Peripherie Testberichte

Roccat Kova Aimo: Neuauflage der Gaming-Maus im Test

Fazit

Mit der Kova Aimo hat Roccat eine alte Maus neu aufgelegt und geringfügig verbessert. Damit erbt sie die Stärken und Schwächen des Vorgängers, zugleich muss sie sich aber auch gegen aktuelle Modelle behaupten.

Auch heute noch überzeugen kann die Materialwahl und Ergonomie der Kova Aimo, auch wenn viele Einhand-Designs natürlich noch etwas angenehmer in der Hand liegen. Auch die Beleuchtung und insbesondere die Zusatztasten der Maus sind gut gelungen.

Kritik muss sich Roccat allerdings für den verbauten Sensor gefallen lassen. Der optionale Overdrive von 3.500 auf bis zu 7.000 DPI ist zwar angemessen umgesetzt, doch gibt es in dieser Preisklasse heutzutage Sensoren mit deutlich höheren Auflösungen und auch einer besseren Aufzeichnung. Hier hätte man der Kova Aimo ruhig noch ein Update spendieren können, damit sie sich gegen die aktuelle Konkurrenz behaupten kann.

Der eigentlich Star ist somit nicht zwangsläufig die Kova Aimo selbst. Solange sie sich im Bereich um ihre UVP bewegt, ist sie zwar akzeptabel bepreist, aber kein Schnäppchen. Ein möglicher Kaufgrund wären dabei insbesondere die gut umgesetzten Zusatztasten und – für Linkshänder – das symmetrische Layout, wodurch sich die Kova Aimo noch knapp unseren Silver-Award erarbeitet

Wesentlich attraktiver ist im Moment aber die ältere Kova Pure, die bis auf die Aimo-Funktionalität absolut identisch und derzeit für deutlich weniger Geld zu haben ist. Wer sich also nur eine einzelne Maus zulegen möchte, ohne andere Roccat-Geräte für eine Beleuchtungssynchronisation zu besitzen, der ist mit der Kova Pure besser beraten, solange diese nennenswert günstiger ist.

Roccat Kova Aimo

Verarbeitung
Ausstattung
Ergonomie
Software
Preis-Leistungs-Verhältnis

Gute Maus mit gealtertem Sensor

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