PC-Komponenten

Scythe Mugen 5 ARGB PLUS – großer CPU-Kühler mit RGB im Test

Montage und Leistung

Wir haben den Kühler auf dem Sockel 1150 montiert – die gesamte Montage verlief schnell und problemlos.

Zuerst verschraubt man die Rändelschrauben mit der beiliegenden Backplate, anschließend verschraubt man auf diesen die Montageschienen. Als letzter Schritt wird der Kühlkörper verschraubt. Die Montageschiene auf diesem ist bereits verbaut, sodass nur zwei Schrauben angezogen werden müssen. Hier kommt der beilegte Schraubendreher sehr gelegen, da dieser sehr lang ist und man so alle benötigten Stellen gut erreichen kann.

Die Montage auf aktuellen Ryzen-Plattformen mit dem Sockel AM4 verläuft nahezu identisch, nur dass in diesem Fall die originale AMD-Backplate benötigt wird. Die Anleitung ist gut verständlich, hier ein kleiner Auszug:

Als Testsystem haben wir ein älteres Gamingsystem genutzt. Bestehend aus einem Intel Xeon E3-1231 v3 auf einem ASRock Fatal1ty H97 Performance, bestückt mit 16 GB RAM und einer GIGABYTE R9 380 Windforce. Für den Speicherbedarf steht eine Crucial MX500 zur Verfügung. Als Vergleich nutzen wir den Intel Stock-Kühler um zu demonstrieren, wie enorm hier der Leistungsunterschied ist.

Als Testszenario nutzen wir das Programm Prime95 mit den „In-Place FFTs“. Diese Last ist das Worst-Case Szenario, realistisch sollte die Temperatur also niemals diese Werte erreichen. Damit der Kühler sich komplett erwärmt, haben wir den Test 20 Minuten laufen lassen und anschließend die Temperatur gemessen. Um zu zeigen, wie die Kühler mit einer höheren Drehzahl skalieren, haben wir die Tests mit 50% und 100% Lüfterdrehzahl durchgeführt.

50% PWM 100% PWM
Scythe Mugen 5 ARGB Plus 58 °C 50 °C
Intel Stock nicht möglich 84°C

Auf den ersten Blick ist bereits ersichtlich, dass es hier eine enorme Leistungsdifferenz gibt. Zusätzlich zu den deutlich besseren Temperaturwerten ist auch eine deutlich geringere Lautstärke vernehmbar. Selbst bei 50% ist hier ein großer Teil der Leistung abrufbar – vermutlich durch die Push-Pull Konfiguration des Kühlers. Hier gibt es auf jeden Fall genug Kühlpotential, um auch leistungsstärkere CPUs zu kühlen – auch bei einer anliegenden Übertaktung.

Möchte man den Kühler, wie in unserem Fall, auf einer „kleineren“ CPU nutzen, so erhält man genügend Leistung, um ein sehr ruhiges System zu erschaffen. In unserem Szenario fängt der Kühler schon bei 30% PWM die Hitze ab, so ist dieser aus dem Gehäuse heraus nicht mehr wahrnehmbar.

RGB-Beleuchtung

Als kleiner und letzter Aspekt wird noch die RGB-Beleuchtung betrachtet.

Uns gefällt die Kombination aus dem Standardanschluss für ARGB mit den 3-Pins und dem RGB-Controller sehr gut. So erhält man die Möglichkeit, den beigelegten RGB-Controller zu nutzen, oder die Schnittstellen des Mainboards nutzen. Durch die standardisierten Stecker ist es ebenfalls möglich, die Komponenten an einen „fremden“ RGB-Controller anzuschließen.

Die Ausleuchtung generell ist sehr gut, sowohl bei den Lüftern, als auch im Deckel sind die Farben kräftig und leuchtstark. Natürlich bleibt die generelle Optik eine Geschmackssache, jedoch haben wir hier objektiv gesehen keine Kritik. Auch das Koppeln mit „fremder“ RGB-Hardware, wie z.B. den ARGUS RS-06 wie auf dem Foto, führte zu keinen Problemen.

Der RGB-Controller funktioniert simpel – man kann diesen einfach an seinen Reset-Schalter am Gehäuse anschließen und mit dem Button die vordefinierten Modi durchschalten. Beim ersten Anschalten befindet sicher dieser im Regenbogenmodus –  Pulsieren, verschiedene Farben und einige andere Möglichkeiten sind jedoch auch möglich. Der Controller benötigt nur eine SATA-Stromverbindung und wird einfach mit den RGB-Kabeln der Komponenten verbunden.

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Tom Hackmann

Bereits in jungen Jahren ist Gaming zur Leidenschaft geworden. Durch diesen Einstieg ist mein Interesse an PC-Hardware entstanden - so habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und verfasse nicht nur Testberichte, sondern arbeite auch Vollzeit in der IT.

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