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Razer BlackWidow Elite im Test: Altes neu aufgelegt

Die BlackWidow-Tastatur von Razer sollte fast jedem Gamer ein Begriff sein. Genau aus diesem Grund hat Razer die Gaming-Tastatur neu aufgelegt. Vorgestellt wurde die BlackWidow Elite auf der IFA in diesem Jahr. Welche Verbesserungen weißt die Tastatur auf und was hat sie überhaupt auf dem Kasten. Das klären wir für euch bei uns im Test!

Design und Verarbeitung: Hoch und schön

Schon beim Auspacken fällt auf, dass wir ein hochwertiges Produkt in unseren Halten – anders als von der Allgemeinheit erwartet. Bei Razer wird gut und gerne mangelnde Verarbeitung und das Verwenden von billigen Materialien angekreidet.  Die Rückseite besteht zwar aus Kunststoff, die Oberseite der Gaming-Tastatur ist aber aus Metall. Durch die verwendeten Materialien kommt ein hohes Gewicht sowie klasse Verwindungssteifheit zustande.

Mit 445 x 139 x 36 Millimetern (L x B x H) ist die Razer BlackWidow Elite nicht außerordentlich groß, bringt aber 1700 Gramm auf die Waage. Aus Versehen lässt sich die Tastatur also nicht verschieben, dafür sorgen auch die an der Unterseite angebrachten Gummifüße.

Ein auffälliges Designmerkmal sind die großen, hervorstehenden Tasten, die Razer gleich mit zwei Vorteilen verbindet. Es ist einfacher in die Zwischenräume zu kommen, so dass sie sich einfach reinigen lässt. Außerdem ist der Abstand zwischen den Tasten besser. In Verbindung mit dem Doppelwand-Design, lässt es sich einfacher mit ihr schreiben. Durch die verstärkten Tasten soll ein „Wegkippen“ der Tasten verhindert werden, so wird jede Taste garantiert komplett angeschlagen und kann sich nicht verkanten. Dennoch sorgen die Tasten für ein relativ klobiges Design, das nicht jedem gefallen muss.

RGB-Beleuchtungen bei Gaming-Tastaturen im höheren Preissegment gehören genau so zusammen wie das Amen in der Kirche. Bei der BlackWidow Elite ist über den Schaltern eine kleine LED angebracht, die die Tastenbeschriftung zum Leuchten bringen. Einen kleinen Pluspunkt gibt es für die gleichmäßige Ausleuchtung der Tasten. Per Software können unzählig viele Farben und Farbvariationen eingestellt werden. Zur Software später noch ein paar Worte.

Allgemein weiß Razer mit der Verarbeitung der BlackWidow Elite zu überzeugen. Auch wenn es mal härter als im Alltag zu gehen sollte, ist diese Tastatur eine gute Waffe und macht einiges mit. Ein hochwertiges Produkt mit gutem Bedienungsgefühl. Dazu zählen auch die dedizierten Multimedia-Tasten. Über die drei Buttons können Musiktitel übersprungen oder pausiert/abgespielt werden. Über das Multimedia-Rad kann die Lautstärke verstellt werden, drückt ihr auf das Rad wird der Ton stumm geschaltet.

Die Tastatur selbst bringt aber noch ein großes Extra mit. Die Tastatur ist mit einem USB-2.0-Hub ausgestattet und es kann sogar ein Audiogerät verbunden werden. Das zwei Meter lange Anschlusskabel hat dementsprechend zwei USB-Anschlüsse sowie ein 3,5-mm-Audioanschluss.

Im Lieferumfang der BlackWidow Elite ist außerdem eine gepolsterte Handballenablage dabei – kann man bei ca. 180 Euro Kaufpreis auch erwarten. Durch die Handballenablage wird, unserer Meinung nach, der Komfort um 110 % gesteigert. Viele Tastaturen haben abnehmbare oder integrierte, fest verbaute Ablagen, keine bietet den selben Komfort wie die von Razer. Selbst lange Session lassen sich so ertragen, ohne das die Handgelenke schwach werden. Zusätzlich ist die Handballenablage nicht an eine feste Position gebunden, denn sie wird magnetisch fixiert. Ihr könnt euch also frei aussuchen, wo sie liegen soll, in welchem Winkel oder vielleicht soll sie auch komplett schräg auf dem Schreibtisch liegen – alles kein Problem!

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Lukas Heinrichs

Mitgründer von Basic-Tutorials.de und leidenschaftlicher Zocker und zusätzlich noch Redakteur für den Blog, hält mich meistens mein Arbeitsleben von Unmengen an Artikel ab.

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