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So kannst du deinen Drucker reinigen

Unabhängig des Anschaffungspreises eines Tintenstrahldrucker, sind die Druckergebnisse früher oder später nur noch befriedigend. Doch das muss keineswegs so bleiben. Sollte der Ausdruck nicht gut aussehen, musst du zunächst überprüfen, ob in den Patronen des Druckers noch genügend Tinte vorhanden ist. Viele Hersteller verankern in der Druckersoftware eine Selbstreinigung des Geräts. Diese kann mitunter helfen. Doch was, wenn nichts mehr hilft? In diesem Fall hilft nur noch eine ausführliche Reinigung des Druckers. Denn nur ein sauberer Drucker kann auch brillante Ausdrucke liefern. Ursache für die minderwertige Druckqualität sind in aller Regel die verstopften Düsen. Diese leiden mit der Zeit unter angetrockneter Tinte, Papierfasern und Staubablagerungen. Vor allem Drucker, die nicht regelmäßig, sondern nur ab und zu genutzt werden, leiden unter diesem Problem. Grund hierfür ist die Tatsache, dass Tinte schnell trocknet, wenn sie sich nicht in Bewegung befindet. Damit deine Druckergebnisse stets top aussehen, musst du deinen Drucker also sauber halten. Wir zeigen dir im Folgenden wie du dies am besten tust.

Reinigung ist günstiger als Neukauf

Ursache für schlechte Druckergebnisse ist in aller Regel der Druckkopf. Sollte dieser nicht defekt, sondern nur stark verschmutzt sein, ist der Kauf eines neuen Druckkopfes eine teure Angelegenheit. Schließlich kosten diese mitunter fast so viel wie ein neuer Drucker. Eine preiswerte Alternative zur Neuanschaffung ist die Reinigung. Allerdings solltest du in die Rechnung mit einbeziehen, dass die Reinigung eines Druckers jede Menge Zeit in Anspruch nimmt. Solltest du diese nicht haben, ist der Kauf eines neuen Druckkopfes durchaus eine Möglichkeit, die du in Betracht ziehen solltest. Wenn du auf lange Sicht Zeit sparen möchtest, sei eines gesagt. Wer seinen Drucker regelmäßig reinigt, verringert auch die Dauer der gesamten Prozedur.

Darauf solltest du bei der Reinigung achten

Es gibt unterschiedliche Bauweisen von Tintenstrahldruckern. So unterscheiden sich die Modelle beispielsweise bei der Position des Druckkopfes voneinander. Doch auch, wenn es Unterschiede gibt, kannst du in jedem Gerät eine Reinigung durchführen. Wichtig ist jedoch, dass du nicht voreilig handelst. Wirf vor der Reinigung zunächst einmal einen Blick ins Handbuch deines Druckers. Hier kannst du Details zum Aufbau und sicherlich auch Hinweise zur Reinigung finden.

Drucker mit Einmal-Druckkopf

Günstige Modelle setzen häufig auf eine Kombination aus Druckkopf und Tintenpatrone. Dementsprechend spricht man auch von einer Druckkopfpatrone. Sobald die Tinte der Patrone leer ist, kann man nicht nur die Patrone an sich, sondern gleichzeitig auch den integrierten Druckkopf entsorgen.

Drucker mit Permanentdruckkopf

In hochwertigeren Druckern finden wir hingegen sogenannte Permanentdruckköpfe. Wie der Name bereits vermuten lässt, verbleiben diese, wenn alles gut läuft, die gesamte Lebensdauer des Druckers im Gerät. Wirft man einen Blick in den Drucker, kann man den Permanentdruckkopf im Patronenwagen finden. Anders als bei den Einmal-Druckköpfen verbleibt der Druckkopf im Gerät. Wenn die Tinte leer ist, tauscht man lediglich Patrone oder Tintentank aus.

Checkliste für die Reinigung

Bevor es überhaupt losgehen kann, solltest du klären, welche Art von Druckkopf dein Drucker besitzt. Hiernach richtet sich nämlich wie du den Drucker überhaupt reinigst. Ist dies geklärt, gibt es einige wichtige Punkte, die du vor Beginn der Reinigung beachten solltest:

  • Arbeite vorsichtig mit den Reinigungs-Flüssigkeiten. Denke daran, dass du mit einem elektrischen Gerät arbeitest!
  • Verzichte auf scharfe Chemikalien. Sie können Schäden am Drucker verursachen.
  • Finger weg von den elektronischen Kontakten!
  • Verwende nur destilliertes Wasser. Reinigungswasser schadet durch Kalk und weitere Schwebeteilchen dem Drucker.
  • Verwende am besten Mikrofaser-Tücher

Die Selbstreinigung des Druckers

Bevor es losgehen kann, kann ein Düsentest des Druckers ratsam sein. Hierbei lohnt sich oftmals ein Blick in die Druckereigene Software. Diese bietet nämlich oftmals spezielle Wartungsprogramme, welche gezielte Tests anbieten. Viele Drucker setzen dabei auf den Ausdruck einer Testseite. Hier kann man erkennen, wie der Drucker die einzelnen Farben ausdruckt. Ist das Bild mit Streifen übersät, kannst du davon ausgehen, dass die entsprechende Düse vertrocknet ist. Ist dies der Fall, hilft nur noch eine Reinigung. Solltest du keine Zeit für eine ausgiebige manuelle Reinigung haben, kann mitunter die Druckersoftware helfen.

Eine klassische Testseite (Bild: HP)

Hier wird bei Tintenstrahldruckern ein Reinigungsprogramm für die Düsen angeboten. Je nach Drucker gibt es die Reinigung auch in unterschiedlichen Intensitäten. Dabei pustet der Drucker jede Menge Tinte durch die Düsen. Ziel ist es, die vertrocknete Farbe durch das in der Tinte enthaltene Lösungsmittel zu entfernen. Da bei diesem Vorgang viel Tinte benötigt wird, ist er auch entsprechend teuer. Doch diese Reinigungsmethode ist nicht nur teuer, sondern auch nicht immer erfolgsversprechend. So können hartnäckige Verschmutzungen keineswegs bereinigt werden. Bei diesen ist eine manuelle Reinigung alternativlos.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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Simon

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