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Razer Blade 15 Profi-Modell im Test: High-End-Gaming für unterwegs?

Viel Technik im schmalen Design

Razer überzeugte bereits mit seinem ersten Blade nicht nur in Sachen Design, sondern auch Leistung. Schließlich gehörte das Blade 15 zu den aller ersten Gaming-Notebooks des Premium-Segments, das möglichst viel Leistung im schmalen Design bot. Selbstverständlich ist dies auch beim neuen Blade der Fall. Seinem Namen wird der Laptop dabei definitiv gerecht. So kommt das neue Blade mit einer Dicke von gerade einmal 16,9 mm daher. Im Vergleich zum Vorgänger, der 17,8 mm dick war, speckt das neue Blade also ein wenig ab. Das Gewicht von ca. 2 kg sorgt dafür, dass man das Notebook auch problemlos in Rucksack oder Notebooktasche transportieren kann. Diesbezüglich wird Razer seinem selbst gesteckten Ziel hoher Portabilität definitiv gerecht.

Die Anschlüsse der linken Seite.

Der Konkurrenz ist Razer in puncto Portabilität jedoch nicht mehr so weit voraus wie es einmal der Fall war. Hersteller wie bspw. Acer können hier definitiv mithalten. So erweist sich beispielsweise das Acer Predator Triton 300 SE als portablere Alternative. Damit ein Notebook portabel ist, muss jedoch nicht nur das Gerät an sich kompakt daherkommen. Auch das Zubehör darf nicht allzu viel Platz wegnehmen. Razer ist sich dessen bewusst und setzt aus diesem Grund auf ein möglichst kleines Netzteil.

Die Anschlüsse der rechten Seite.

Auch, wenn die Konkurrenz mittlerweile auf Augenhöhe ist, wenn es um Portabilität geht, ist Razer in einem Punkt ungeschlagen: Verarbeitungsqualität. Wenn man ein Gerät wie das Blade 15 zum ersten Mal in den Händen hält, bekommt man eine Art Premium-Feeling. Hier knarzt nirgendwo etwas. Selbst mit der Lupe lassen sich keinerlei Mängel auch nur erahnen. Zu diesem Gefühl trägt nicht zuletzt das Metallgehäuse bei. Dieses fühlt sich einfach nur richtig gut an. Etwas störend ist jedoch, dass es mit der Zeit Fingerabdrücke magisch anzieht. Wen das abschreckt, der sollte stets ein Mikrofasertuch bei sich tragen.

Super Trackpad und sehr gute Tastatur

Der positive Eindruck hält auch nach Aufklappen des Notebooks an. Hier bekommt man zum ersten Mal Touchpad, Tastatur und natürlich auch Display zu Gesicht. Als Besitzer eines MacBooks muss ich hier jedoch ein wenig meckern. So lässt sich das neue Blade 15 nicht so spielend leicht aufklappen wie es bei der Konkurrenz aus dem Hause Apple der Fall ist. Dies ist jedoch Meckern auf hohem Niveau. Apropos MacBook. Unter vielen Branchen-Experten gilt das Trackpad von Apples Notebooks zur unangefochtenen Sperrspitze, wenn es um Touchpads geht. Das Razer Blade 15 ist das erste Windows-Notebook, das meiner Meinung nach mithalten kann. Hier kann man reibungslos scrollen und ganz geschmeidig den Mauszeiger übers Display jagen. Das sind die Feinheiten, bei denen man spürt, dass man ein 3.000 Euro Notebook vor sich stehen hat. Premium eben.

Tastatur und Trackpad können sich sehen und spüren lassen.

Wichtiger als das Trackpad ist für Zocker sicherlich die Tastatur. Und auch hier kann Razer punkten. Zwar liefern die US-Amerikanischen Gaming-Experten hier kein wegweisendes Eingabegerät ab, das Tippen war aber dennoch sehr angenehm. Sowohl das Feedback als auch der Federweg sorgten beim Zocken und auch beim Schreiben für ein konstant befriedigendes Gefühl. Razer findet hier den perfekten Mittelweg zwischen Widerstandsfähigkeit und einem weichen Druckpunkt. Doch nicht nur das Tippen jeder einzelnen Taste macht Spaß. Auch die Augen haben ihre pure Freude an der Tastatur. Grund hierfür ist die schicke RGB-Beleuchtung. Jede einzelne Taste erhält eine separate Beleuchtung und kann mithilfe der hauseigenen Razer Synapse-Software in ihrer RGB-Eigenschaft angepasst werden. Neben der Farbe selbst kann man auch aus einer Reihe verschiedener visueller Effekte wählen.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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Razer hat sein rasiermesserscharfes Gaming-Notebook Blade 15 neu aufgelegt. Während sich äußerlich nicht allzu viel getan hat, soll der handliche Gaming-Bolide im Inneren ordentlich Power bieten können. Allen voran die Grafikkarten von Nvidias GeForce RTX 30er Serie sollen Zocker-Herzen höher schlagen lassen. Wir wollen einmal einen Blick auf das neue Premium-Notebook der US-Amerikanischen Gaming-Experten werfen. … (Weiterlesen...)

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