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Razer Lancehead im Test: Eine Gaming-Maus, die ihrem Namen gerecht wird

Ausstattung

Die Razer Lancehead ist für Links- und Rechtshänder geeignet. Für die beidseitige Bedienbarkeit sorgt nicht nur die symmetrische Form, sondern ebenso die auf beiden Seiten vorhandenen zwei Daumentasten oberhalb der Gummierung der Seitenteile.

Hinter dem Mausrad sind zwei DPI-Umschalter positioniert, die fünf Stufen in 100 DPI-Schritten anbieten. Die Chroma genannte RGB-Beleuchtung bietet fünf Lichteffekte, die mit der Synapse-Pro-Software ihr entweder für alle Leuchtelemente zusammen verwenden oder für alle Elemente einzeln festlegen könnt. Die Beta-Version der Synapse-Pro-Software erscheint demnächst und ermöglicht noch andere Einstellungen, wie beispielsweise die

  • Makroprogrammierung oder
  • Verwaltung der fünf Profile, welche im OnBoard-Speicher abgelegt werden können.

Der 5G-Lasersensor ist mit ARM-CPU ausgestattet, die sowohl die Regulierung der Lift-Off-Distanz als auch die Kalibrierung auf verschiedene Untergründe ermöglicht. Die Lancehead sorgt laut Razer für mindestens 24 Stunden Spielspaß – mit Beleuchtung. Wem das nicht ausreicht, der kann sie mit dem rund 2,1 Meter langen USB-Ladekabel mit dem Rechner verbinden und weiter nutzen. Dieses Kabel kann zudem mit Hilfe eines Adapters, der im Lieferumfang enthalten ist, als Verlängerung für den Empfänger dienen. Für den Transport der Lancehead kann der 2,4 GHz-Funkempfänger bequem in einem Fach untergebracht werden, dass sich auf der Unterseite befindet.

Ergonomie des Razer Lancehead

Dank des achsensymmetrisch gestalteten Korpus kommt ihr auch als Linkshänder in den Genuss der handlichen und mit 112 Gramm recht leichten Maus. Der Palm-Grip-Spieler lässt seine Handinnenfläche auf der leicht gewölbten und angerauten Oberschale ruhen, während der Calw-Grip-Spieler die schweißresistente Gummierung der beiden genügend großen Griffmulden schätzt. Egal welcher Griffstil, auch längere Sessions können so ermüdungsfrei und bequem genossen werden. Durchdacht ist auch die Lage der Seitentasten, die ihr nicht unbeabsichtigt auslösen könnt.

Insgesamt ist die Erreichbarkeit aller Tasten bei der Razer Lancehead gegeben. Nah hinter dem Mausrad liegen die vorwiegend als DPI-Umschalter gedachten Knöpfe. Diese könnt ihr somit bequem mit dem Zeigefinger erreichen, ohne ihn allzu sehr krümmen zu müssen. Die beiden Hauptschalter lassen sich auch von Palm-Grip-Spielern mit langen Fingern gut bedienen, da sie über direkte und sehr knackig ansprechende Druckpunkte verfügen. Das gummierte Scrollrad punktet mit seiner gut spürbaren Rasterung und wenig Leerlauf. Ebenso haben alle sechs Zusatztasten sehr gute Druckpunkte.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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