245 Watt Ladeleistung, kabelloses Qi2-Ladepad, vier schnelle USB-Ports und moderne Sicherheitstechnologien in einem kompakten Design? Die Baseus Nomos 245W klingt auf dem Paper wie die perfekte Ladelösung für dein Setup. Ob dem auch so ist, klären wir im Test.
Technische Daten der Baseus Nomos 245W
| Modellbezeichnung | Nomos 245W |
| Ladeleistung | 245 Watt |
| USB-Type C-Anschlüsse | 2 Anschlüsse (140W); 2 einziehbare Kabel (100W) |
| USB-A-Anschlüsse | 1 (18W) |
| Wireless Charging | Qi2-Ladepad (15W) |
| Display | Ja |
| Preis | € 152,99 * |
Baseus Nomos 245W Test: Design und Verarbeitung
Die Baseus Nomos 245W macht bereits auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck. Mit kompakten Abmessungen von 14,4 x 6,61 x 3,5 cm ist die Station überraschend kompakt gahlten, wenn man bedenkt, dass hier eine 6-in-1-Ladelösung verbaut wurde. Das schwarze Gehäuse wirkt edel und fügt sich perfekt in jedes moderne Arbeitsumfeld ein. Das Teil setzt auf die moderne GaN-Technologie, die es ermöglicht, solch eine enorme Leistung in einem derart kompakten Gehäuse unterzubringen.
Ein absolutes Highlight ist das magnetische Qi2-Ladepad auf der Oberseite, das sich um bis zu 180 Grad nach hinten klappen lässt. In aufgestellter Position hält es iPhones und andere kompatible Smartphones sicher in Portrait- oder Landscape-Modus und hebt es etwa 7,5 cm über die Schreibtischfläche. Perfekt für einen schnellen Blick auf Benachrichtigungen während der Arbeit. Klappt man das Pad komplett herunter, wird die Station noch flacher und eignet sich hervorragend zum Laden von AirPods-Cases oder anderen Qi2-kompatiblen Geräten.
Das integrierte 3-Zoll-LCD-Display in der vorderen Mitte der Station ist ein weiteres durchdachtes Feature, das ich in der Praxis sehr zu schätzen gelernt habe. Per Knopfdruck lässt sich zwischen verschiedenen Ansichten wechseln: der Gesamtleistung, der individuellen Leistung pro Port oder einer Performance-Übersicht. So habe ich stets im Blick, wie viel Energie gerade wo verbraucht wird. Mehr als ein nettes Gimmick.
Spannend sind darüber hinaus die beiden verbauten, einziehbaren USB-C-Kabel auf den Seiten der Station. Sie lassen sich jeweils um 80 Zentimeter aus dem Gehäuse herausziehen und finden platzsparend ihren Weg zurück ins Innere.
Ein kleiner Wermutstropfen ist jedoch das Netzteil der Baseus Nomos 245W, das ziemlich wuchtig und klobig ausfällt. Tatsächlich ist e fast größer, aber auf jeden Fall schwerer als die Ladestation selbst. Für den stationären Einsatz am Schreibtisch ist das kein Problem, für Reisen oder den mobilen Einsatz eignet sich die Nomos 245W damit jedoch weniger. Hier muss man Abstriche machen, wenn man die hohe Leistung haben möchte.
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Anschlüsse und Ausstattung der Baseus Nomos 245W
Die Anschlussmöglichkeiten der Baseus Nomos 245W sind beeindruckend und decken nahezu jeden erdenklichen Ladefall ab. Als 6-in-1-Ladestation ist das Ding für sämtliche Eventualitäten gewappnet. Insgesamt stehen sechs verschiedene Lademöglichkeiten zur Verfügung, die ich im Praxistest ausgiebig genutzt habe:
Die zwei fest verbauten USB-C-Ports an der Front sind die absoluten Kraftpakete der Station und unterstützen jeweils bis zu 140W über den PD 3.1-Standard. Damit lassen sich selbst leistungshungrige Notebooks im Schnellladeverfahren aufladen. Wichtig zu wissen: Die Leistung ist natürlich auf 245 Watt begrenzt und teilt sich auf die beiden Ports auf.
Die zwei einziehbaren USB-C-Kabel liefern jeweils bis zu 100 Watt Power. Diese Leistung reicht locker für die meisten Laptops, Tablets, Kopfhörer, Kameras und Smartphones aus. Der große Vorteil: Keine losen Kabel mehr auf dem Schreibtisch.
Der USB-A-Port an der Seite mag mit 18W auf den ersten Blick etwas schwach erscheinen, doch hier steckt mehr dahinter. Tatsächlich handelt es sich um eine universelle Schnelllade-Lösung für alle Geräte und Protokolle. Bei Geräten, die spezielle Fast-Charging-Standards wie Huawei SCP oder VOOC unterstützen, kann der Port sogar bis zu 22,5W liefern. Und mal ehrlich: Ein USB-A-Port ist heutzutage doch noch immer notwendig.
Das Qi2-Wireless-Ladepad auf der Oberseite liefert bis zu 15W kabelloses Laden. In meinen Tests lud mein Pixel 10 Pro damit zuverlässig und mit guter Geschwindigkeit. Die magnetische MagSafe-kompatible Halterung sitzt fest und sicher. Auch wenn ich versehentlich gegen den Schreibtisch stoße, bleibt das Smartphone an seinem Platz.
Die Baseus Nomos 245W verteilt die maximale Ladeleistung dabei stets intelligent, basierend auf den gerade genutzten Anschlüssen. Ein typisches Szenario wäre beispielsweise das Laden eines Notebooks mit 100 Watt, das Smartphone mit 15 Watt am Qi2-Pad und weitere zwei oder drei Geräte an den anderen Anschlüssen, was tadellos funktioniert.
Baseus Nomos 245W im Praxistest
Im Praxistest hinterlässt die Ladestation einen sehr guten Eindruck. Die Baseus Nomos 245W vereinfacht den Schreibtisch-Alltag deutlich. Wo vorher ein Gewirr aus einzelnen Netzteilen, Kabeln und Adaptern herrschte, steht jetzt eine einzige, elegante Ladestation, die alle Geräte zuverlässig mit Strom versorgt.
Im typischen Arbeitsalltag lassen sich problemlos mehrere Geräte gleichzeitig laden. Sei es Laptop, Smartphone, Tablet, kabellose Kopfhörer oder Kamera. Die 245W Gesamtleistung reicht für die allermeisten Anwendungsszenarien mehr als aus. Selbst wenn vier mittelgroße Laptops gleichzeitig geladen werden (drei mit je 65W und einer mit 45W), kommt die Station damit klar. Für normale Nutzer ist diese Leistung absolut ausreichend und zukunftssicher.
Das LCD-Display erweist sich als praktisches Feature, um den Energieverbrauch im Blick zu behalten. Beim Testen verschiedener Geräte lässt sich dadurch genau nachvollziehen, mit welcher Leistung ein bestimmtes Gerät tatsächlich lädt. Die Anzeige ist klar ablesbar und reagiert sofort auf Knopfdruck.
Die einziehbaren Kabel funktionieren auch nach wochenlangem Gebrauch noch einwandfrei. Der Einzugsmechanismus arbeitet sanft und die Kabel lassen sich leicht herausziehen. Besonders praktisch: Da die Kabel fest verbaut sind, entfällt das lästige Suchen nach dem richtigen USB-C-Kabel – es ist einfach immer da. Die Länge von 80 cm ist für den Schreibtisch-Einsatz in meinen Augen gut bemessen und liefert viel Flexibilität.
Das Qi2-Wireless-Charging mit 15W ist zwar nicht die schnellste Lademethode, aber für den Alltag auch absolut ausreichend. Smartphones können während der Arbeit einfach auf das Pad gelegt werden und laden nebenbei. Die magnetische Halterung im Stand-Modus eignet sich dabei sogar für Videocalls oder als zweiter Bildschirm für Benachrichtigungen.
Ein großer Pluspunkt: Die Station wird auch unter Last nicht übermäßig heiß. Die GaN-Technologie sorgt für effiziente Wärmeableitung. Hinzu kommen mehrere Betriebsmodi für eine stärkere Kühlung, maximale Leistung oder eine ausgeglichene Nutzung. Auch nach stundenlangem Betrieb mit mehreren angeschlossenen Geräten blieb die Temperatur in meinem Praxistest der Baseus Nomos 245W jedenfalls im normalen Bereich.
Was die Kompatibilität angeht, gibt es keine Probleme. Egal ob Apple-Geräte, Android-Smartphones, Windows-Laptops oder Tablets: alles wird erkannt und mit der passenden Geschwindigkeit geladen. Die intelligente Stromverteilung funktioniert zuverlässig und passt sich automatisch an die angeschlossenen Geräte an.
Für den Preis bekommt man auf jeden Fall eine hochwertige Premium-Ladestation, die ihren Preis in meinen Augen rechtfertigt. Die Verarbeitungsqualität, die Leistung und die durchdachten Features machen die Investition für Power-User und Profis absolut lohnenswert. Wer nicht ganz so viel Leistung benötigt, kann auch zur kleineren 5-in-1-Variante mit 160W greifen, die nur ein einziehbares Kabel bietet und günstiger ist.
Baseus Nomos 245W Test: Fazit
Die Baseus Nomos 245W (NH21) ist eine der leistungsstärksten und durchdachtesten Ladestationen, die ich bisher testen durfte. Sie erfüllt genau das, was sie verspricht: Ein aufgeräumter Schreibtisch mit maximaler Ladeleistung für alle Geräte. Die Kombination aus zwei 140W USB-C-Ports, zwei 100W einziehbaren Kabeln, einem 22,5W USB-A-Port und 15W Qi2-Wireless-Charging deckt praktisch jeden Anwendungsfall ab.
Die größten Vorteile sind die enorme Gesamtleistung von 245W, die kompakte Bauweise trotz hoher Leistung dank GaN-Technologie, die praktischen einziehbaren Kabel für mehr Ordnung und das informative LC-Display zur Leistungsüberwachung. Auch die flexible Positionierung des magnetischen Qi2-Ladepads und die Unterstützung aller gängigen Schnellladeprotokolle sind klare Pluspunkte.
Nachteile gibt es wenige, aber sie sollten nicht unerwähnt bleiben: Das klobige Netzteil macht die Station weniger reisefreundlich und der Preis von rund 180 Euro ist natürlich nicht ohne. Aber sonst? Gibt es rein objektiv betrachtet eigentlich nichts zu kritisieren.
Für Content Creator, Professionals und alle, die täglich mit mehreren Geräten arbeiten, ist die Baseus Nomos 245W eine klare Kaufempfehlung. Sie vereinfacht den Arbeitsalltag erheblich, hält den Schreibtisch aufgeräumt und liefert genug Power für praktisch jedes Szenario.
- 6 Anschlüsse
- 245 Watt Leistung
- 140W PD 3.1
- Qi2-Ladepad
- Kompakt
- Riesiges Netzteil
- Nur bedingt für unterwegs
Baseus Nomos 245W
Design & Verarbeitung
Kompatibilität & Anschlüsse
Performance & Stabilität
Preis-Leistungs-Verhältnis
90/100
Starke Leistung, viele Anschlüsse, hohe Performance: Die Baseus Nomos 245W ist eine exzellente Ladestation für alle, die viele Ports benötigen.
