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PS5: Mehr verkaufte Einheiten als jede Xbox-Konsole

Lange war es absehbar, nun ist es passiert: Sony lässt die Xbox 360 in der Rangliste der erfolgreichsten Spielekonsolen hinter sich. Auf welchem Platz die PlayStation 5 letztlich landen wird, ist unklar. Der Release der PS6 wird frühestens Ende 2027 erwartet.

PlayStation 5 schiebt sich an der Xbox 360 vorbei

Am 11. November 2025 hat Sony einen neuen Finanzbericht vorlegt. Demnach hat sich die PlayStation 5 im vergangenen Quartal 3,9 Millionen Mal verkauft. Insgesamt wurde die PS5 84,2 Millionen Mal gehandelt – und durchbricht damit erstmals die Top 10 der meistverkauften Spielekonsolen. Damit fällt die Xbox 360 mit rund 84 Millionen verkauften Einheiten zurück auf Platz 10. Im Laufe der nächsten Jahre könnte die Nintendo Switch 2 Xbox-Konsolen vollends aus den Top 10 verdrängen.

Knapp vor der PS5 liegt die PlayStation 3 mit 87,4 Millionen Einheiten. Darauf folgen die ersten Geräte, die in über 100 Millionen Wohnzimmern Platz gefunden haben. Unterdessen verharrt die Xbox Series (in den Versionen S und X) bei 28,3 Millionen Einheiten. Der weite Abstand zum Platzhirsch Sony könnte erklären, warum Microsoft gerüchtweise vorhat, in der nächsten Konsolengeneration einen Kurswechsel vorzunehmen: Ein PC-Hybrid statt bloß Konsole.

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Jede PlayStation in den Top 10 vertreten

Für Sony ist das Vorstoßen der PS5 in die Top 10 ein Erfolg auf ganzer Linie. Tatsächlich ist jede PlayStation auf den ersten neun Rängen vertreten. Bei der PlayStation 4, die aktuell auf Platz 5 rangiert, besteht Hoffnung auf den vierten Platz. Zum Game Boy und Game Boy Color (deren Verkaufszahlen zusammenaddiert werden) fehlen lediglich 1,5 Millionen verkaufte Konsolen.

Bereits Sonys erste PlayStation – Veröffentlichungsjahr 1994 – hat über 102,4 Millionen neue Besitzer gefunden. Gold holt sich die PlayStation 2 mit 160 Millionen Einheiten. Überraschend wurde die PS2 vor allem als erschwinglicher DVD-Player zweckentfremdet – die Videospiele waren für Käufer oft Beiwerk.

PS2: Könnte allenfalls von der Switch verdrängt werden

Momentan befindet sich die Nintendo Switch mit 154,01 Millionen Einheiten auf Platz drei. Auf Platz zwei wird der Nintendo DS mit 154,02 Millionen Handhelds bald eingeholt. Trotz der Veröffentlichung der Switch 2 wird die erste Switch-Konsole nach wie vor verkauft. Nintendo ist Berichten zufolge davon überzeugt, die PlayStation 2 vom Thron zu verdrängen.

Scherzhaft wird behauptet, Sony würde – sollte Nintendo zu nahe heranrücken – die Zahlen nach oben korrigieren. Im Zuge der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum hatte Sony wirklich die Verkaufszahlen angepasst: Von 155 auf 160 Millionen. Zu bedenken ist, dass die Produktion der PS2 erst Ende 2012 eingestellt wurde. Es ist nicht unvorstellbar, dass Sony nach mehr als zehn Jahren fünf Millionen weitere Einheiten zu Geld machen konnte.

Xbox Game Pass konnte PS5 nicht den Rang ablaufen

Als die PlayStation 5 veröffentlicht wurde, entschied sich Sony für einen ungewöhnlichen Schritt: Die PS Plus Collection enthielt 20 Spiele, die Besitzer einer PS5 kostenlos herunterladen durften. Darunter befanden sich beliebte Titel wie The Last of Us Remastered, God of War und Persona 5. Mit dieser Sammlung reagierte Sony auf den beliebten Xbox Game Pass. Um erfolgreich in die neue Konsolengeneration zu starten, sah man sich zu diesem Angebot gezwungen.

Mittlerweile ist klar: Die Zugkraft des Game-Pass-Abos hat nicht ansatzweise gereicht, um Sony gefährlich zu werden. Mit 28,3 Millionen Einheiten erreicht die Xbox Series bloß ein Drittel der PS5-Verkaufszahlen.

Microsoft hat aufgehört, sich gegen das Unvermeidliche zu wehren. Am 29. April 2025 wurde der Open-World-Racer Forza Horizon 5 erstmals für PlayStation 5 veröffentlicht. Im Mai folgte mit Gears of War Reloaded der nächste Exklusivtitel. Und Halo: Campaign Evolved – eine Neuinterpretation des ersten Serienteils – ist für 2026 bereits angekündigt. Exklusive Titel gelten gemeinhin als wichtige Verkaufsargumente für eine Spielekonsole. Hier handelt es sich eindeutig um ein Eingeständnis seitens Microsoft: Sony hat gewonnen.

Warum sich die PS5 besser verkauft als Xbox Series

Insbesondere zu Anfang der Konsolengeneration hatte Microsoft kaum exklusive Spiele vorzuweisen. Redfall und Starfield blieben 2023 weit hinter den Erwartungen zurück. Zwar hatte Sony relativ erfolglos versucht, Games as a Service zu entwickeln. Doch Titel wie Spider-Man 2, Ghost of Yotei und Astro Bot haben das Vertrauen aufrechterhalten. Inzwischen hat Sony einzelne Spiele wie God of War Ragnarök auf dem PC neu veröffentlicht, aber ein Release auf Xbox-Konsolen steht außer Frage.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Markentreue. Von PlayStation zu Xbox zu wechseln, erscheint absurd, wenn man auf PS4 gekaufte Games verliert oder neue Gruppen für Multiplayer-Gefechte suchen muss.

Technisch ist die Xbox Series X der PS5 eigentlich überlegen. Dennoch sind Spiele oft besser für die PlayStation 5 optimiert. Ladezeiten fallen kürzer aus. Mit der Pro-Variante hat Sony überdies eine neue Version herausgebracht, die Core-Gamer stärker anspricht.

Im direkten Vergleich bietet der DualSense-Controller der PS5 mehr Neuerungen. Wer die Tech-Demo Astro’s Playroom gespielt hat, erinnert sich: Regentropfen lassen sich durch das haptische Feedback des Controllers regelrecht ertasten. Spannt Aloy in Horizon Forbidden West den Bogen, leisten die adaptiven Trigger Widerstand. Beide Effekte scheinen nebensächlich, tragen aber stark zur Immersion bei.

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