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SSD im Test: Corsair MP510

Veränderungen zum Vorgänger

Im Vergleich zur Corsair MP500 hat sich einiges getan. Dies gilt allen voran für den Controller sowie die verfügbaren Kapazitäten der neuen Serie. In Folge der Upgrades soll die neue SSD bis zu 25% schnellere Transferzeiten bieten. Außerdem ist eine zuverlässige Verschlüsselungsmöglichkeit (AES256) verfügbar. Was sich jedoch nicht verändert hat, ist der Formfaktor der Corsair MP510. Nach wie vor setzt man hier auf M.2 2280. Genauer gesagt ist die SSD 2,2 cm breit und 8 cm lang.

Unterschiedliche Größen stehen zur Wahl

Bei der Force Series MP510 hat man die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Größen. Diese unterscheiden sich nicht nur im Bereich der Speichergröße voneinander. Darüber hinaus bieten sie auch unterschiedliche Transferleistungen. So soll beispielsweise die Version mit 960 GB Speicherkapazität schnellere Schreibleistungen bieten können als die kleineren Varianten mit 240 GB bzw. 480 GB. Interessanterweise bietet die Version mit 960 GB auch schnellere Schreibleistungen als die größte mit stolzen 1,92 TB.

Die MP510 kommt im klassischen M.2 2280 Format daher.

Veralteter Speicher, aber aktueller Controller

Der NAND-Speicher aus dem Hause Toshiba ist eher in der Einstiegs- bzw. Mittelklasse der SSDs beheimatet. Im Gegensatz dazu setzt Corsair jedoch auf einen Controller, der auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Der Phison PS5012-E12 ist ein zuverlässiger und vor allem leistungsstarker Controller.

Leistungsstärkste Version mit 960 GB

Wer sich für die MP510 mit 960 GB entscheidet, erhält zumindest auf dem Papier die leistungsstärkste Version der Serie. Diese nutzt beispielsweise alle 32 NAND Chip Lines. Im Gegensatz dazu verwenden die Versionen mit weniger Speicherplatz lediglich acht (240 GB) bzw. 16 (480 GB) Lines. Allerdings sorgt der zuverlässige Controller bei allen Versionen für eine praktische Schutzfunktion. Das sogenannte SmartECC ist dazu in der Lage, unliebsame Fehler beim Lesen von Daten auszumerzen.

SmartECC setzt auf einen ausgeklügelten Algorithmus, welcher während des Schreibens von Daten wichtige Informationen sammelt. Diese werden in einem Backup hinterlegt und können zu einem späteren Zeitpunkt zum Einsatz kommen. Neben SmartECC bietet der Controller auch SmartRefresh. Dieses Feature sorgt für eine zuverlässige Überwachung der einzelnen Speicherzellen. Dabei erkennt der Controller Bereiche, die nicht mehr zuverlässig arbeiten und tauscht sie gegebenenfalls aus.

Die MP510 setzt auf den eher unbekannten Phison PS5012-E12 Controller.

SLC-Cache erhöht Transferleistungen

Die MP510 setzt wie viele andere SSDs auch auf einen SLC-Cache. Dies ist bei SSDs mit einem TLC-NAND mehr Regel als Ausnahme. Und dafür gibt es einige gute Gründe. So sorgt der Cache unter anderem dafür, dass die SSD beim Schreiben weitaus mehr Leistung vollführen kann. Allerdings ist der SLC-Cache für viele Hersteller ein großes Geheimnis, das keineswegs gelüftet werden darf. Corsair geht bei der MP510 einen anderen Weg. Hier spricht der Hersteller ganz offen, wie hoch der Puffer der SSD ist. Bei der MP510 setzt Corsair auf insgesamt 24 GB SLC-Cache.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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