Peripherie Testberichte

Razer Nari Gaming-Headset im Test

Mit der Nari-Serie hat Razer eine aus drei gleich aussehenden Headsets bestehende Produktreihe in den Markt eingeführt. Neben der eher spärlich ausgestatteten Basisversion und der mit haptischem Feedback versehenen Ultimate-Version bietet Razer eine mittlere Variante an, die gut ausgestattet ist, auf die Vibrationen jedoch verzichtet. Diese mittlere Version – vertrieben unter dem Namen „Nari“ ohne jeden Zusatz – haben wir in einem Test näher betrachtet.

Inwieweit sich ein Kauf des mit einem Preis von € 129,90 doch recht teuren Gerätes lohnt, werden wir in unserem ausführlichen Testbericht klären. Selbstverständlich gehen wir hierbei möglichst umfassend vor und unterziehen dementsprechend jeden Aspekt des Headsets einer eingehenden Betrachtung.

Razer Nari Gaming-Headset
Razer Nari Gaming-Headset

Design und Verarbeitung

Ausgepackt präsentiert das Nari-Headset sich in einem ganz typischen und daher beinahe nicht weiter betrachtenswerten Design. Es unterscheidet sich äußerlich in keinster Weise von anderen Headsets des Herstellers – was nicht unbedingt schlecht sein muss. So ist es eher dezent designt, was vielen Nutzern entgegenkommen dürfte. Auffällige Extras oder andere Extravaganzen erlaubt das Razer Nari sich nicht.

Wer solide Designs bevorzugt, wird im Nari ein Headset finden, das seine Ansprüche voll erfüllt. Lediglich das auf den Ohrmuscheln angebrachte Logo des Herstellers ist individuell beleuchtbar. Das vergleichsweise unauffällige Design lässt das Headset recht hochwertig wirken. Razer scheint Wert darauf zu legen, einen eher klassisch-gehobenen Geschmack zu bedienen. Ausgefallene Formgebung, grelle Farben und starke Kontraste werden daher vergeblich gesucht. Wer diese Extravaganzen bevorzugt, könnte das Nari-Design jedoch langweilig finden.

Razer Nari Gaming-Headset
Razer Nari Gaming-Headset

Hinsichtlich der Verarbeitung fällt zunächst auf, dass das Gerät mit 403 Gramm vergleichsweise schwer ist – wovon man beim Tragen aber nicht wirklich etwas merkt. Hier sei darauf verwiesen, dass kabellose Headsets in der Regel etwas schwerer sind als ihre kabelgebundenen Pendants, was auf das Mehr an verbauter Technik zurückzuführen ist. Das Gerät fühlt sich hochwertig an und knüpft damit nahtlos an den durch das Design erweckten, vergleichsweise edlen Eindruck an.

Auch die Anbringung der einzelnen Bedienelemente erscheint uns im Test gut gelungen. Während der Lautstärkeregler an der rechten Ohrmuschel angebracht ist, finden sich links Regler für die Game-Chat-Balance, die später näher betrachtet werden wird, sowie der An-/Aus-Schalter und eine Taste für das Stummschalten des Mikrofons.

Ebenfalls an der linken Ohrmuschel finden sich ein Anschluss für ein Klinkenkabel für den kabelgebundenen Betrieb sowie ein Micro-USB-Anschluss zum Laden des Akkus.

Das Headset ist insgesamt gut verarbeitet und wirkt hochwertig. Das Design ist zurückhaltend und erweckt ebenfalls einen recht edlen Eindruck. Vermutlich spricht es jedoch nicht jeden Interessenten an – was auch nicht erwartet werden kann.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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