Gehäuse Testberichte

Silverstone PS15 Mini-Tower im Test

Systembau im Silvestone PS15

Nun kommen wir zum Systemeinbau. Als Hardware verwende ich einen Intel Xeon 1230v3 auf einem Gigabyte H87M-D3H mit 16GB RAM. Der Xeon wird durch einen Prolimatech Megahalems Black mit einem Fractal Design HF-12 Lüfter gekühlt. Für die Bildausgabe ist eine HD 7850 2GB von Asus zuständig. Die Stromversorgung erledigt das nichtmodulare be quiet! Pure Power mit 400W.

Der Einbau des Mainboards war aufgrund der korrekt vorinstallierten Abstandshalter schnell erledigt. Durch den kompakt aufgebauten Innenraum muss man beim Einbau der Komponenten allerdings etwas strukturierter vorgehen als bei einem normalen Midi-Tower. Auch die Verkabelung der Komponenten erforderte ein strukturiertes Arbeiten und etwas mehr Zeit. Durch die lediglich 14 mm Platz hinter dem Mainboard-Tray ist der Raum für Kabel stark eingeschränkt und ein Stapeln der Kabel ist quasi nicht möglich. Benötigt man den Festplattenkäfig nicht, so eignet sich dieser jedoch hervorragend um überflüssige Kabel verstauen zu können. Trotz der begrenzten Platzverhältnisse lässt sich im Mini-Tower aber ein ordentliches System herrichten.

Da der von mir verwendetet Prolimatech Megahlems mit einer Höhe von 158,7 mm die maximale zulässige Höhe von 154 mm überschreitet, kam es zu leichten Problemen bei der Montage des Seitenteil. Diese ließ sich zwar mit allen vier Schrauben befestigen, hatte jedoch Kontakt zu einer Heatpipe der Tower-Kühler. Je nach Sockel könnte es also durchaus möglich sein, dass für CPU-Kühler etwas mehr Spielraum gibt als 154 mm.

Die Montage der Festplatten ist durchdacht und gestaltet sich sehr einfach. Sämtliche 2,5“-Datenträger werden unterhalb mit speziellen Gummiringen und Schrauben ausgestattet. Anschließend lassen sich die Festplatten einfach an die dafür vorgesehen Plätze schieben. Die einzige Montagemöglichkeit für eine 3,5“-Festplatte wird durch einen einfachen Rahmen aus Kunststoff realisiert. Eine Entkopplung des Datenträgers findet jedoch nicht statt.

Zum Abschluss kommen wir noch zu den Temperaturmessungen. Dazu habe ich bei einer Raumtemperatur von 18°C 15 Minuten lang Prime95 und Furmark ausgeführt und mit dem CPUID HWMonitor anschließend die Temperatur von Prozessor und Grafikkarte ermittelt. Sämtliche Lüfterprofile waren über das BIOS auf „Normal“ eingestellt. Ist nur der vorinstallierte 120 mm-Lüfter verbaut wurden für die CPU 68°C erreicht und für die GPU 72°C. Nach dem Einbau von zwei Fractal Design Venturi HF12 Lüfter konnten beide Temperaturen um jeweils drei Grad auf 65°C für den Prozessor und 69°C für die Grafikkarte reduziert werden. Der vorinstallierte Lüfter hat eine Maximaldrehzahl von 1200 rpm und ist damit aus dem System herauszuhören. Herunter geregelt ist die Lautstärke zwar besser, allerdings lassen sich ab einer Geschwindigkeit von 800 rpm leichte Nebengeräusche vernehmen.

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