News

Riotoro Project Morpheus: Ausfahrbares PC-Gehäuse

Riotoro präsentiert mit dem “Project Morpheus“ ein PC-Gehäuse, welches bei Bedarf ausgefahren – also vergrößert – werden kann. Die Flexibilität wird durch eine ausfahrbare Front sowie durch ausfahrbare Seitenteile gewährleistet.

Die enorme Flexibilität des Gehäuses führt letztendlich zu weit mehr Wahlfreiheit die Hardware betreffend. Wird das Gehäuse ausgefahren, kann ein ATX-Mainboard eingesetzt werden. Will der Nutzer hingegen ein Micro-ATX-Mainboard einsetzen, kann er das Gehäuse einfahren. So verschwendet er keinen Platz im Inneren seines PCs.

Riotoros neues Projekt ist noch nicht marktreif. Entsprechend spärlich fallen die Informationen zum ausziehbaren Gehäuse aus. Bereits jetzt kann jedoch festgestellt werden, dass der Hersteller ein einzigartiges Gehäuse geschaffen hat, für das es momentan keine Konkurrenz gibt. Flexibilität wollen viele Hersteller bieten – Riotoro maximiert diese Flexibilität jedoch und schafft etwas vollkommen Neuartiges, das so noch nicht bekannt ist. Es wird nun vor allem spannend, die Reaktionen der direkten Konkurrenz zu beobachten. Sollte Riotoro das „Project Morpheus“ zur Marktreife bringen, wird die Konkurrenz bei entsprechender Nachfrage seitens der zahlenden Kundschaft wohl nachziehen und an ähnlichen Konzepten arbeiten.

Der Innenraum des Gehäuses orientiert sich hinsichtlich seines Aufbaus am kleineren Mainboard-Formfaktor. Sowohl der Mainboard-Tray als auch die Anzahl der Lüfter sind auf den kleineren Formfaktor abgestimmt. In der Front finden sich zwei 120 Millimeter große Lüfter, zwei weitere können im Deckel untergebracht werden und auch rückseitig findet sich ein solcher Lüfter. Radiatoren können – wenn sie denn verbaut werden – maximal 240 Millimeter groß sein. In Front, Deckel und Seitenteilen sind Mesh-Flächen verbaut, um den Luftfluss zu gewährleisten.

Das Innere des Gehäuses ist grundsätzlich in zwei Kammern unterteilt. So werden das Netzteil und die HDD-Festplatten hinter dem Mainboard-Tray untergebracht. Anschlussmöglichkeiten werden durch USB-3.0-Ports mit Typ-A- und Typ-C-Anschlüssen geboten.

Einschränkungen für Grafikkarten sind aufgrund der Flexibilität des Gehäuses eher unwahrscheinlich. Hierzu äußerte Riotoro sich bisher jedoch nicht. Auch zu möglichen Einschränkungen des CPU-Kühlers wurde bisher geschwiegen.

Tags

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin und arbeite bei Caseking.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Close