Netzwerk Testberichte

Skyroam Solis im Test: Mobiler LTE-Router mit Internet auf Knopfdruck

Geschwindigkeit und Verwendbarkeit

Wer auf Reisen auf einen permanenten Internetzugang angewiesen ist, legt mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit auch Wert auf die Geschwindigkeit dieses Zuganges. Der Solis verspricht schnelles Internet, kann dieses Versprechen jedoch nur teilweise halten. Gegenüber den üblicherweise nur sehr sporadisch zur vollsten Zufriedenheit funktionierenden Hotelnetzen und ähnlichen Internetzugängen ist die Leistung des Solis jedoch auch in den eher schwarzen Momenten zumindest akzeptabel. Bei unserem Test war die Verbindung jedoch auch nicht immer stabil und der Skyroam Solis benötigte dann mehrere Minuten zum Aufbau einer neuen Verbindung.

Es sei angemerkt, dass es sich letztendlich nicht um einen Bruch des Versprechens im eigentlichen Sinne handelt. Viel mehr wird das Versprechen des schnellen Internets – zumindest auf der Webseite des Herstellers – relativiert. So wird dort angegeben, dass ein Tagespass, der immerhin acht Euro kostet, lediglich 550 Megabyte mit ungedrosselter Geschwindigkeit enthält. Ist dieses Datenvolumen verbraucht, wird die Geschwindigkeit begrenzt, was sich bei intensiver Nutzung des Hotspots bemerkbar machen kann. Leider steht dann auch nur noch das 2G-Netz zur Verfügung.

Nachbuchen eines Tagespasses
Nachbuchen eines Tagespasses

Wer das Gerät für berufliche Zwecke – etwa zum Beantworten von Mails oder für den Zugriff auf Dokumentenablagen im Internet – verwendet, dürfte auch schnell an die 550-MB-Grenze stoßen. Für zwischendurch reicht es, beim Test in den USA habe ich jedoch auch mehrere Tagespässe pro Tag genutzt, um nicht mit gedrosselter Geschwindigkeit weitersurfen zu müssen.

Das Streamen von Musik und Filmen ist natürlich nur in sehr begrenztem Rahmen möglich. Volle multimediale Unterhaltung auf anderen Kontinenten ist also auch mit dem Solis nur bedingt möglich.

Akkulaufzeit

Da das Gerät permanent in Betrieb sein muss, um den Hotspot erzeugen und aufrechterhalten zu können, ist auch die Akkulaufzeit von Belang. Die 6.000 mAh sollen für 16 bis 20 Stunden reichen. Im Test fällt die Akkulaufzeit in jedem Falle ausgesprochen positiv auf. Auch bei intensiver Nutzung als Hotspot fürs Smartphone und zum Arbeiten am Laptop zwischendurch, steht am Ende des Tages noch ein Teil des Akkus zur Verfügung. Die Batterie ist also ausreichend groß, um einen über den Tag zu bringen.

Aufgeladen wird der Akku per USB-C-Anschluss. Skyroam legt auch einen Adapter bei, durch den andere Geräte mit USB-C-Anschluss aufgeladen werden können. Dann ist der Akku des mobilen Routers natürlich deutlich schneller leer.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.
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