Eingabegeräte Testberichte

Razer BlackWidow X Chroma: Mechanische Tastatur im Test

Ausstattung

Angeschlossen wird die Tastatur über USB. Dabei setzt Razer auf die inzwischen standardmäßige, maximale Polling-Rate von 1.000 MHz. Ihr werdet also keine Verzögerung bei den Tastatureingaben feststellen können, denn diese liegt bei 1 ms. Da ihr als Hardcore-Gamer eure Tastatur vermutlich nicht teilen wollt, unterstützt die BlackWidow X Chroma kein N-Key-Rollover, sondern nur bis 10 gleichzeitige Tastendrücke.

Wie bereits angesprochen, besitzt die Razer BlackWidow X Chroma eine RGB-Beleuchtung mit 20 Helligkeitsstufen. Über die Software „Synapse“ kann die Beleuchtung geregelt werden. Leider gibt es keinen großen internen Speicher, um Profile oder Makros zu speichern, sondern nur der aktuelle Lichteffekt wird auf der Tastatur gespeichert.

Bei den Tasten setzt Razer auf eigene Razer Green Schalter, welche ein akustisches und haptisches Feedback bieten. Die Tasten müssen nicht komplett angeschlagen werden, sondern haben ihren Druckpunkt etwa bei halbem Anschlag. Bei etwa 50 g Belastung lösen die Tasten aus. Laut Razer sind die Razer Green Switches besonders fürs Gaming optimiert und bieten im Vergleich zu Cherry MX Switches bis zu 80 Millionen Tastenanschläge. Cherry MX Switches bieten dagegen nur 60 Millionen Tastenanschläge.

Mir persönlich geben die Razer Green Switches ein zu lautes akustisches Feedback, allerdings wird die Razer BlackWidow X Chroma sicherlich auch noch mit Razer Orange Switches auf den Markt kommen, die ein wenig leiser sind und einen noch leichteren Druckpunkt haben.

Razer hat das Motto „For Gamers. By Gamers“ – auch die Razer BlackWidow X Chroma ist wieder extra für Gamer entworfen. Es gibt eine Taste zum Abschalten der Windows-Taste. So kann man nicht mehr einfach aus dem Spiel fliegen, wenn man Mal wieder versehentlich auf die Windows-Taste kommt.

Razer-BlackWidow-X-Chroma-05

Außerdem gibt es 6 Multimedia-Tasten, die über eine FN-Taste steuerbar sind. Die Multimedia-Tasten sind als Doppelbelegung auf F1 bis F3 und F5 bis F7. Eigentlich keine ungewöhnliche Position, mir gefiel jedoch nicht, dass die FN-Taste auf der rechten Seite der Leertaste ist. So kann man mit der linken Hand zwar gut vor- und zurück skippen sowie pausieren, die Lautstärkeregelung ist jedoch nur mit zwei Händen greifbar. Wenn man mit der rechten Hand versucht die Multimedia-Tasten zu bedienen, bekommt man sofort ein Krampf in der Hand.

Zusätzlich gibt es, ebenfalls über die FN-Taste als Doppelbelegung erreichbar, noch eine Taste zum Makro-Aufnehmen. Dedizierte Tasten für die Makros gibt es jedoch nicht. Die Beleuchtungsstärke der RGBs kann auch direkt in der F-Leiste gesteuert werden.

Bei dem stolzen Preis der Razer BlackWidow X Chroma kann man eigentlich einiges erwarten. Leider wird man jedoch enttäuscht. So gibt es keine austauschbaren Tasten, um beispielsweise die Tastatur auf Mac-Layout umzustellen, noch gibt es ein Tool zum Entfernen der Tasten. Es wird lediglich die Tastatur geliefert.

Ein nettes Feature ist noch der Stromsparmodus, denn ihr könnt einstellen, dass die Tastaturbeleuchtung gemeinsam mit dem Monitor ausgeht.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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