PC- & Konsolen-Peripherie

Das kabellose Gaming-Headset Sennheiser GSP 670 im Test

Software: Grundsolide gestaltet

Zur Software gibt es im Grunde wenig zu sagen. Sie lässt sich kostenlos im Internet beziehen, ist schnell installiert und wartet mit allen Funktionen auf, die von einer durchschnittlichen Headset-Software zu erwarten sind. Das Benutzermenü ist dabei überraschend übersichtlich gestaltet, sodass alle wichtigen Funktionen im Nu gefunden sind.

In der Software ist es beispielsweise möglich, zwischen verschiedenen Soundoptionen zu wählen. So kann man bequem zwischen 2.0 und 7.1 umschalten, aber auch die Soundkurve mittels Equalizer verändern.

Ebenso gibt es Einstellungen für das Mikrofon. So kann die Stimme gefiltert werden, um sie „wärmer“ oder „klarer“ klingen zu lassen. Leider hat das bei uns im Test noch nicht geklappt, die Software scheint in dem Punkt noch nicht ganz ausgereift zu sein.

Außerdem kann die Geräuschunterdrückung in drei verschiedenen Stufen geregelt werden. Hierdurch werden beispielsweise Tippgeräusche von der Tastatur besser herausgefiltert.

Zu guter Letzt ist auch ein Update der Software und Firmware direkt über das Programm möglich. Das ist als positiv zu bewerten. Bei unserem Testgerät mussten wir die Firmware von Dongle und Headset updaten. Dies war erst möglich, als das Headset lediglich per Kabel angeschlossen war. Vorher wurde uns das Update für das Headset nicht angezeigt. Nachdem das Headset-Update abgeschlossen war und wir den Dongle wieder verbunden haben, konnte auch dieser geupdatet werden. Vor dem Update hatten wir einige Softwareprobleme und das Update ist so auch nicht ganz unkompliziert gewesen, aber Sennheiser arbeitet aktiv an der Software und die aktuelle Version scheint weitestgehend fehlerfrei zu sein. Lediglich der Voice Enhancer zeigt bei uns noch keine Wirkung. Aber immerhin können wir jetzt auch während der kabellosen Verbindung die aktuelle Version und mögliche Updates für Headset und Dongle sehen.

Grundsätzlich bietet die Software keine großen Überraschungen und ist grundsolide – allerdings bisher nicht auf Deutsch. Die deutsche Version ist jedoch zum Zeitpunkt des Tests bereits in Arbeit, diverse Sprachen sollen noch dieses Jahr erscheinen.

Konnektivität: Absolut problemlos

Verbunden wird das kabellose Headset über den mitgelieferten Dongle. Die Funktionsweise ist dabei selbsterklärend: Der Dongle wird in das USB-Fach des Ausgabegeräts gesteckt und schon ist die Verbindung hergestellt. In unserem Praxistest unter Windows 10 konnten wir die Verbindung tatsächlich derart einfach herstellen.

Daneben gibt es einige weitere Möglichkeiten, das Headset mit einem anderen Gerät zu verbinden. Mit dem Smartphone gelang es uns beispielsweise, eine Bluetooth-Verbindung herzustellen. Besonders spannend: Gleichzeitig kann das Headset über den Dongle mit einem weiteren Gerät verbunden werden.

Die dritte Verbindungsmöglichkeit besteht darin, das eigentlich kabellose Headset kabelgebunden zu betreiben. Das gelingt mit dem USB-Aufladekabel problemlos. Wir hatten mit keiner der Verbindungsmöglichkeiten Probleme und sind dementsprechend zufrieden.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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