger bezahlen. Nicht selten gibt es auch einen Bonus für die Rufnummernmitnahme in Höhe von teilweise 100 €.

Widgets auf dem Startbildschirm platzieren

Im Alltag vereinfacht Android mit den Widgets deine Handynutzung. Es gibt verschiedene Arten von Widgets. Sei es der Kalender, die Uhr oder der Mediaplayer – als eine Art Miniprogramm können die meisten Funktionen direkt auf deinem Homescreen angezeigt werden. Auch Messengerdienste wie WhatsApp bieten Widgets an, um dort die aktuellen Chats anzuzeigen.

Um ein Widget einzurichten, hältst du deinen Finger etwas länger auf einer freien Fläche des Startbildschirms gedrückt. Nach kurzer Zeit erscheint am unteren Bildschirmrand ein Menü, in dem du „Widgets“ auswählen kannst. Wenn du dieses antippst, bekommst du eine Liste mit allen verfügbaren Widgets deiner Apps ausgespielt und kannst nachsehen, was dich anspricht und wo du es platzieren möchtest.

Experimentierfreudige Android-Nutzer können auch im Google Play Store eine Widget-Ersteller-App herunterladen und sich kreativ austoben. Ein beliebtes Beispiel für solche Apps ist der „KWGT Kustom Widget Creator“. So kannst du beispielsweise auch ein Foto von dir und deinen Liebsten einrahmen oder ihnen einen eigenen Platz auf deinem Startbildschirm schenken.

Einhand-Modus einrichten

Was du – besonders, wenn du ein großes Handy hast – ausprobieren solltest, ist der Einhand-Modus. Wenn sich das Handy in diesem Modus befindet, wird die Bedienoberfläche auf einen Bruchteil der Bildschirmgröße reduziert. So lässt sich ein übergroßes Smartphone mit normalgroßen Händen bequem einhändig bedienen. Einrichten kannst du die Funktion wie folgt:

  1. Öffne die Einstellungen
  2. Suche nach „Einhand
  3. Tippe auf die Schaltfläche
  4. Schalte den Modus ein

Wie du den einhändigen Modus aktivierst, hängt von deinen Einstellungen für die Gerätenavigation ab. Die Gestensteuerung lässt sich leicht merken: Anstelle vom unteren Rand nach oben zu wischen, wischst du nach unten. Wenn du die Navigationsleiste unten im Handy hast, reicht ein doppeltes – je nach Hersteller auch ein dreifaches – Tippen auf das Startbildschirm-Icon. Mit einer erneuten Befehlseingabe kannst du den einhändigen Modus wieder deaktivieren.

Animationsgeschwindigkeit ändern

Dieser Tipp ist etwas für dich, wenn zwar dein Handy flüssig, aber zu langsam von einem Fenster ins nächste wechselt. Denn viele Animationen lassen sich beschleunigen. Hierfür musst du lediglich die Entwickleroptionen aktivieren und die Einstellungen ändern.

Hinweis: Ein bloßes Aktivieren der Entwickleroptionen verwirkt nicht die Garantie deines Handys – auch nicht die Änderung der Animationsgeschwindigkeiten. Um kein Risiko einzugehen, raten wir dir aber, andere Einstellungen nur nach einer weiteren Recherche anzupassen.

Damit du die Animationsgeschwindigkeit ändern kannst, geben wir dir eine kleine Anleitung, wie du die Entwickleroptionen aktivieren kannst:

  1. Öffne die Einstellungen
  2. Suche nach „Buildnummer
  3. Wähle die Schaltfläche an um in das Menü zu gelangen
  4. Tippe solange schnell hintereinander auf die Buildnummer, bis dir die Aktivierung bestätigt wurde – in der Regel ist das siebenmal
  5. Gehe zurück in die Einstellungsübersicht
  6. Ganz unten findest du die Entwickleroptionen
  7. Öffne sie
  8. Die einzelnen Optionen findest du in der unteren Hälfte und sie heißen: Fensteranimationsfaktor, Übergangsanimationsfaktor, Animationsdauerfaktor

Hierbei solltest du beachten, dass ein niedrigerer Faktor die Animationen verkürzt. Sobald alle drei Faktoren auf 0,5-fach eingestellt sind, wirst du merken, wie viel schneller die Bedienung wirkt. Die Entwickleroptionen selbst lassen sich sehr leicht durch den Schieberegler ganz oben im Menü deaktivieren.

Fazit

Wie du siehst, wirken viele Einstellmöglichkeiten bei Android schnell nicht mehr so einschüchternd wie vielleicht zuerst angenommen. Dieses Tutorial hat dir die Basics – das Abrufen der Android-Version und IMEI-Nummern – gezeigt, aber du hast auch fortgeschrittene Einstellmöglichkeiten in den Entwicklereinstellungen gesehen. Zudem weißt du jetzt auch, wie du deinem Smartphone mit Hilfe von Widgets die persönliche Note geben und wie du den vollen Funktionsumfang mit nur einer Hand genießen kannst.

Advertorial

Dieser Artikel ist ein Advertorial und beinhaltet somit sowohl ein Editorial (redaktionellen Beitrag) als auch ein Advertisement (Werbung).

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