Was dir niemand über die Game-Auswahl nach Genre verrät

Gastautor
Gastautor · 4 Min. Lesezeit

Genres werden oft nur als grobe Kategorien betrachtet, während Spielwelt oder Handlung bei der Kaufentscheidung stärker im Vordergrund stehen. Dabei kann gerade das Genre viel darüber verraten, wie sich ein Game tatsächlich spielt. Es gibt erste Hinweise auf Tempo, Steuerung, Ziele, Herausforderungen, Multiplayer-Elemente, Fortschrittssysteme und den Stellenwert der Story. Die Spielwelt mag zunächst Aufmerksamkeit wecken, doch letztlich entscheidet vor allem das Gameplay darüber, ob ein Game zu der Zeit und Stimmung passt, die du für deinen nächsten Gaming-Abend im Sinn hast. Genrebezeichnungen sind dabei hilfreich, sollten aber nicht als feste Regeln verstanden werden.

Digitale Geschenkkarten funktionieren über einen einlösbaren Code, den Käufer oder Empfänger auf der jeweiligen Plattform oder beim entsprechenden Dienst eingeben. Für Prepaid-Ausgaben kann eine Flexepin-Geschenkkarte eine gute Möglichkeit sein, einen vorher festgelegten Betrag zu nutzen. Auf dem digitalen Marktplatz Eneba kannst du entsprechende Produkte ansehen und mit anderen Angeboten vergleichen. So lassen sich verschiedene digitale Optionen und die jeweiligen Produktinformationen prüfen, bevor du dich für einen Prepaid-Kauf entscheidest.

Das Genre verrät mehr als die Spielwelt

Diese Unterscheidung ist auch wichtig, wenn du dir die Produktseite eines Games ansiehst. Eine Fantasy-Welt kann den Rahmen eines Games bilden, sagt aber noch wenig darüber aus, ob sich das eigentliche Gameplay beispielsweise um präzises Zielen oder darum dreht, einen Charakter durch Entscheidungen weiterzuentwickeln. Das Genre liefert einen ersten Anhaltspunkt, während weitere Details zeigen, welche Art von Gameplay dich erwartet und wie viel Zeit und Aufmerksamkeit das Game erfordert.

RPGs sprechen häufig Gamer an, die durch Spielwelt und Story in eine andere Welt eintauchen möchten und außerdem Wert auf Charakteranpassung und Erkundung legen. Fortschrittssysteme können dafür sorgen, dass Spieler über längere Zeit zu einem RPG zurückkehren, da Missionen, das Sammeln von Gegenständen und die Weiterentwicklung des eigenen Charakters für kontinuierlichen Fortschritt sorgen. Das gilt natürlich nicht für jeden RPG-Fan und bedeutet auch nicht, dass ein RPG nicht gleichzeitig schnelle und direkte Action bieten kann.

FPS-Games bieten häufig unmittelbares Feedback, direkte Steuerung, intensive Action und je nach Titel Wettbewerb oder Teamwork. Taktische und storyorientierte Shooter setzen jedoch andere Schwerpunkte, weshalb die Bezeichnung „FPS“ allein weniger über ein Game aussagt als beispielsweise das Kampftempo und der Multiplayer-Fokus. Strategiespiele können wiederum Gamer mit anderen, teilweise ähnlichen Interessen ansprechen: Planung, komplexe Systeme, spielerisches Können und Entscheidungen mit spürbaren Auswirkungen. Ein rundenbasiertes Strategiespiel hat dabei einen völlig anderen Rhythmus als ein Echtzeitstrategiespiel, auch wenn beide vorausschauendes Denken erfordern.

Bei Genre-Mischungen lohnt sich ein genauerer Blick

Genrebezeichnungen können nur einen ersten Eindruck vermitteln. Deshalb ist es beim Kauf oft wenig hilfreich, sich ausschließlich an einer einzigen Kategorie zu orientieren. Ein RPG kann Shooter-Kämpfe nutzen, ein Strategiespiel RPG-Systeme enthalten und ein Shooter großen Wert auf Story oder Charakterentwicklung legen. Achte deshalb neben dem Genre und Subgenre auch auf den Singleplayer- oder Multiplayer-Fokus, die voraussichtliche Dauer einer Gaming-Session und das Verhältnis zwischen Story und Gameplay. Diese Details vermitteln ein deutlich besseres Bild davon, was dich beim Spielen erwartet, als allein ein Cover oder das Setting eines Games.

Überlege vor dem Kauf deshalb nicht nur, welche Spielwelt dich anspricht, sondern auch, welche Elemente dir beim Gaming besonders viel Spaß machen. Klare Ziele, anspruchsvolle Kämpfe oder andere Herausforderungen sowie das Erkunden einer Spielwelt können auf unterschiedliche Weise zum Spielspaß beitragen. Solche Elemente kommen in vielen Genres vor. Ihre Kombination kann deshalb mehr darüber aussagen, ob dir ein Game gefallen könnte, als die Genrebezeichnung allein.

Wähle ein Game danach aus, worauf du gerade Lust hast

Auch die Motivation beim Gaming ist nicht bei jedem Spieler immer gleich. Derselbe Gamer kann an einem Abend intensive Action suchen und bei einer anderen Gelegenheit lieber in eine Story und die Entwicklung eines Charakters eintauchen. Deshalb ist es sinnvoll, Games danach auszuwählen, welche Art von Spielerlebnis du gerade suchst, und das Genre als Ausgangspunkt für die Suche zu nutzen, statt es als endgültiges Urteil über ein Game zu betrachten.

Mit diesem Ansatz kannst du auch beim Stöbern gezielter nach Games und digitalen Produkten suchen. Auf Eneba lassen sich verschiedene digitale Angebote durchsuchen und vergleichen, wobei Genre sowie verfügbare Angaben zu Plattform und Region bei der Auswahl helfen können. So steht bei der Kaufentscheidung vor allem die Frage im Mittelpunkt, welches Spielerlebnis du suchst, statt dich ausschließlich auf eine allgemeine Genrebezeichnung zu verlassen.