PC- & Konsolen-Peripherie

Razer Kraken X im Test – Einsteiger-Headset mit 7.1-Sound

Klang

Bei einem Preis von 60 Euro könnte man schon vermuten, dass das Kraken X nicht wirklich der Bringer ist. Tatsächlich ist der Bass etwas zu kräftig, dafür sind die Höhen und Tiefen gut ausgeglichen. Mit Synapse 2.0, der Softwarelösung von Razer, kann das Headset auch nicht weiter eingestellt und feinjustiert werden.

Ingame gibt das Kraken X dann eine gute Figur ab. Umgebungsgeräusche sowie Schritte lassen sich leicht zuordnen, genauso leicht geht die Ortung von der Hand. Durch den virtuellen 7.1-Surround-Sound wird der Klangraum vergrößert. Im Vergleich zu echtem Surround-Sound kann die virtuelle Variante natürlich nicht mithalten. Zum Zocken aber mehr als ausreichend.

Um ausschließlich Musik zu hören, fällt das Kraken X komplett raus. Der Anspruch eines Gaming-Headsets ist sicher auch nicht die kristallklare Wiedergabe von Songs. Merklich wird das bei Gesang, denn dieser ist klar und deutlich. Alles andere (Höhe, Mitte und Tiefe) ist nicht perfekt aufeinander abgestimmt. Bei Titeln mit vielen Instrumenten fällt das besonders auf. Für das Musikhören zwischendurch reicht es aber allemal aus.

Mikrofon

Weitere Sparmaßnahmen werden beim Mikrofon deutlich. Es lässt sich nicht komplett hochklappen, ist nicht abnehm- oder einziehbar. Flexibel genug ist es dennoch, um die richtige Position zu finden. Der Klang kann aber nicht überzeugen. Wie im Sprachtest (Video) zu hören, übersteuert das Mikrofon gerne. Durch die fehlende Anbindung an die Software kann hier auch leider nichts mehr angepasst werden. Es ist ausreichend in Belangen der Kommunikation mit eurem Team, aber für andere Zwecke, wie das Livestreaming, fällt das Razer Kraken X leider raus.

Für den Gelegenheitszocker ist das Mikrofon ausreichend, vollends überzeugen konnte es aber nicht.

Software

Obwohl das Razer Kraken X eine Anbindung an Synpase 2.0 besitzt, ist dieser Punkt schnell abgearbeitet. Um den 7.1-Surround-Sound nutzen zu können, benötigt ihr die Software von Razer in der ihr für das Headset einfach nur diese Option an- und ausschalten könnt. Mehr Optionen gibt es nicht.

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Lukas Heinrichs

Mitgründer von Basic-Tutorials.de und leidenschaftlicher Zocker und zusätzlich noch Redakteur für den Blog, hält mich meistens mein Arbeitsleben von Unmengen an Artikel ab.

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Lukas

Administrator

463 Beiträge 50 Likes

Dass Razer gute Headsets kann, haben sie bereits in einigen Tests unter Beweis gestellt. Wie zuletzt beispielsweise in unserem Test zum Razer Kraken Tournament Edition. Mit dem Kraken X gibt’s nun ein Einsteiger-Headset, das sogar 7.1-Surround-Sound anbietet und nur 60 Euro kostet. Aber kann dieses Headset auch was für diesen Preis?
Design und Ausstattung
Das Razer Kraken X kommt ohne viel Schnickschnack und pompöse Verpackung mit viel Unsinn drin aus. Auf dem Karton sind auch nur das Headset und die Features zu sehen. Innen verbirgt sich das Headset inklusive Y-Splitter, da das Headset selbst nur einen kombinierten 3,5-mm-Klinkenstecker besitzt. Mit 1,3 Metern ist das Kabel auch nicht gerade lang, für den PC ist das Splitterkabel mit 1,5 Metern also schon beinahe Pflicht. Mit dabei ist aber auch noch ein wichtiges Stück Pappe. Unter dem Rubbelfeld verbirgt sich ein Code für Synapse 2.0, um den 7.1-Surround-Sound überhaupt...

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