Peripherie Testberichte

Razer DeathStalker Chroma im Test


Schreibgefühl

Da es sich hier um eine Membran-Tastatur handelt und nicht um eine mechanische, leidet das Schreibgefühl etwas darunter. Man merkt, dass die DeathStalker eher an Gamer gerichtet ist, wo längeres Schreiben nicht der Haupteinsatzzweck sein soll. Die Tastatur leidet darunter, dass die Tasten keinen eindeutig definierbaren Druckpunkt aufweisen, wodurch man meist mehr Kraft aufwendet, als eigentlich für einen Tastendruck notwendig. Zudem ist diese Tastatur für Rythmus-Spiele eher ungeeignet, eben wegen des fehlenden Druckpunktes. Für Fans von großen Tastaturen wird die Gewöhnungsphase auch etwas schwer sein, da man sich erst an die Low-Profile-Tasten gewöhnen muss.

Verarbeitung

Die DeathStalker ist auf den ersten Blick sehr gut verarbeitet, es fallen im Detail jedoch kleinere Mängel auf. Die Tasten liegen recht nah beieinander, was bei Personen mit etwas größeren Fingern zum Drücken zweier Tasten führen könnte. Zudem ist der Schlitz, welcher unter die Tasten führt, recht klein und könnte bei der Säuberung stören. Die Handaballenablage jedoch fühlt sich recht gut an und verursacht kein unangenehmes Gefühl. Selbst nach längeren Gaming-Sessions trat kein störendes Gefühl auf.

Software

Eigentlich müsste die Razer Synapse einen eigenen Artikel erhalten, denn sie ist recht umfangreich und zudem hardwareübergreifend. Sie bietet viele nette Features an, wie etwa eine Statistik über Tasten-Anschläge oder Maus-Clicks, sowie Heatmaps für Maus-Bewegung und Tastennutzung. Was uns jedoch am meisten interessiert, sind die Einstellmöglichkeiten für die Hardware. Im Falle der DeathStalker kann man in der Software die Beleuchtung einstellen, sowie Makros erstellen und Tasten zuweisen. Die Individualisierung der Beleuchtung ist etwas unübersichtlich und man muss sich erst einmal etwas hereinarbeiten. Sobald man jedoch den Dreh raus hat, ist es eine nette kleine Spielerei welche die Tastatur zudem auch verschönert. Die Makro-Einstellungen sind recht einfach. Die Makro-Funktion wird über die Razer Synapse Software unterstützt und erlaubt es einem Makros entweder „On-the-fly“ aufzunehmen oder in der Software. Als Delay zwischen den einzelnen Tasten-Schlägen kann man entweder einen festen Wert eintragen oder den echten Delay verwenden.

Razer-DeathStalker-Chroma-Back

Ein kleines Problem mit dem statischem Delay trat auf, als dieser zu gering eingestellt wurde. Die Software hatte dann Probleme damit die Befehle umzusetzten. Unschön ist leider die Tatsache, dass es keine dedizierten Makro-Tasten gibt und die Makros deswegen auf eine der normalen Tasten gelegt werden müssen. Das hat den Effekt, dass vor und nach jeder Spiel-Partie die Tasten wieder auf ihre Standardwerte gesetzt werden müssen. Oder man sich ein Profil für das Spiel und für den normalen Gebrauch anlegt, um zwischen den beiden zu wechseln. Die Software überprüft zudem auch die Treiber regelmäßig auf Aktualisierungen, damit man immer auf dem aktuellsten Stand ist.

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Daniel Dzimitrowicz

Ich bin Daniel, 21 Jahre "jung", leidenschaftlicher Gamer und studiere Informatik. Mich interessiert alles was mit Technik oder Games zu tun hat und ich verfolge soweit ich kann alle modernen Trends und Ankündigungen.

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