Audio Testberichte

SteelSeries Arctis 3 Bluetooth 2019 Edition Gaming-Headset im Test

Audioqualität

Hinsichtlich des Sounds lässt sich zunächst festhalten, dass das „Arctis 3 Bluetooth“ zwar ein Stereo-Headset ist, 7.1-Surround-Sound aber durch Windows Sonic möglich ist. Hierdurch soll dem Träger ein besseres Raumgefühl mit zielgenauerer Verortung von Geräuschen ermöglicht werden. Beim Gaming stellt dieser Surround-Sound möglicherweise einen entscheidenden Vorteil dar. Bei der ersten Version musste hierfür noch die SteelSeries Engine 3 verwendet werden – das fällt nun weg.

40-mm-Neodynium-Treiber
40-mm-Neodynium-Treiber

Im Test kann das Headset vor allem durch klare Höhen und tiefe Bässe überzeugen. Die Mitten wirken manchmal weniger dynamisch, was bei Betrachtung der gesamten Audiobandbreite jedoch eher weniger ins Gewicht fällt.

Beim Spielen fällt der Klang sehr positiv auf. Er passt sich gut an die Gegebenheiten des jeweiligen Spiels an und ist insgesamt sehr zufriedenstellend. Wer die Kopfhörer jedoch auch einsetzen möchte, um Musik zu hören, wird je nach Vorliebe enttäuscht sein. Nicht jedes Genre kann authentisch wiedergegeben werden.

Insgesamt ist die Qualität des Klangs jedoch zufriedenstellend.

Mikrofon

Wesentlich besser schneidet das Mikrofon der 2019-Edition des „Arctis 3 Bluetooth“ ab. Dieses soll laut SteelSeries Studioqualität bieten. Tatsächlich überzeugt es in unserem Test durch klare Aufnahmen und echte Geräuschunterdrückung. Störende Hintergrundgeräusche werden vom Mikrofon einfach ausgeblendet, was dazu führt, dass der Sprechende immer sehr gut zu verstehen ist.

Am Mikrofon haben wir nichts zu bemängeln. Es ist wirklich außergewöhnlich gut.

Akku, Anschlüsse und Übertragung

Das Headset kann sowohl über Bluetooth als auch per Kabel mit einem Ausgabegerät verbunden werden. In beiden Fällen funktioniert das Herstellen der Verbindung im Test problemlos. Im Bluetooth-Betrieb ist die Verbindung stabil. Ausfälle oder Hänger konnten wir im Test nicht feststellen. Die kabellose Reichweite liegt bei zehn Metern – im Alltag dürfte sie kaum überschritten werden. Ein 3,5-mm-Doppelklinkenverlängerungskabel sowie ein Hauptkabel und ein Adapter sind im Lieferumfang enthalten. Positiv herzuheben ist, dass das Headset sowohl per Bluetooth als auch per Kabel gleichzeitig verwendet werden kann. Man kann während des Zockens also einfach ein Telefonat annehmen.

Auch der Akku bietet mit einer aktiven Hördauer von bis zu 28 Stunden reichlich Spielraum. In unserem Test hielt eine Akkuladung komfortabel mehrere Tage lang. Das Headset leistet sich in diesem Bereich also keinerlei Schwächen.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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