Peripherie Testberichte

SteelSeries Rival 650 Wireless: Kabellose Gaming-Maus mit Dual-Sensor im Test

Ausstattung

Die Ausstattung mit zwei optischen Sensoren stellt das große Highlight dieser Maus dar – sofern man bereit ist, die auf die kabellose Schnelladefunktion bezogene Werbung weitgehend zu ignorieren. Die bereits bei der Rival 600 zum Einsatz kommenden Sensoren wurden nicht überarbeitet – sie überzeugen nach wie vor im gleichen Maße.

Die Unterseite der Gaming-Maus
Die Unterseite der Gaming-Maus mit Ein-/Ausschalter und Connect-Button

Neben einem mit maximal 12.000 DPI auflösenden optischen Sensor kommt ein zweiter Sensor zum Einsatz, der die Lift-Off-Distanz erfasst. Sobald die Maus auch nur minimal abhebt, was im Eifer des Gefechts durchaus vorkommen kann, wird der normale Sensor geblockt, sodass der Mauszeiger nicht wild verrutscht. Die Lift-Off-Distance kann individuell eingestellt werden. Im Test funktioniert dies wunderbar.

Zusätzlich sollte gesagt werden, dass der Hauptsensor, im Übrigen handelt es sich bei diesem um einen „TrueMove 3“, auch ohne die Unterstützung extrem stark ist. Er bietet 1-zu-1-Tracking und setzt alle Befehle ohne spürbare Latenzen um. Anspruchsvolle Gamer werden mit der Rival 650 Wireless definitiv glücklich werden.

Insgesamt reagiert der Cursor immer beinahe ideal. Hektische Bewegungen, schnelle Richtungsänderungen, zahlreiche Befehle innerhalb kürzester Zeit und besagtes Abheben des Eingabegeräts – nichts stellt im Test ein Problem für die Sensoren dar, sodass wir mehr als nur zufrieden sind.

Ebenfalls Teil der Ausstattung sind die optionalen Gewichte, die an den Seiten der Maus angebracht werden können. Die Möglichkeit, das Gewicht des Gerätes auf diese Weise an die individuellen Bedürfnisse anzupassen, gefällt uns sehr gut und erweist sich als äußerst praktisch. Die Montage der Gewichte unter den abnehmbaren Silikonpolstern ist einfach. Im Lieferumfang sind acht Gewichte mit jeweils vier Gramm enthalten, sodass hier wohl jeder Nutzer das für sich ideale Gewicht finden wird.

Die Kabellosigkeit stellt indes den einzigen Unterschied zur Rival 600 dar. SteelSeries bewirbt das neue Modell offensiv mit der Schnellladefunktion – angeblich handelt es sich um die erste kabellose Maus, die über ebendiese Funktion verfügt. Die versprochenen Lade- und Haltezeiten werden im Test tatsächlich mehr oder minder zuverlässig erreicht. Bereits nach fünfzehn Minuten des Aufladens kann die Maus beinahe zehn Stunden lang verwendet werden. Voll aufgeladen – erreicht ist die Komplettladung nach ungefähr zwei Stunden – soll die Maus 24 Stunden durchhalten. Auch hier können wir festhalten, dass die Angaben durchaus realistisch sind.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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