Peripherie Testberichte

Samsung S34E790C Curved-LED-Monitor im Test

Lautsprecher

Die Lautsprecher waren mit Abstand die größte Überraschung am Samsung S34E790C . Bei den meisten Desktops sind die Lautsprecher ja mehr zur Zierde da, bei Samsung riesigem Curved Monitor sind Sie aber tatsächlich zu etwas zu gebrauchen. Zwar hat auch Samsung leider noch nicht begriffen, dass die Lautsprecher sich an der Seite besser machen würden als auf der Rückseite, aber wenn man mit Ihnen Musik hört, klingt es tatsächlich gut. Das ist etwas, was ich bisher noch mit keinem Bildschirm erleben durfte. Natürlich ist der Sound nicht auf dem Niveau einer Stereoanlage, allerdings gibt es tatsächlich eine Spur von Bass und einzelne Töne sind ausreichend differenziert, dass man keinen Klangbrei bekommt.

SAMSUNG LS34E790C (7)

Darstellung

Zwar sind 3440 x 1440 Pixel (Ultra Wide QHD) extrem verlockend, ganz so schön ist es dann leider doch nicht. Die Hintergrundbeleuchtung vom Samsung S34E790C ist ein wenig übertrieben. Schließt man den Bildschirm das erste Mal an und versucht ihn Abends zu benutzen hat man erst mal das Gefühl zu erblinden. Erst wenn man die Hintergrundbeleuchtung auf ca. 40% runter regelt, kann man sich das Ganze anschauen. Daraus entsteht allerdings leider der nervige Nachteil, dass alles, was weiß seien, sollte einen leichten Grauschleier hat. Dadurch werden die eigentlich schönen Farben des Bildschirms grau und stumpf, weshalb die Bilder nicht so schön sind, wie sie eigentlich sein könnten. Beim Arbeiten mit Office-Programmen stört das zwar nicht weiter, für Bildbearbeitung, Filme und Spiele ist das extrem nervig und auf Dauer einfach keine Option. Gaming kann man zwar betreiben, sehr schön sieht es allerdings leider nicht aus.

SAMSUNG LS34E790C (5)

Hardware

LCD Technologie A-si TFT/VA (Curved/3000R)
Backlight Technologie LED
Bildformat 21:9
Auflösung 3440×1440 Pixel bei 60 Hz
Reaktionszeit 4 ms
Helligkeit 300 cd/m²
Betrachtungswinkel 178°/178°
Anschlüsse 2x HDMI, 1x Display Port, 4x USB

Ein Problem, was mir erstmals bei diesem Bildschirm untergekommen ist, ist das bei grafisch aufwendigen und schlecht geschriebenen Programmen (vor allem bei Games) von dem Bildschirm mit seinem Ultrawide UHD zu viel Leistung gefordert wird. Der Test wurde mit einer Nvidia Geforce 980 Ti OC durchgeführt und bei einigen Spielen gab es trotzdem Performance Probleme. Außerdem haben viele Spiele und Arbeitsprogramme einfach keine Optimierung für eine so vergleichsweise überdimensionierte Auflösung. Beim Zocken endet das oft in schönen schwarzen Balken links und rechts, welche das Bild auf FullHD reduzieren, die meisten Bildbearbeitungsprogramme reagieren ähnlich und nutzen einfach die Hälfte des Bildschirms nicht. Dadurch läuft der Betrieb des Bildschirms leider oft darauf hinaus, dass man ihn wie zwei normale Bildschirme verwendet.

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Simon Uhl

Zurzeit bin ich noch Schüler eines Baden-Würtenberger Gymnasiums und mache gerade mein Abitur. Als knapp jüngster Vertreter unseres Teams war meine erste Gaming Erfahrung wohl der Gamboy advance mit Pokemon Feuer Rot. Seitdem hab ich mich über den Nintendo DS, die Playsation 2, die Wii und die Playstation 3 bis zum PC durch alle Gaming Generationen Durchgezockt.

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