Spiele Testberichte

Star Wars Jedi: Fallen Order im Test

Voll einen auf die Zwölf

Spielt ihr nicht gerade auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad, ist das Kampfsystem wirklich knackig, aber dafür sehr gut gelungen. Die Abwehr, also Blocken, Parieren und Ausweichen ist sogar meist viel wichtiger als der direkte Angriff. Da es aber verschiedene Gegnertypen besitzt, ist auch immer eine andere Taktik notwendig. Von Sturmtrupplern über Tiere bis hin zu AT-STs ist wirklich alles dabei. Und die Bosskämpfe sind nochmal eine ganze Latte anstrengender.

Neue aktive sowie passive Fähigkeiten erlernen wir entweder durch die Story oder Fertigkeitspunkte im Skill-Baum. Heilen tun wir uns auch nicht auf wundersame Weise, sondern müssen wir auf unseren stark begrenzten Stimpacks zurückgreifen. In der ganzen Welt sind sogenannte Meditationspunkte verteilt. Nur an ihnen oder in der Mantis habt ihr Zugriff auf den Skillbaum, könnt das Spiel speichern oder einfach eure Vorräte und Lebenspunkte wiederherstellen. Dafür tauchen aber auf der ganzen Spielwelt die Gegner wieder auf.

Die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade machen Star Wars Jedi: Fallen Order aber auch gerade so interessant. So werden Gegner nicht einfach nur zum Boxsack, sondern sie teilen ordentlich aus. Sturmtruppen werden immer noch mit nur einem Lichtschwerthieb niedergestreckt, knallen euch auch gut einen über den Latz. Ebenso ist das Zeitfenster für Parier- und Ausweichbewegungen kleiner.

Obwohl es nur wenige Planeten gibt und sie anfangs wie lineare Level wirken, bieten sie doch viel Abwechslung. Dafür besucht ihr sie im Spielverlauf mehrfach. Mit steigender Macht und neuen Fähigkeiten werden immer weitere Wege freigeschaltet.

Um neue kosmetische Inhalte zu erhalten oder aber Verbesserungen für euren kleinen, helfenden Droiden kommt es auch auf eure Rätselkünste an. Aus Kombination aus Fertigkeiten und der Macht könnt ihr die verstecktesten Orte finden. Ab und an gibt es wage Hinweise, die aber nicht immer hilfreich sind.

Helfende Hand BD-1

Nicht immer bringt euch die Macht etwas – da kommt BD-1 ins Spiel. Die heilenden Stim-Packs bekommt ihr nur von ihm. Auch technische Anlagen kann er manipulieren und euch beispielsweise so eine Brücke ausfahren. Wieder gut hin bekommen von Respawn, ist auch die Vermittlung von Gefühlen und Empfindungen bei dem kleinen Droiden. So wird nicht nur BD-1 gegenüber von Cal mehr als nur ein Freund, sondern wir finden ihn auch richtig süß.

Obwohl EA eine wirklich herausragende Engine mit Frostbite hat, setzt man bei Star War Jedi: Fallen Order aber auf die Unreal Engine 4. Das bietet Vorteile sowie Nachteile. Auf der einen Seite sind beispielsweise Wassereffekte wirklich hervorragend. Auf der anderen Seite wirken einfache Texturen wie bei Häusern stellenweise verwaschen. Auch mit einigen Frameeinbrüchen hatten wir zu kämpfen. Aber das Spiel ist und bleibt schön.

Auch auf Ladezeiten können wir verzichten. Diese werden zwar einfach gekonnt mit einem Sprung durch den Hyperraum kaschiert, bieten euch immer etwas liebevolles und keinen schnöden Ladebalken. Ladezeiten haben wir nur zum Start und sobald wir komplett sterben sollten.

Und direkt zum Start wird euch empfohlen mit einem Controller zu spielen. Nehmt ihn wahr. Es lässt sich super mit Maus und Tastatur spielen, funktioniert mit dem Controller aber noch ein bisschen besser.

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Lukas Heinrichs

Mitgründer von Basic-Tutorials.de und leidenschaftlicher Zocker und zusätzlich noch Redakteur für den Blog, hält mich meistens mein Arbeitsleben von Unmengen an Artikel ab.

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