PC-Komponenten

Sharkoon REV220 im Test – Ein revolutionärer Gehäuseaufbau?

Systemeinbau

Um den alternativen Aufbau zu testen, verbauen wir natürlich ein Testsystem. Dies besteht aus einem Ryzen 5 3600, der auf einem MSI X570-A Pro thront. Das Ganze wird mit 16 GB RAM und einer GIGABYTE RX 5600 XT GAMING OC. Die Stromversorgung erfolgt über ein BeQuiet! Straight Power 11 und die CPU wird durch eine ALSEYE H240 gekühlt.

Der Einbau verlief ohne größere Komplikationen. Zugegeben – durch das Drehen des Mainboards war es sehr ungewohnt, jedoch waren subjektiv auch viele Anschlüsse besser zu erreichen. Die Abstandshalter für ATX-Mainboards sind angenehmerweise vorinstalliert. Auffällig beim Einbau ist jedoch, dass die angegebene Radiatorkompatibilität mit etwas Vorsicht zu betrachten ist. Verbaut man eine lange Grafikkarte, wird es unangenehm mit der Schlauchführung, wenn man eine Wasserkühlung mit einem 360er-Radiator in der Front verbauen möchte. Um die schöne Optik beizubehalten und nicht in Probleme mit der Schlauchlänge durch ungewöhnliche Schlauchführung laufen soll, empfehlen wir den Einsatz einer 240er Wasserkühlung oder eines Luftkühlers. Mit maximal 165 mm ist für diesen auf jeden Fall ausreichend Platz.

Ein Kabelmanagement ist möglich, jedoch ohne vorgegebene Wege und/oder Kabelschlaufen immer etwas schwierig. Wer eine ordentliche Rückseite möchte, der sollte auf Kabelbinder oder idealerweise Kabelkletten zurückgreifen. Durch kleinere Befestigungslöcher sind hier einige Möglichkeiten gegeben – hier merkt man jedoch noch den Unterschied zu einem High-End-Case mit deutlicher angenehmerer Kabelführung.

RGB-Beleuchtung und Leistungstest

Sharkoon hat uns freundlicherweise drei weitere RGB-Lüfter (Sharkoon Blades RGB Fans) und einen RGB-Streifen (Sharkoon Blades RGB Strip) zur Verfügung gestellt. Um das Gehäuse durch und durch in RGB erstrahlen zu lassen, haben wir auch diese Produkte verbaut.

Hier macht sich der Vorteil des RGB-Controllers bemerkbar. Die Kabelführung wird deutlich angenehmer und einfacher, wenn man alle RGB-Komponenten an diesen anschließen kann.

Abschließend darf der Leistungstest nicht fehlen. Wir haben das REV220 im direkten Vergleich zum Fractal Design Define 7 antreten lassen. Um das Gehäuse aufzuheizen, haben wir Furmark und Prime95 genutzt. Anschließen wurden die Temperaturen der GPU und CPU gemessen.

Die Temperaturen bestätigen leider unsere Vermutung – mit einer großen Grafikkarte leidet der Airflow in Richtung CPU. Das Define 7 ist nicht gerade für einen guten Airflow bekannt, die CPU ist jedoch im REV220 noch ein kleines bisschen wärmer. Dies ist noch absolut im Rahmen, jedoch wäre dieses Gehäuse nicht unsere Wahl für einen neuen Übertaktungsrekord.

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Tom Hackmann

Bereits in jungen Jahren ist Gaming zur Leidenschaft geworden. Durch diesen Einstieg ist mein Interesse an PC-Hardware entstanden - so habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und verfasse nicht nur Testberichte, sondern arbeite auch Vollzeit in der IT.

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