PC- & Konsolen-Peripherie

Razer ManO’War Testbericht: Plastikbomber mit Qualitäten

Verarbeitung & Tragekomfort

Das Razer ManO’War ist komplett in schwarz gehalten. Neben ein wenig Hochglanz-Plastik, gibt es auch noch mattes. Auch die Ohrmuscheln aus Kunstleder sind in schwarz gehalten. Das Headset ist also absolut unauffällig – bis man es einschaltet. Dann leuchten, je nach Einstellung, auf der linken und rechten Ohrmuschel die Razer-Logos in 16,8 Millionen unterschiedlichen Farben.

Razer ManO'War

Die Ohrmuscheln sind, wie bei den meisten Gaming-Headsets, mit 50-mm-Neodym-Treibern ausgestattet und somit relativ groß. Sie umschließen die Ohren angenehm ohne für heiße Ohren zu sorgen. Die halboffene Bauweise sorgt für einen Temperaturaustausch, trotz der großen Kunstlederpolster. Dadurch sind die Ohren auch nicht komplett von der Außenwelt abgeschottet, sondern man bekommt noch ein bisschen mit. Sehr gut gefällt mir an den Ohrmuscheln auch, dass sie einfach abgenommen werden können. Leider gibt es momentan im Razer Shop jedoch noch keinen Ersatz. Vermutlich werden die Ersatzpolster so wie bei den anderen Headsets preislich bei 14,99 Euro liegen.

Razer ManO'War

Neben der Kunstleder-Polsterung der Ohrmuscheln, ist natürlich auch der Bügel gepolstert. Auch hier kommt Kunstleder zum Einsatz, das sich sehr angenehm anfühlt.

Mit 375 Gramm gehört das ManO’War nicht unbedingt zu den leichteren Headsets, insgesamt ist es auch groß und wirkt ein wenig klobig. Da die Größe verstellbar ist, hätte es meiner Meinung nach auch ein wenig kleiner sein können. Ich habe Helmgröße L, also einen mittelgroßen Kopf, mir rutscht das Headset jedoch manchmal ein wenig vom Kopf. Nichts desto trotz sitzt es jedoch eigentlich ganz gut, denn es ist sehr flexibel und passt sich jeder Kopfform an. Belastungstests würde ich jedoch nicht unbedingt damit machen, denn die Verarbeitung wirkt nicht so hochwertig wie beispielsweise bei der Creative SoundBlaster X H-Reihe, die einen Aluminium-Bügel besitzt. Das Razer ManO’War ist da eher bruchgefährdet.

Razer ManO'War

Man merkt dem ManO’War einfach an, dass es aus Plastik besteht. Es knarrt bei zuviel Belastung und klackert ein wenig beim Schütteln.

Sehr gut gelungen ist dafür wiederum das Mikrofon. Es kann einfach aus der linken Ohrmuschel herausgezogen oder wieder versenkt werden.

Außerdem gefallen mir die Bedienelemente direkt am Headset. Auf der linken Seite ist ein Drehrad für die Mikrofonlautstärke und auf der rechten Seite ist eins für die Wiedergabelautstärke. Die Drehräder haben ein angenehmes haptisches Feedback und man merkt die Drehstufen. Des Weiteren können sie gedrückt werden, um Mikrofon oder Lautsprecher direkt zu muten.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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