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Razer Blade 15 Profi-Modell im Test: High-End-Gaming für unterwegs?

Display mit 1.080p und 360 Hz

Kommen wir zum Display. Bereits beim ersten Aufklappen erfreute mich das matte Design. Auch hier hat Razer ein paar Veränderungen vorgenommen. Da Razer ein mattes IPS-Panel verbaut, muss man sich hier zu keiner Zeit vor nervigen Spiegelungen fürchten. Die Bildwiederholrate ist zwar nicht revolutionär, aber dennoch beeindruckend. So verfügt das Display unseres Test-Notebooks über stolze 360 Hz. Auch hier wird wieder deutlich, dass wir uns im Premium-Segment befinden. Günstige Gaming-Notebooks können hier bei einer gleichen Auflösung nur maximal 144 Hz vorweisen.

Razer überlässt dir übrigens die Wahl zwischen extrem hoher Auflösung oder rasend schneller Bildwiederholrate. So gibt es das Profi-Modell auch in einer Variante mit 4K-Auflösung und einer etwas geringeren, aber noch immer beeindruckenden, Bildwiederholrate von 240 Hz. Hier wird deutlich, zu welchen Leistungen die aktuellen GPUs aus dem Hause Nvidia in der Lage sind. Schließlich ist es gerade der GeForce RTX 30er-Serie zu verdanken, dass Gamer nun auch in kompakten Gaming-Notebooks eine hohe Auflösung in Kombination zu einer extrem flüssigen Bildwiederholrate genießen können. Nicht zuletzt in Multiplayer-Schlachten macht sich vor allem die überarbeitete Hertz-Zahl bemerkbar.

Die US-Amerikanischen Gaming-Experten scheinen hier eine Pionier-Rolle einzunehmen, die GeForce RTX 3070 und 3080 möglich machen. Sicherlich werden wir im Laufe des Jahres weitere Hersteller sehen, die ihre neuen Gaming-Notebooks mit dieser augenschmeichelnden Kombination aus Auflösung und Bildwiederholrate auf den Markt bringen werden. Unter der Haube unseres Test-Notebooks werkelt mit der RTX 3080 die bestmögliche Grafikkarte des Profi-Modells. Spätestens bei unserem Leistungstest wirst du sehen, dass man das spürt. Doch auch ohne Gaming erstrahlt dieses Notebook in schönstem Glanz. Neben lebendigen Farben punktet Razer wieder einmal mit gestochen scharfen Bildern. Auch die Kontraste können sich mehr als sehen lassen. Dieses Display macht einfach nur Spaß und kann definitiv auch zum Streamen von Netflix & Co. und auch der Arbeit genutzt werden.

Große Anschlussvielfalt

Dass das neue Razer Blade 15 ein schlankes Erscheinungsbild hat, haben wir bereits zu Genüge geklärt. Bei dünnen Notebooks stellt sich jedoch regelmäßig die Frage, ob noch genügend Platz für Anschlüsse vorhanden ist. Die Antwort lautet ganz klar: ja. Auf der linken Seite befinden sich 2x USB-3.1-Typ-A-Anschlüsse, 1x USB-C (inkl. Unterstützung von Thunderbolt 3), 1x Kopfhörerbuchse und den Stromanschluss. Ein Blick auf die rechte Seite fördert ebenfalls einige Anschlüsse zu Tage. Neben 1x USB-3.1-Typ-A-Anschluss befindet sich hier 1x USB-C, 1x HDMI-Out-Port und ein klassischer SD-Kartenleser.

Das matte IPS-Panel erfüllt seine Aufgabe bestens und unterbindet nervige Spiegelungen.

Hier wird deutlich, dass sich das neue Blade 15 mit jeder Menge anderen Geräten versteht. So lassen sich über HDMI oder USB-C externe Displays anschließen. Die USB-A-Ports eignen sich optimal für Eingabegeräte wie eine passende Gaming-Maus. Der praktische SD-Kartenleser sorgt dafür, dass das neue Blade auch mit Attraktivität für Foto- sowie Videografen punkten kann. Abseits davon bietet Razers neuer Gaming-Bolide neben Bluetooth und WiFi 6 eine Webcam mit 720p Auflösung. Dass Razer keine Full-HD-Webcam verbaut ist etwas enttäuschend, aber verkraftbar.

GeForce RTX 30er-Serie für ordentlich Grafikpower

Auch in Sachen Leistung möchte Razer deutlich machen, dass sich der Aufpreis zum Profi-Modell des Blade 15 lohnt. Im Gegensatz zum Basis-Modell bietet das Profi-Modell in jeder Ausführung einen leistungsstarken Intel Core i7-10875H sowie eine 1 TB große SSD. Abseits von Prozessor und SSD gibt es jedoch auch Unterschiede innerhalb der Ausführungen des Profi-Modells. So kannst du bei Grafikleistung, RAM und Display unterschiedliche Ausstattungen auswählen. Da moderne Games einen satten Hunger auf Speicherplatz haben, muss man durchaus bemängeln, dass Razer seinem Basismodell nur 512 GB Speicherplatz spendiert. Auch gegen ein Top-Modell mit 2 TB oder sogar mehr Speicher hätte sicherlich niemand etwas gehabt. Glücklicherweise lässt sich der Speicher des Notebooks dank zusätzlichem PCIe-Port auf bis zu 4 TB erweitern.

Unter der Haube unseres Blade 15 Profi-Modells schlummert eine GeForce RTX 3080, die richtig viel Power verspricht und hält.

Da das Razer Blade 15 über Nvidia Optimus verfügt, punktet es mit Anpassungsfähigkeit. So kann das leistungsstarke Gaming-Notebook je nach Anforderung zwischen zwei unterschiedlichen Grafikeinheiten hin und her wechseln kann. Sollte die Anwendung keine allzu hohen Anforderungen an die Grafikleistung haben, sorgt die integrierte Grafikeinheit von Intels CPU für die entsprechende Darstellung. Wenn man jedoch zum Gaming oder anderen grafikhungrigen Anwendungen wechselt, soll die leistungsstarke GPU von Nvidia einspringen. Dieser Optimus-Modus spart jede Menge Strom und soll so das Maximum aus der Akkulaufzeit herausholen.

Der Optimus-Modus von Nvidia soll dank zielgerichtetem Einsatz von CPU-Grafikeinheit oder Grafikkarte eine möglichst lange Akkulaufzeit erzielen.

Allen voran beim Surfen im Internet oder der Arbeit mit Office-Anwendungen reicht die Grafikeinheit von Intel absolut aus. Sollte das Blade 15 am Strom angeschlossen sein, bietet es dir als Standard-Einstellung den Modus mit maximaler Leistung. Dies lässt sich in den Einstellungen der Systemsteuerung von Nvidia jedoch individuell anpassen. Anders sieht es aus, wenn sich der Laptop im Akkubetrieb befindet. Hier setzt Razer automatisch auf den Optimus-Modus, um maximale Laufzeit zu erreichen. Selbstverständlich lässt sich auch dies anpassen.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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Razer hat sein rasiermesserscharfes Gaming-Notebook Blade 15 neu aufgelegt. Während sich äußerlich nicht allzu viel getan hat, soll der handliche Gaming-Bolide im Inneren ordentlich Power bieten können. Allen voran die Grafikkarten von Nvidias GeForce RTX 30er Serie sollen Zocker-Herzen höher schlagen lassen. Wir wollen einmal einen Blick auf das neue Premium-Notebook der US-Amerikanischen Gaming-Experten werfen. … (Weiterlesen...)

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