PC- & Konsolen-Peripherie

Razer Viper 8k im Test: Die weltweit erste Maus mit 8.000 Hz

Die Mischung macht’s

Jahrelang haben Peripherie-Hersteller die DPI-Zahlen hochgeschraubt. Doch das allein reicht nicht, um eine schnellere Maus für den E-Sport zu basteln; auf die Mischung kommt es an. Und so hat Razer sich allen Bereichen gewidmet, nicht nur der Abfragerate.

Mit 20.000 DPI kommt die Viper 8k mit einer ordentlichen Zahl um die Ecke. Entsprechend schnell erscheint uns beim Testen der Cursor auf dem Monitor. Wobei wir es weniger als schnell bezeichnen sollten, sondern vielmehr als eine weichere Cursor-Bewegung. In Sachen Aim kann der Viper somit keine andere Maus mehr viel vormachen. Inwiefern das am Ende brauchbar ist, muss jeder selbst entscheiden. Es ist nichts Neues, dass Pro-Gamer nicht mit solchen Zahlen spielen. Allerdings wurden bisher auch keine Mäuse in Zusammenhang mit 8.000 Hertz genutzt.

Um die Mischung perfekt zu machen, ist natürlich noch ein effizienter Sensor vonnöten. Doch dazu später mehr. Erst gehen wir auf die sogenannte HyperPolling-Technologie von Razer ein.

Das Geheimnis: Die HyperPolling-Technologie

Die Pollingrate wird im Deutschen auch Abfragerate genannt und bezeichnet den Takt, in dem die Maus Daten an den PC sendet. Umso höher die Frequenz ist, desto geringer ist auch die Verzögerung am Bildschirm. Was üblicherweise 1.000 Hz sind – also 1.000 Abfragen pro Sekunde –, verachtfacht sich bei der Razer Viper 8k auf 8.000 Hz. Hierfür ist aber auch ein passendes Monitor-Pendant notwendig. Monitore mit hohen Bildwiederholfrequenzen und geringer Reaktionszeit werden die 8k herzlich annehmen.

Bild: Razer

In Zusammenspiel mit den DPI bekommt der Cursor nicht nur eine weichere, sondern auch eine gleichmäßigere Bewegung, wodurch Mikroruckler vermieden werden.

Neben der Abfragerate verbessert die HyperPolling-Technologie zudem die periphere Latenz. Also die zeitliche Verzögerung zwischen Betätigung der Maus und der Verarbeitung dieser. Was normalerweise zwischen 1 und 4 ms liegt, toppt die Viper 8k mit weit unter 1 ms. Letztlich geht keine Zeit verloren, ab dem Zeitpunkt, an dem man die Maus auch nur einen Hauch bewegt. Das ist mal in Echtzeit spielen!

Bild: Razer

Wenngleich periphere Latenz die Präzision im Spiel reduziert, arbeitet die Abfragerate von 8.000 Hz dem entgegen. Entsprechend zeigt sich auch der Vorteil bei unseren Tests. Die ewige Steigerung von DPI-Zahlen bringt seit Jahren nichts. Ergänzt man es, wie Razer es mit der HyperPolling-Technologie getan hat, mit einer erhöhten Pollingrate und einer geringeren Latenz, sieht die Geschichte schon anders aus. Doch damit nicht genug, die Bewegung muss schließlich ebenso schnell von der Viper 8k erkannt werden, wie diese Informationen verarbeitet. Und dafür ist der Sensor verantwortlich.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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ML1984

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Ein Mega ausführlicher Top-Testbericht @Simon BasicTutorials Eine wirklich tolle HighEnd Gaming Maus

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