PCs & Notebooks

Razer Blade 15 Profi-Modell im Test: High-End-Gaming für unterwegs?

Leistungs-Test: Jetzt gehts ans Eingemachte

Nachdem wir nun eingehend auf die Optik und Ausstattung des neuen Blade 15 eingegangen sind, möchten wir das Gaming-Notebook einmal auf Herz und Nieren testen. Grundlade unserer Performance-Tests sind die marktüblichen Benchmarks. Damit du mit den Zahlen etwas anfangen kannst, haben wir jeweils ein paar Vergleichsmodelle angeführt. Hierbei haben wir den Fokus auf Geräte gelegt, die eine ähnlich leistungsstarke Ausstattung vorweisen können. Neben dem Alienware m15 R4 (GeForce RTX 3070) haben wir auch das MSI GE76 Raider (RTX 3080) unter die Lupe genommen.

Um zu sehen, wie erfolgreich das Upgrade auf die Ampere-Serie von Nvidia war, schauen wir außerdem wie die Ergebnisse des letztjährigen Blade 15 an. Dieses verfügte über die RTX 20er-Serie von GeForce. Wie wir bereits in vergangenen Notebook-Tests festgestellt haben, bedeutet die Wahl der gleichen GPU nicht automatisch auch das gleiche Ergebnis im Benchmark. Aus diesem Grund wollen wir im Rahmen unseres Tests auch gerade auf Konkurrenzprodukte mit GPUs der Ampere-Serie werfen.

Specs der Test-Notebooks

Gerät CPU Grafikkarte Arbeitsspeicher Speicherplatz
Razer Blade 15 Profi-Modell (2021) Intel Core i7-10875H (2,3 GHz) GeForce RTX 3080 (8 GB VRAM) 32 GB RAM 1 TB SSD
Alienware m15 R4 Intel Core i7-10870H (2,2 GHz) GeForce RTX 3070 (8 GB VRAM) 16 GB RAM 1 TB SSD
MSI GE76 Raider Intel Core i7-10870H (2,2 GHz) GeForce RTX 3080 (16 GB VRAM) 32 GB RAM 1 TB SSD
Razer Blade 15 Profi-Modell (2020) Intel Core i7-10875H (2,3 GHz) GeForce RTX 2080 Super (8 GB VRAM) 16 GB RAM 1 TB SSD

Produktivität, Speicher und Unterhaltung

Aufgrund der Portabilität des Blade 15 wird der eine oder andere sicherlich mit dem Gedanken spielen, das hochpreisige Notebook auch für die Arbeit zu nutzen. Hierbei spielen die Faktoren Produktivität, Speicher und Unterhaltung eine wichtige Rolle. Mithilfe von PCMark 10 und 8 kann man den Fokus auf genau diese Disziplinen werfen. PCMark 10 simuliert bei Durchführung des Benchmarks unterschiedliche Workflows. Diese entsprechen der klassischen Arbeit am PC. Neben Textverarbeitung, Surfen im Internet und Tabellenkalkulationen achtet PCMark 10 dabei auch auf das immer wichtiger werdende Thema der Videokonferenzen. Im Gegensatz dazu achtet PCMark 8 auf die Arbeit des Speichersystems. Hierbei spielen Punkte wie die Boot-Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle. Am Ende des Benchmarks vergibt das Programm eine Punktzahl. Je höher diese ist, umso besser hat das Notebook abgeschnitten. Im folgenden Diagramm kannst du erkennen, wie gut welches System abgeschnitten hat.

Ergebnisse von PCMark 10 und PCMark 8

Ein Blick auf die Ergebnisse macht deutlich, dass alle vier Notebooks in etwa gleich abgeschnitten haben. Dies verwundert kaum, da die leistungsstarke Grafikkarte im Bereich der Büroaufgaben kaum eine Rolle spielt. Hier kommt es vielmehr auf schnelle Prozessoren und Arbeitsspeicher an. Da alle Test-Systeme über ordentlich Power unter der Haube verfügen, sind einfache Office-Aufgaben für keines ein Problem. Auch die Ladezeiten, welche PCMark 8 unter die Lupe genommen hat, können im neuen Blade 15 überzeugen. Die ähnlich starke Konkurrenz ist aber auch hier auf Augenhöhe. Derart schnelle Ladezeiten sind nicht nur bei der Arbeit, sondern auch beim Zocken ein Segen.

Ergebnis von Cinebench R15

Nun wollen wir einen Blick auf den Prozessor werfen. Hierbei setzen wir auf den Cinebench R15-Test von Maxon. Dieser nimmt jeden einzelnen Prozessorkern genauestens unter die Lupe. Um die Power aus der CPU herauszukitzeln, lässt Cinebench ein komplexes Bild vom Prozessor rendern. Dementsprechend zeigt das Ergebnis des Benchmarks, ob das Notebook auch prozessorfordernde Aufgaben problemlos bewältigen kann. Die Unterschiede im Cinebench kann man nicht von der Hand weisen. Hier müssen sowohl das diesjährige Blade 15 Profi-Modell als auch das 2020er-Gerät einstecken. Zurückführen lässt sich dies sicherlich auf die bessere Thermik vom Alienware- und MSI-Notebook. Die beiden Gaming-Boliden kommen in viel dickeren Gehäusen daher und können den Prozessor damit kühler halten. Gut ist das Ergebnis vom Blade 15 Profi-Modell 2021 dennoch. So dürfte auch das Blade 15 ohne Probleme Prozessor-hungrige Anwendungen bewerkstelligen können. Wer jedoch ein Notebook sucht, das eigens für Office-Zwecke zum Einsatz kommen soll, sollte generell einen Bogen um Gaming-Notebooks machen. Zu hoch ist der Preis und zu niedrig die Akkulaufzeit.

Grafikleistung

Kommen wir nun zu einer Disziplin, die für Gaming-Notebooks weit wichtiger ist: Die Grafikleistung. Um diese ermitteln zu können, nutzen wir 3DMark als Benchmark. Das Programm misst sprichwörtlich den Umfang des Grafikmuskels, den ein PC-System vorweisen kann. Hierbei werden 3D-Grafiken mit einem sehr hohen Detailgrad gerendert. Herausfordernde Effekte wie die Beleuchtung sowie Partikel werden dabei hervorgehoben. Hier muss unser Blade 15 unter Beweis stellen, ob die RTX 3080 von Nvidia auch für eine satte Grafikleistung sorgen kann. Wir führen innerhalb von 3DMark zwei verschiedene Tests durch.

Ergebnis von 3DMark

Neben Sky Diver werfen wir auch einen Blick auf Fire Strike. Beide eignen sich zwar für unterschiedliche PC-Systeme, setzen jedoch auf DirectX 11. Im Gegensatz zu Fire Strike zielt Sky Diver eher auf PC-Systeme der Mittelklasse ab. Vor allem Notebooks mit integrierter Grafikeinheit in der CPU können hier ihre Leistung unter Beweis stellen. Fire Strike verlangt hingegen selbst High-End-PCs alles ab. Hier soll die GPU regelrecht glühen. Die Ergebnisse zeigen, dass das Blade 15 zwar sehr gut abschneidet, mit den Top-Modellen von Alienware und MSI jedoch nicht mithalten kann. Dass das MSI mit seiner RTX 3080 hier weit besser abschneidet ist wohl auf die allgemeine Power dieses „Biests“ zurückzuführen. Erstaunlicherweise hat selbst das Alienware m15 R4 mit seiner RTX 3070 die Nase vorn. Dies kann man wohl einzig und allein auf die Power der restlichen Komponenten sowie bessere Gegebenheiten durch das größere Gehäuse zurückführen. Das neue Blade-Modell schlägt die 2020er-Version hingegen sowohl beim Sky Diver als auch beim Fire Strike. Hier wird deutlich, dass nicht nur die Leistung der Grafikeinheit in der CPU, sondern auch die GeForce RTX 3080 besser performen als die RTX 2080 Plus im letztjährigen Blade 15.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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