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Sniper Ghost Warrior 3: Kleines Fazit zur Beta

CI Games (ehm. City Interactive) war nicht immer dafür bekannt gute Spiele zu machen. Ein bestes Beispiel für die schlechten Spiele von CI Games ist die Code of Honor-Reihe. Jedoch merkt man, dass sich CI Games von Jahr für Jahr verbessert. Die Sniper Ghost Warrior-Reihe fand ich schon damals recht interessant, jedoch war sie nicht das Gelbe vom Ei. Der erste Teil war verbuggt und der zweite Teil war zu einfach und linear. Jedoch gehört Sniper Ghost Warrior 2 immer noch zu den Spielen, die ich gerne mal anschmeiße und spiele. Warum? Nun, ich habe selbst keine Ahnung… es fesselt mich einfach gerne mal.

Sniper Ghost Warrior 3

Mir persönlich hat die Beta sehr gefallen, es gab zwei Story-Missionen und einen kleinen Open World-Teil, in denen noch weitere gegnerische Außenposten verteilt sind. Abseits von ein paar kleinen Bugs, wie das mein Auto von jetzt auf gleich verschwindet, oder dass ich ab und zu eine komplett andere Sniper dabei hatte, die ich nie ausgerüstet habe, ist mir nicht viel aufgefallen.

Auch die Grafik lief auf meinem AMD-System mit 60 FPS in 1080p (1920×1080) auf hoch. Texturen brauchen zwar beim Start etwas länger zum Laden, aber sobald sie fertig geladen haben läuft alles super.

Anders als bei den beiden Vorgängern bietet Sniper Ghost Warrior 3 nur noch wenig Hilfe. Sachen wie die Zielhilfe oder das automatische Zeroing fällt komplett weg (so zumindest in der Beta). Man muss nun selbst den Schuss bei Wind und Entfernung berechnen und im richtigen Moment abdrücken, was das ganze um einiges authentischer rüber bringt, als die beiden Vorgänger. Dazu kommt noch, dass der Schalldämpfer ähnlich wie bei Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain nach einiger Zeit aufgebraucht ist und man dank dem System eine gewisse taktische Tiefe hat. Das Fernglas der Vorgänger wurde durch eine Drohne ersetzt, welche (leider) immer noch Gegner automatisch markiert und man diese hinter Wänden noch sehen kann. Bleibt nur zu hoffen, dass man es deaktivieren kann.

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Marcel Baumann

Ich bin leidenschaftlicher Gamer und verfolge das Medium schon seit meinem 12. Lebensjahr und starte bald ein Studium zum Gamedesigner.

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