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Spotify überarbeitet kostenlose Mitgliedschaft

Spotify ist der derzeit wohl beliebteste Musik-Streamingdienst der Welt. Weltweit verzeichnet der Service, der sowohl in einer kostenlosen als auch in einer kostenpflichtigen Version existiert, 160 Millionen Nutzer. 70 Millionen Nutzer zahlen für Spotify, während 90 Millionen Menschen das kostenlose Angebot des Streamingdienstes nutzen.

Letztere müssen, kapitalistischen Prinzipien folgend, mit Abstrichen in der Leistung rechnen. Folgerichtig steht den Nutzern der kostenlosen Variante lediglich ein stark eingeschränktes Leistungsspektrum zur Verfügung. An ebendiesem Punkt setzt Spotify nun an und will seinen Service verbessern.

Bisher war es Nutzern der kostenlosen Version des Streamingdienstes nicht möglich, einen bestimmten Song auszuwählen, oder zwischen verschiedenen Liedern hin- und herzuspringen. Diese Möglichkeit will der Streamingdienst nun schaffen, wie Spotify-Manager Gustav Söderström in New York ankündigte.

Mit dieser Änderung schafft Spotify den größten Kritikpunkt ab. Nutzer der kostenlosen Version mussten Titel einer Playlist immer in der vorgegebenen Reihenfolge hören. Es war daher nicht möglich, einen bestimmten Song auszuwählen. Durch die Auswahl einer Playlist konnte zwar beeinflusst werden, welche Lieder zur Auswahl stehen – in welcher Reihenfolge die Lieder einer Playlist abgespielt wurden, ließ sich bisher jedoch nicht beeinflussen. Auch das Überspringen einzelner Lieder war nur sehr eingeschränkt möglich. Pro Tag konnte ein Lied nur wenige Male abgebrochen werden. Es folgte ein neues, ebenfalls zufällig ausgewähltes Lied aus der jeweiligen Playlist.

Spotify will die Einschränkung nun lockern, jedoch nicht komplett abschaffen. In fünfzehn ausgewählten Playlists aus dem Discover-Bereich fällt die bisherige Einschränkung nun weg. Für selbstzusammengestellte Listen gilt sie jedoch weiterhin. Auch die obligatorische Werbung, die zwischen verschiedenen Liedern gespielt wird, wird nicht abgeschafft – schließlich verdient Spotify über diese auch an Nutzern der kostenlosen Version Geld.

Eine weitere Einschränkung in der kostenlosen Version besteht darin, dass Lieder nicht heruntergeladen, sondern ausschließlich online abgespielt werden können. Diese Einschränkung wird nicht abgeschafft. Spotify möchte das Datenvolumen der Nutzer künftig jedoch schonen und führt aus diesem Grunde einen Datensparmodus ein. In diesem soll die bei der Nutzung der App anfallende Datenmenge deutlich reduziert werden, was das monatliche Datenvolumen der Nutzer entlasten soll. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird diese Datensparsamkeit mit Einbußen hinsichtlich der Klangqualität einhergehen.

Via
Computerbase
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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin und arbeite bei Caseking.

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