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„Star Wars: Battlefront 2“ im Test: Ein Erwachen der Macht oder eine Enttäuschung?

Es war einmal in einer weit, weit entfernten Galaxie, als sich die Spieleschmiede Electronic Arts vor vier Jahren die exklusive Lizenz für Videospiele im Star-Wars-Universum sicherte. Nach dem ersten “Star Wars: Battlefront” aus dem Jahre 2015, das noch ein reiner Multiplayer-Shooter sein wollte, präsentierte EA im Oktober 2017 den Nachfolger “Star Wars: Battlefront 2”, mit dem die Erwartungen erneut hoch lagen und einiges besser gemacht werden sollte. Ob die Entwickler sich von der hellen Seite der Macht haben leiten lassen oder die dunkle Seite bereits Überhand gewonnen hat, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Singleplayer

Kampagne

Ganz im Gegensatz zum Vorgänger bietet Star Wars: Battlefront 2 erstmals seit The Force Unleashed 2 eine Einzelspieler-Kampagne, die in Zusammenarbeit mit Lucasfilm an die offiziellen Geschehnisse des Star Wars Universums anknüpft und eine Geschichte nach der Zerstörung des zweiten Todessterns erzählt. 

In der Story spielt ihr zunächst die Elitesoldatin Iden Versio, die für das Imperium den sogenannten Inferno Trupp anführt. Ohne zu viel zu verraten, entwickelt sich die Handlung in eine Richtung, die nicht vom Spieler beeinflusst werden kann und teilweise vorhersehbar ist. In insgesamt 13 Missionen des ersten Teils der Kampagne spielt ihr zudem auch bekannte Charaktere aus dem Star Wars Universum, wie z. B. Luke Skywalker oder Kylo Ren, die einem natürlich erstmal ein Grinsen ins Gesicht zaubern. Die Abfolge bleibt jedoch stets die gleiche. Nachdem eine Schar aus Gegnern niedergestreckt wurde, folgt erneut eine Cutszene, die einem die Story näher bringen soll. Dies gelingt jedoch nicht immer und teilweise fragte man sich, wie das nun ins große Ganze passt.

Wir wollen am Einzelspieler jedoch nicht nur rumnörgeln, denn optisch sowie technisch hat er einiges zu bieten und sorgt dennoch für Unterhaltung. Wem die reinen Shooter-Elemente zudem gefallen, der wird mit der Kampagne definitiv seinen Spaß haben, vor allem wenn diese an originalen Schauplätzen stattfinden, wie z. B. Naboo oder im Weltall zwischen riesigen Schlachtschiffen. Man sollte sich allerdings darauf einstellen, dass der Spaß schneller wieder vorbei ist, als man Jar Jar Binks sagen kann, denn nach nichtmal sechs Stunden war alles wieder vorbei.

Arcade

Das man sich Star Wars: Battlefront 2 nicht nur allein wegen der Kampagne kaufen sollte, ist wohl jedem mittlerweile klar. Doch was bietet das Spiel noch, wenn man kein Fan von großen Multiplayer-Schlachten ist? Nicht unbedingt viel, aber dennoch kann man im Arcade-Modus verschiedene Kampfszenarien durchspielen. Zur Verfügung stehen dabei acht Szenarien auf der hellen sowie acht auf der dunklen Seite der Macht, die auf drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden durchgespielt werden können. Dabei spielt ihr entweder mit KI-Mitstreitern gegen den Feind oder als einzelner Held. Die Szenarien können sogar den Vorstellungen des Spielers angepasst werden, wodurch sich z.B. die Lebensenergie oder die Teamgröße ändert lässt. Allerdings sollte auch hier klar sein, dass dies nur kurzfristen Spaß bringen wird und durch die Wiederholung dann schnell langweilig werden kann.

Multiplayer

Wie bei zahlreichen Shooter-Titeln von EA steht natürlich auch bei Star Wars: Battlefront 2 der Multiplayer im Vordergrund, der die Star-Wars-Fans an die Bildschirme fesseln soll. Um dies zu erreichen, greift EA tief in die „Star Wars“-Kiste und fährt zahlreiche Geschütze aus dem Universum auf, die das Herz von eingefleischten Fans höher schlagen lassen sollen.

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