PC- & Konsolen-Peripherie

SteelSeries Arctis Prime: Multiplattform-Gaming-Headset im Test

Design & Verarbeitung

Das Design des mattschwarzen Over-Ear-Headsets dürfte Kennern der Marke bestens bekannt sein und positioniert sich zwischen dem kleinen Bruder Arctis 3 und dem höherpreisigen Arctis Pro. Auf technische Features wie RGB-Beleuchtung und DTS Headphone:X v2.0 der Pro-Variante verzichtet das neue Gerät konsequent, hinsichtlich der Verarbeitung steht das rund € 119,90 teure Gerät der teureren Variante aber in Nichts nach.

So setzt das Arctis Prime auf einen robusten Metallbügel samt drehbarer Ohrmuscheln, der mit einer Mischung aus Aluminiumlegierung und Stahl gleichermaßen leicht wie robust ausfällt und so selbst dauerhaft einer intensiven Beanspruchung standhalten soll. Zur Verstellung dient einmal mehr ein Skibrillen-Kopfband, mit dem sich das Headset eurer Kopfform anpasst.

Ähnlich überzeugend fallen die Kunstleder-Ohrpolster aus, die das Ohr vollständig umschließen. Tatsächlich kann sich auch die Außengeräuschabschirmung mehr als sehen lassen, die sämtliche Hintergrundgeräusche konsequent abschirmt. Bei hohen Temperaturen kommt man aufgrund des gewählten Kunstleders allerdings mitunter recht schnell ins Schwitzen. Hier hätten wir uns ein Erbe der AirWeave-Ohrpolster des Pro-Modells gewünscht.

Interessanterweise setzt SteelSeries beim Prime auch auf abnehmbare Ohrmuschel-Abdeckungen (genannt: Lautsprecherteller), wie wir sie beispielsweise bereits von der Pro-Variante oder den Headsets des Herstellers ASTRO Gaming kennen. Der hauseigene SteelSeries-Shop schnürt Bundles aus Kopfband und Abdeckungen, um die Optik des Geräts weiter zu individualisieren. Auch die bereits angesprochenen, atmungsaktiven AirWeave-Ohrpolster können hier bei Bedarf nachgekauft werden.

An der linken Ohrmuschel findet das versenkbare, Discord-zertifizierte ClearCast-Mikrofon Platz, hier finden sich auch die Bedienelemente des Headsets: ein Lautstärkerad und ein Button für die Mikrofon-Stummschaltung, die wir in Form und Farbe ebenfalls bereits von anderen Geräten kennen und sich hochwertig anfühlen.

Allerdings gibt es Abzüge in der B-Note. Zum einen wirkt die Position des Mute-Knopfes nicht vollends durchdacht. Nicht selten kommt es vor, dass das Headset beim Aufsetzen aus Versehen stummgeschaltet wird. Zum anderen fällt der Mikrofonarm etwas zu weich aus und kann selbst bei leichtesten Berührungen versehentlich verstellt werden. Doch das ist Meckern auf hohem Niveau, denn das SteelSeries Prime nimmt es hinsichtlich der Verarbeitungsqualität problemlos mit deutlich teureren Geräten auf.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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