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Star Wars Battlefront – Erster Eindruck und Hands-On

DICE und Eletronic Arts bringen dieses Jahr einen der meist erwarteten Shooter auf den Markt. Star Wars Battlefront bedient sich dabei an den Elementen aus dem eigenen Universum. DICE implementiert in ihrem Shooter aber nur Elemente aus den letzten drei Teilen der Saga. Das Imperium und die Rebellion spielen also die große Rolle.

In der EA Community Lounge konnte ich die PlayStation 4-Version von Star Wars Fighter Squadron und am großen Stand den Modus Walker Assault antesten.

Fighter Squadron

DICE und EA ernteten im Vorfeld viel Kritik von Fans. Die Raumschlachten sollen wahrscheinlich erst zu einem späteren Zeitpunkt als DLC eingeführt werden. Ehrlich gesagt, war ich selbst ein wenig skeptisch. Ich habe aber versucht möglichst neutral an das Spiel heranzugehen.

Kurz gesagt: Star Wars Battlefront überzeugte mich voll und ganz. Die Texturen der X-Wings und TIE-Fighter sehen hervorragend aus und auch die Details der Spielwelt sind einmalig. Die Details der Raumschiffe wirken echt und man fühlt sich direkt wie im Star Wars-Universum.

Das Gameplay des Spielmodus gefiel nicht so recht, da es ein einfachen Team-Deathmatch war. Für die Demo aber wohl ausreichend. Auf dem Planeten Sullust versuchen wir als Rebellen das Imperium von ihrem Planeten zu trennen, denn Sullust versorgt sie mit wichtigen Rohstoffen. Das Ziel ist es 200 Punkte zu erreichen. Ein Abschuss bringt dem eigenen Team drei Punkte. Während des Machtes erscheinen jeweils von den Rebellen oder dem Imperium Transporter, der uns bei seiner Zerstörung 20 Punkte näher an den Sieg bringt. Auf dem Boden befinden sich Power-Ups mit verschiedenen Eigenschaften. Beispielsweise werden sofort alle Schäden repariert oder ihr bekommt die Möglichkeit den Millenniumfalken zu spielen.

Die Steuerung war für mich als PC-Spieler zuerst sehr gewöhnungsbedürftig. Nach kurzem nachjustieren der Sensitivität war das ganze aber kein Problem mehr. Schnellen Manövern steht bei der Geschwindigkeit der Raumschiffe nichts im Weg. Über die R-Tasten des Controllers benutzen wir unsere Raketen oder betätigen die Lasergeschütze. Über L2 wird der Feind anvisiert, damit die Rakete nicht einfach vorbeirauscht. Der TIE-Fighter verfügt über einen Geschwindigkeits-Schub und der X-Wing kann seine Schilde verstärken. Wichtig herbei: Je schneller das Schiff ist oder wird der Schildboost des X-Wings benutzt, verringert sich die Waffenstärke.

Fighter Squadron überzeugt im Detailreichtum der Grafik und des Sounds. Als Star Wars-Fan überzeugen mich besonders die typischen Laser-Sounds. Die Steuerung könnte für die meisten sehr gewöhnungsbedürftig sein. Sie passt aber hervorragend zum schnellen Gameplay.

Walker Assault

Zur Grafik muss hier nichts gesagt werden. Die PC-Version steht der Konsole nicht nach. Man merkt aber sofort – das Spiel kommt von DICE. Im ersten Moment dachte ich: „Hey, spiele ich hier gerade Battlefield?“. Natürlich spürt man Einflüsse von Battlefield, nicht nur weil die Frostbite-Engine verwendet wird. Ich kann aber sagen: Es ist kein futuristisches Battlefield. Star Wars Battlefront Walker Assault spielt sich wie ein Star Wars Battlefront. Nicht so steif, wie ich Battlefront 2 in Erinnerung hatte.

In Walker Assault müssen wir auf Hoth entweder unsere Kameraden auf der Rebellen Seite schützen und unserer Generator vor der Zerstörung bewahren, oder eben anders herum. Das gleiche Szenario wie aus dem Film.

Wie in Fighter Squadron sind auf dem Schlachtfeld Power-Ups zu finden. Beispielsweise für Impuls-Granaten, Raketenwerfer oder eben Darth Vader. Leider konnte ich das Power-Up für Darth Vader nicht finden. Auch wenn ich den Großteil meiner Spielzeit damit verbracht habe, eben jenes Power-Up zu suchen.

Gesamteindruck

Star Wars Battlefront fühlt sich richtig an. Obwohl viel Kritik an der DLC-Politik zum kommenden Battlefront ausgeübt wurde, kann ich sagen, dass viele sich einfach ein Battlefront 3 wünschen. Das werden sie nicht bekommen. Dafür bekommen sie trotzdem ein authentisches Spiel, dass mir persönlich viele Spielstunden bescheren wird.

Lukas Heinrichs

Mitgründer von Basic-Tutorials.de und leidenschaftlicher Zocker und zusätzlich noch Redakteur für den Blog, hält mich meistens mein Arbeitsleben von Unmengen an Artikel ab.

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