Audio Testberichte

SteelSeries Arctis Pro Wireless – Das kabellose Profi-Gaming-Headset im Test

Tragekomfort

Zunächst fällt auf, dass die Ohrpolster aus Stoff gefertigt sind. Laut Hersteller sind sie abwaschbar, was selbstverständlich einen großen Vorteil darstellt. Werden sie durch längeres Tragen beschmutzt oder durch Schweiß nass, muss der Nutzer sich nicht mit der neuen Situation anfreunden, sondern kann sie durch einfaches Waschen wieder in einen sauberen, angenehmen Zustand versetzen.

Das klobig wirkende Kopfband erweist sich als außergewöhnlich angenehm. Es sorgt dafür, dass das Headset sicher und recht straff sitzt. Da die Ohrpolster auch bei straffem Sitz kaum spürbaren Druck ausüben, kann dies positiv gesehen werden. Insgesamt fühlt das Headset sich in jeder Hinsicht angenehm an. Sowohl das Kopfband als auch die Ohrmuscheln wirken keineswegs störend oder drückend. Dafür sorgt auch die hohe Flexibilität. Das Arctis Pro Wireless bietet also einen sehr hohen Tragekomfort.

Audioqualität

Hinsichtlich der Audioqualität sollte das Arctis Pro Wireless einiges zu bieten haben. Andernfalls wäre es – vor allem in Anbetracht der Bewerbung – eine echte Enttäuschung. Im Test haben wir also besonderen Wert auf die Qualität des Klangs gelegt.

Insgesamt konnte der Klang uns überzeugen. Er ist klar, ausgeglichen und immer kräftig genug. Der Bass ist kräftig, ohne störend tief und wummernd zu sein. Dennoch ist er voll und kommt gut zur Geltung. Besonders der virtuelle 7.1 Surround Sound mit DTS HEADPHONE:X V2 trägt hierzu bei. Hier sei jedoch darauf verwiesen, dass verschiedene Genres unterschiedliche Anforderungen an Höhen und Tiefen stellen. Während einige Genres sehr von den voreingestellten Audioeinstellungen des Arctis Wireless Pro profitieren, gereichen sie anderen zum Nachteil.

SteelSeries Arctis Pro Wireless
SteelSeries Arctis Pro Wireless

Sehr vom Bass profitierende Musikstücke sowie leichte Songs, die vom Wechselspiel von Höhen und Tiefen leben, lassen sich sehr gut hören. Dazu gehört beispielsweise Popmusik, elektronische Musik und sonstige Dance-Music. Wer das Gerät lediglich im Gaming-Bereich einsetzt, dürfte mit dem Headset ebenso absolut zufrieden sein.

Falls das Headset zu basslastig ist, kann man in der SteelSeries Engine 3 die Einstellungen ein wenig anpassen, hier stehen unterschiedliche Voreinstellungen zur Auswahl.

Negativ fällt leider auf, dass das Headset ohne Soundwiedergabe ein paar Sekunden rauscht, bis es sich automatisch abstellt.

Mikrofon

Das Mikrofon des Headsets ist an der linken Ohrmuschel befestigt. Es kann hier auf einfache Weise herausgezogen und wieder eingefahren werden. Ein- und ausgeschaltet wird es indes über einen Knopf, welcher sich ebenfalls an der linken Ohrmuschel befindet. Nach einem Druck hebt oder senkt der Knopf sich, sodass sofort festgestellt werden kann, ob das Mikrofon ein- oder ausgeschaltet ist.

Der Arm des Mikrofons erweist sich im Test als äußerst flexibel. Er kann problemlos in jede erdenkliche Richtung gebogen werden, sodass eine Anpassung an die individuellen Gegebenheiten in jedem Falle bequem möglich ist.

In unserem Test hat das Mikrofon einwandfrei funktioniert und für eine sehr gute Übertragung der Aufnahmen gesorgt. Die Geräuschunterdrückung funktionierte sehr gut – Gesprochenes war deutlich und beinahe ohne störende Hintergrundgeräusche zu verstehen. Natürlich kann man hier dennoch keine Studioqualität erwarten. Doch hört selber:

In Verbindung mit der Senderstation, die im nächsten Abschnitt näher betrachtet werden wird, lässt sich der sogenannte Chat-Mix einstellen. Hiermit ist es möglich, das Verhältnis von Sprachchat zu Spiellautstärke anzupassen.

Insgesamt überzeugt das Mikrofon. Schwächen können wir hier nicht finden.

Was denkst du über das Thema? Hier geht es zu den Kommentaren!

Vorherige Seite 1 2 3 4Nächste Seite
Tags

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

Related Articles

Back to top button