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Horroradventure kehrt zurück: Remothered: Broken Porcelain im Test

Nach dem großen Erfolg des preisgekrönten Remothered: Tormented Fathers ist nun zwei Jahre später der Nachfolger, Remothered: Broken Porcelain, erschienen. Das neue Horrorabenteuer scheint viel versprechend – aber kann es auch mit dem ersten Teil der Reihe mithalten?

Bekanntes unbekanntes Gesicht?

In diesem Teil der Reihe schlüpfen wir in die Haut von Jennifer, einem jungen Mädchen. Derzeit arbeitet sie in einem Hotel und scheint ein leichtes Problem mit Autoritäten zu haben. Natürlich bleibt es nicht dabei, denn bald schon drehen die Mitarbeiter des Hotels durch und greifen Jennifer an. Es gilt also einen Fluchtweg zu finden.

Spielern des ersten Teils wird der Name direkt ins Auge fallen. Diesen teilt Jennifer nämlich mit einem Charakter aus dem Vorgänger. Die Geschichte dieses Teils wird allerdings nicht direkt fortgeführt. Broken Porcelain spielt nämlich sowohl vor als auch nach Tormented Fathers. Die Geschichte des ersten Teils wird also nicht nur weiter erzählt, sondern mit weiteren Details und Hintergrundinformationen erweitert. Solltet ihr bis jetzt Tormented Fathers nicht gespielt haben, keine Sorge: Das Spiel bietet euch eine Zusammenfassung der Handlung des ersten Teils.

In dieser Hinsicht glänzt das Spiel. Die Story ist interessant und schafft es, gleichzeitig viele Fragen aufzuwerfen, aber auch zu beantworten. Einziges Manko sind hier die Dialoge. Hier lässt das Writing manchmal nach und reißt einen mit unpassenden Aussagen aus der eigentlich spannenden Handlung heraus.

Mit Mottenkraft durchs Hotel

Gameplaytechnisch bietet Broken Porcelain zwei große Elemente: Stealth und Rätsel. Auf der Suche nach einem Weg aus dem Hotel heraus müsst ihr immer wieder den Mitarbeitern ausweichen, während ihr nach bestimmten Gegenständen sucht.

Hier kommt ein neues Gameplayelement zum Tragen: Die Mottenkraft. Mit dieser kann man in den Körper einer Motte schlüpfen und diese Steuern. Damit lassen sich verschiedene Dinge erreichen, vom Aktivieren von Mechanismen, bis hin dazu, sich einen Überblick über die Gegner und ihre Positionen zu verschaffen.

Leider fühlt sich die Steuerung der Motte etwas wackelig und schwammig an, was gerade unter Zeitdruck (durch beispielsweise einen verfolgenden Gegner) eher frustrierend als spaßig wird. So sehr ich die Idee an dieser Stelle mag, so sehr hapert es auch an der Umsetzung.

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Katharina Mundt

Ich bin Katharina Mundt, stamme aus Lübeck und bin seit meiner Kindheit ein riesiger Fan von Videospielen. Mittlerweile bin ich zweiundzwanzig Jahre alt und studiere in meinem Geburtsort.

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