PC- & Konsolen-Peripherie

ROCCAT Score im Test: In-Ears perfekt zum Zocken

Klang und Verarbeitung

Die Klangqualität überzeugt. Die In-Ear-Buds sind mit der Dual-Driver-Technologie ausgestattet, die eine gute Balance zwischen Höhen- und Basstönen bietet. Bei beiden Treibern setzt ROCCAT auf Neodym-Magnete. Der 10 mm große Treiber erzeugt einen starken, umfassenden Basssound während das 6,8 mm Gegenstück klare Klänge in den Höhen und den Mitten erzeugt. Manchmal klingen die hohen Töne allerdings etwas überspitzt, aber das lässt sich via Equalizer auf dem jeweiligen Gerät korrigieren. Besonders der starke Bass hat mich überzeugt; ich habe diesen via Equalizer bis aufs Äußerste ausgereizt und getestet und er hat meinem Test standgehalten. Hinzu kommt die passive Lärmunterdrückung, die von ROCCAT beworben wird, allerdings ist der Unterschied zu anderen In-Ear-Headsets nicht dramatisch hoch. Laute Geräusche aus der Umgebung wurden trotz allem gut wahrgenommen und was an Lärmunterdrückung passiert ist, würde ich eher dem In-Ear an sich zuschreiben.

Die Verarbeitung ist qualitativ sehr hochwertig – Das Kabel wirkt stabil und durch die verstärkende Ummantelung wirkt es sehr robust.  Visuell überzeugt das In-Ear-Headset mit einem stilvollen Design in einem schlichten Schwarz. Das Logo ist mittig aber dezent platziert und die geometrischen Formen des Headsets unterstützen das moderne Design ebenfalls.

Das Mikrofon, hier als Real-Voice-Mikrofon beworben, bietet einen klaren Sound, der mehrere Tests mit verschiedenen Sprechlautstärken gut überstanden hat. Schrille Geräusche schlagen zwar über, aber alle anderen Geräusche wurden in einer guten Klangqualität aufgenommen. Es lässt sich hier auch neben dem Mikrofon ein kleiner Knopf zum Stummschalten des Mikrofons finden – so kann man sich beispielsweise während eines kleinen Rants über schlechtes Minion-wave-management der Teamkollegen schnell stumm schalten.

Tragekomfort

Das geringe Gewicht der Kopfhörer trägt stark zum Tragekomfort bei. Man vergisst schnell, dass man sie trägt und man kann sie stundenlang problemlos in den Ohren behalten. Durch den biegsamen Ohrhaken, kann man das Headset perfekt an seine Ohrenform anpassen, doch man sollte es nicht zu passgenau formen, ansonsten tendiert das Headset dazu, leichte Segelohren zu erzeugen. Mit den drei verschiedenen Formen der In-Ear-Plugs kann für jede Ohrform ein passendes gefunden werden: Standard, Memoryfoam und Dualflange. So war der Standard Earplug etwas zu groß für mein linkes Ohr, doch nach einem Tausch zu Dualflange, hat sich der Tragekomfort stark verbessert.

Mit dem passenden PC-Adapter lässt sich das Headset problemlos an PCs verwenden, genauso wie an allen gängigen Konsolen. Es ist allerdings auch ein fähiges on-the-go Produkt, das mit seinen starken Basssounds besonders für Musik und Filme auf Handys oder Tablets zu empfehlen ist.

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Jin-A Shim

Gaming, Esports und Comics sind meine größten Interessengebiete. Ich arbeite im Esport als Marketing Manager und teile gerne meine Begeisterung zu Esport mit jedem, der mir zuhören möchte.

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