Peripherie Testberichte

SteelSeries Arctis Pro Gaming-Headset im Test

Klangqualität

Die 40-mm-Neodym-Treiber des SteelSeries Arctis Pro können Frequenzen zwischen 10 Hz und 40 kHz wiedergeben. Damit bieten sie einen erweiterten Frequenzbereich, der über den vieler anderer Headsets hinaus geht. Auch besonders hohe Töne können noch wiedergeben werden. Außerdem wird DTX Headphone:X v2.0 unterstützt, wodurch 7.1 Surround Sound virtuell emuliert werden kann.

Die Klangqualität des Arctis Pro kann zusammenfassend als großartig bezeichnet werden. Der Bass ist enorm tief und sehr klar. Er dröhnt dabei keineswegs unangenehm, sondern wird sehr differenziert und nuanciert wiedergegeben. Musikliebhaber dürfen sich im Bassbereich auf kaum verfälschte Instrumente und sehr gut wiedergegebene tiefe Stimmen freuen können.

Ebenfalls weit überdurchschnittlich fällt die Klangqualität im Mitteltonbereich aus. Der Klang kann als räumlich und weiterhin sehr nuanciert beschrieben werden. Im Musikbereich ist der Mitteltonbereich wieder für einige Instrumente sowie für die meisten weiblichen Stimmen von großer Bedeutung. Darüber hinaus befinden sich die von Spielen erzeugten Klänge zu einem großen Teil ebenfalls im Mitteltonbereich. Die Ausgewogenheit dieses Bereiches stellt für ein Gaming-Headset wie das Arctis Pro also einen klaren Vorteil dar.

Auch die Höhen sind klar. Sie können als neutral bezeichnet werden, was Gaming-Freunden entgegen kommen dürfte, da alle Töne recht natürlich klingen, was naturgemäß angenehm ist. Die räumliche Ortung des Klangs im Spiel dürfte mit dem Arctis Pro indes kein Problem darstellen. Der Klang ist also tatsächlich hervorragend.

Software

Das SteelSeries Arctis Pro kann grundsätzlich an jeder Plattform genutzt werden. Am Computer ist die Verbindung inklusive ChatMix-Steuerung über USB möglich. Hierbei wird auch die RGB-Beleuchtung aktiv und kann über die SteelSeries Engine 3-Software gesteuert werden. Zusätzlich ist jedoch noch einen Klinkenadapter im Lieferumfang enthalten, der den Anschluss an vielen weiteren Geräten erlaubt, die einen Klinkenanschluss bieten.

Eine Registrierung wie etwa beim Arctis 3 ist nicht notwendig, um die SteelSeries Engine 3 zu nutzen. Das Headset wird digital per USB angeschlossen und somit automatisch erkannt. In den Einstellungen findet ihr neben der Beleuchtung auch DTX Headphone:X v2.0, für den virtuellen 7.1-Sound. Außerdem können noch diverse weitere Einstellungen für das Mikrofon und die Treiber vorgenommen werden.

Die Software unterstützt auch verschiedene Profile, die automatisch je nach gestarteter Anwendung gewechselt werden können. Mit speziellen Engine Apps ist außerdem eine Synchronisierung der RGB-Beleuchtung möglich.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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