Peripherie Testberichte

ROCCAT Kone Pure Color – Phantom White im Test

Design und Verarbeitung

Beim Design der Kone Pure Color bleibt ROCCAT sich selbst und der Kone-Serie treu, was vorallem an der unverkennbaren Form liegt. Im Vergleich zur Kone+ fällt das Gehäuse der Kone Pure Color deutlich kleiner aus, das sollte bei der Bedienung dennoch nicht hinderlich sein.

Kommen wir nun zu den Feinheiten der Maus: Aufbau sowie Tasten. Fangen wir oben an. Zwischen linker und rechter Maustaste liegt wie üblich das Mausrad, es ist gummiert und eingekerbt. Darunter liegen eine „+“ und eine „-“ Taste zum Einstellen der DPI-Zahl. Auf der linken Seite findet man über der Mulde für den Daumen zwei Tasten, die normalerweise für die Vor- und Zurückfunktion im Browser zuständig sind, dazu später aber mehr. Auf dem Mausrücken prangert das ROCCAT-Logo, welches sich in 16,8 Millionen verschiedenen Farben darstellen lässt. Auf der Unterseite hat die Maus vorne und hinten Gleitpads und ein Typenschild mit allerlei Informationen.

In Sachen Verarbeitung spielt ROCCAT eindeutig in der oberen Klassen mit. Wie man es aus der Kone-Serie gewohnt ist, ist sie sehr stabil und griffig, wiegt aber dennoch sehr wenig für diese Größe.

Software und Treiber

Natürlich kommt die Maus auch ohne Treiber aus, um ihre Grundfunktionen zum Laufen zu bekommen. Doch wer möchte nicht in den Genuss von ROCCATS Easy-Shift und den 16,8 Millionen Farben kommen? Aufgeteilt ist die Software in sechs Rubriken:

Main Control – Hier werden unter anderem die Einstellung für Empfindlichkeit, DPI-Stufe, sowie Doppel-Klick- und Scroll-Geschwindigkeit vorgenommen.

Main Control

Button Assignment – Die Tastenbelegung stellt durch ROCCATs Easy-Shift eine wichtige Rolle dar. Es können also nicht nur Standardeinstellung geändert werden, sondern auch die Tastenbelegung in Kombination mit Easy-Shift, der Doppelbelegung jeder Taste. Leider fehlt für dieses Feature eine zusätzliche Taste, was unter anderem dazu führen kann, dass die ein oder andere wichtige Funktion verloren geht. Außerdem gibt es noch einen Makromanager.

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Advanced Control – In dieser Rubrik lassen sich unteranderem die Sensibilität genauer einstellen, das Sound Feedback beim Umstellen der DPI-Anzahl, des Profils oder sonstigem. Außerdem können hier weitere Feinheiten eingestellt werden.

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Color Control – Kommen wir nun zu den Farben. ROCCAT gibt uns die Möglichkeit 16,8 Millionen verschiedene Farben darzustellen. Sei es durch die vorgefertigten „Single Colors“ oder die „Custom Color“, wo ihr RGB-Farben darstellen könnt. Außerdem habt ihr zur Auswahl, ob ich das Logo dauerhaft beleuchtet, pulsierend oder einfach ausgeschaltet sein soll.

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ROCCAT R.A.D – Auch eine kleine Spielerei ist dabei. Hier findet ihr nämlich Statistiken über die Anzahl der bisherigen Klicks, wie oft das Scroll-Rad bewegt wurde und wie weit ihr eure Maus bisher bewegt habt. Aber nicht erschrecken! Beim Abschließen einer Herausforderung wird ein Sound abgespielt, der ein wenig Laut werden könnte.

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Update/Support – In der letzten Rubrik findet ihr Infos zu Updates und könnt euch im Notfall auch an den ROCCAT-Support wenden.

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Die Software ist komplett auf Englisch, man bekommt aber am Fensterrand eine deutsche Erklärung zu den Funktionen, wenn man mit dem Mauszeiger auf sie hält. Diese Erklärung lässt sich auch in anderen Sprachen darstellen.

Speichern lassen sich fünf verschiedene Profile. Diese werden auf dem internen Speicher der Maus abgelegt und lassen sich über die Software oder vorher bestimmte Tasten oder Tastenkombinationen einschalten beziehungsweise wechseln. Nur die Statistiken werden lokal gespeichert und gehen bei De- und Neuinstallation der Software verloren.

Bedienung

Durch die hochwertige Verarbeitung, das angenehme Material und die Leichtigkeit der ROCCAT Kone Pure Color, macht es richtig viel Spaß damit zu spielen. Selbst mit großen Händen, wie meinen, ist es bei diesem kleinen Gehäuse kein Problem. Außerdem fliegt die Maus förmlich über jegliche Arten von Mauspads, sei es Metall, Stoff oder ein nur ein Tisch. Auch auf Glas funktioniert die Maus, wenn auch nicht perfekt. Das liegt vorallem an dem  Pro-Aim Laser Sensor R3, der mit bis zu 8200 dpi arbeitet. Die Umsetzung von Bewegungen und Befehlen, wie Klicks oder das Scrollen, ist punkt genau und erfolgt sofort. Das Mausrad macht keine üblichen Rattergeräusche, sondern gibt nur ein angenehmes Drehgeräusch von sich. Durch die Gummierung und die Einkerbung am Mausrad werden zusätzlich ungewollte Befehle verhindert.

Beleuchtung

Die Beleuchtung sollte bei 16,8 Millionen Farben extra aufgeführt werden. Leider ist die breite Masse an Farben kaum zu erkennen. So sehen warme Rottöne eher orange als rot aus und die Verteilung auf dem ROCCAT-Logo lässt dann auch eher zu wünschen übrig. Bei kälteren Farben wie blau fällt das hingegen nicht mehr so auf. Beim Zocken oder Arbeiten mit der Maus fällt das ohnehin nicht auf, da das Logo durch die Hand verdeckt. Wir sagen dennoch: Es sieht hervorragend aus, auch wenn man sie solange nicht benutzen darf!

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Lukas Heinrichs

Mitgründer von Basic-Tutorials.de und leidenschaftlicher Zocker und zusätzlich noch Redakteur für den Blog, hält mich meistens mein Arbeitsleben von Unmengen an Artikel ab.

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6 Comments

  1. Ach du Kacke, ist das ne geile Maus.
    Danke für den ausführlichen Testbericht.

    Die angegeben Werte überzeugen auf den ersten Blick und die Optik isn Knaller.. zumindest wenn man weiß mag! ;)
    Der Preis von 70 € find‘ ich absolut angemessen, wenn man überlegt, wie lang man an dem Ding hat.

    Ich hab mir mit 17 ne Logitech MX500 gekauft. Jetzt bin ich 30 und das Ding liegt immer noch hier neben mir! :D

  2. Na wenn der Test nicht mal super passt! Ich bin sowieso gerade auf der Suche nach einer neuen Maus und nach dem ausführlichen Testbericht von euch scheint die auf jeden Fall in die engere Wahl zu kommen. Preis ist auch der Hammer, schönes Ding würd ich sagen.

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