PC- & Konsolen-Peripherie

Gaming-Maus Razer Viper Ultimate – Razers neue Wireless-Technologie im Test

Ergonomie und Tasten

Trotz des kantigen Designs liegt die Razer Viper Ultimate wirklich gut in der Hand. Durch das flache Design eignet sie sich noch besser für größere Hände, anders als bei Mäusen mit einem halbrunden Design. Das niedrige Gewicht sorgt dafür, dass gefühlt nichts in der Hand liegt. Spieler, die Gewichte hinzufügen möchte, um die Maus ihren persönlichen Bedürfnissen anzupassen, müssen wir leider enttäuschen.

Optische Schalter scheinen gerade beliebt zu sein bei Razer. Schon bei der Huntsman Tournament Edition kommen opto-mechanische Schalter zum Einsatz. Auch bei der Viper Ultimate werden die Mausklicks per Infrarotlicht erfasst. Durch den überflüssigen, physischen Kontakt wird die Reaktionszeit auf 0,2 Millisekunden verringert. So wird auch die Haltbarkeit verbessert, da es kaum noch Verschleiß gibt – 70 Millionen Klicks Lebensdauer ist das Ergebnis.

Die Rasterung des Mausrads ist deutlich spürbar, trotzdem lässt es sich leicht drehen. Außerdem kann das Mausrad gedrückt werden. Ebenso überzeugen die Daumentasten. Sie sind gut eingepasst und verkanten sich nicht. Am wichtigsten ist der Druckpunkt, denn es kommt häufiger vor, dass sich die Tasten nicht gut drücken lassen. Das ist bei der Viper Ultimate nicht der Fall.

Austattung

Die Viper Ultimate setzt auf einen Sensor, den Razer zusammen mit Pixart entwickelt hat. Der Focus+ Sensor soll mit echten 20.000 DPI bei 99,6% Genauigkeit auflösen. Für eine verbesserte Präzision sorgen dann noch zusätzliche Funktionen. Per Motion Sync werden beispielsweise die Maussignale mit den Abfrageintervallen des PCs synchronisiert. Vermutlich werden Casual-Gamer keinen Unterschied zu einer billigeren Maus feststellen. Profis, bei denen kabellose Mäuse eher selten zu sehen sind, werden sich darüber aber freuen. Noch mehr Infos und Grafiken zum Focus+ Sensor von Razer findet ihr auf der Produktseite. Im Allgemeinen ist zu sagen, dass Razer einen wirklich hochwertigen Sensor in der Maus verbaut. Gepaart mit der Ergonomie entsteht ein erstklassiges Handling.

Ein effizienter Sensor kommt auch der Akkulaufzeit zu Gute. Ohne Beleuchtung soll der Akku ungefähr 70 Stunden halten. Wir haben die 70 Stunden bestimmt noch nicht voll, aber rund 40 Stunden hält der Akku ohne Probleme durch. Solltet ihr doch mal vergessen die Maus zu laden, könnt ihr sie auch mit dem USB-Kabel verbinden und weiter zocken. Zum Laden der Maus ist das beleuchtete Dock dabei. Am Anfang ist es etwas fummelig die Maus auf dem Dock zu platzieren, danach wird sie per Magnet festgehalten.

Poling Rate der Hyperspeed-Technologie im Vergleich

HyperSpeed Wireless soll euch vergessen lassen, dass ihr mit einer kabellosen Maus spielt. Möglich gemacht wird das durch die Adaptive Frequenz-Technolgie. Jede Millisekunde wird nach freien Kanälen und mögliche Interferenzen gescannt. Sollten Frequenzen von anderen Geräten genutzt werden, sorgt Razer dafür, dass schnell umgeschaltet wird.  Zudem wurde dafür gesorgt, dass die Zeit der Datenübertragung zwischen Maus und PC verbessert wurde. Laut Razer wurde so die geringste Klick-Latenz erreicht, die jemals gemessen wurde.

Ziehen wir also noch einen kurzen Vergleich zur Logitech G Pro Wireless. Tatsächlich gibt es keinen spürbaren Unterschied in der Technologie. Beide Mäuse reagieren präzise, es gibt keine Aussetzer oder sonstiges. Einen wirklichen Unterschied gibt es nur beim Design.

Software

Für die Viper Ultimate müssen wir Razer Synapse 3 verwenden. Wie von Razer üblich, können wir wirklich alles konfigurieren. Es ist möglich jede einzelne Taste anzupassen, selbst die linke und rechte Maustaste. Es ist möglich andere Funktionen oder Makros zu hinterlegen.

Razer behauptet selbst, dass sie die Maus bestmöglich vorkonfiguriert haben. Solltet ihr aber Verbesserungen wünschen oder einfach eine Feinjustierung des Sensor vornehmen wollen, habt ihr über Razer Synapse ebenso die Möglichkeit.

Die Beleuchtung kann entweder eigens für die Maus angepasst werden, über das Chroma Studio können aber auch noch andere Produkte von Razer mitkonfiguriert werden, so das alle beispielsweise den gleichen Effekt haben und das sogar synchron. Bei der Viper Ultimate ist als einziges das Logo beleuchtet, viele Effekte gibt es hier also nicht.

Vorherige Seite 1 2 3Nächste Seite

Viper Ultimate, Gaming-Maus im Preisvergleich



€ 140,94
Zu Amazon

€ 80,79
Zu eBay

Mit dem Kauf über die Links aus unserem Preisvergleich unterstützt du unsere redaktionelle Arbeit, ohne dass du dadurch Mehrkosten hast. Wir danken dir für deine Unterstützung.

Unsere Maus-Empfehlungen

SteelSeries Rival 710 - Gaming-Maus – 16.000 CPI TrueMove3 Optical Sensor – OLED-Display – haptisches Feedback – RGB-Beleuchtung
Preis: € 87,99 Jetzt bei Amazon ansehen!* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Razer Viper 8K Hz
Razer Viper 8K Hz*
von Razer Inc.
Preis: € 72,90 Jetzt bei Amazon ansehen!* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Aerox 3 Wireless, Gaming-Maus
Preis: € 109,99 Jetzt bei Alternate ansehen!* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Lukas Heinrichs

Mitgründer von Basic-Tutorials.de und leidenschaftlicher Zocker und zusätzlich noch Redakteur für den Blog, hält mich meistens mein Arbeitsleben von Unmengen an Artikel ab.

Ähnliche Artikel

Neue Antworten laden...

Lukas

Administrator

463 Beiträge 50 Likes

Kabellose Mäuse scheinen für die Gaming-Peripherie-Hersteller immer lukrativer und interessanter zu werden. Bereits Logitech hat mit der Lightspeed-Technologie versprochen, dass kein Unterschied zwischen kabelloser und kabelgebundener Maus spürbar ist. Mit HyperSpeed gibt Razer auch jenes Versprechen ab und hat gleich drei Mäuse dafür im Angebot. Wir testen für euch die

[url=https://basic-tutorials.de/razer-viper-ultimate-test/]Weiterlesen...

Antworten Like

Zum Ausklappen klicken...
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"