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Streamlabs veröffentlicht „Oslo“: Kollaborationstool für Videoschaffende

Wer Videos produziert, schneidet oder anderweitig an der Bearbeitung beteiligt ist, hat wahrlich keinen leichten Job. Gemeinsam an einem Video zu arbeiten ist eine Herkulesaufgabe, die in der Regel etliche Mails, genaues Notieren der Zeitstempel und weitere Feinarbeiten erfordert. Glücklicherweise stellt Streamlabs nun sein neues Programm Oslo vor, mit dem die Zusammenarbeit in der Videoprouktion deutlich erleichtert werden soll.

Zusammenarbeit im Browser: Keine Downloads, keine neuen Accounts

Mit Oslo möchte Streamlabs alle für die gemeinsame Arbeit an Videos nötigen Werkzeuge in einem einzigen Programm vereinen. Das soll letztlich zu einer angenehmeren und weniger zeitaufwendigen Arbeit führen – und damit zu besseren Ergebnissen. Das Programm funktioniert cloudbasiert. Alle beteiligten Personen können Videos sowie ihr Feedback in der Cloud hochladen und direkt auf alle anderen Entwürfe, Vorschläge etc. zugreifen.

Der Einstieg soll dabei möglichst niedrigschwellig sein. So ist kein Programmdownload nötig. Oslo funktioniert im Browser und kann mit einem bestehenden Google-Konto genutzt werden. In der Programmoberfläche können mehrere Projekte angelegt werden, zu denen anschließend alle Mitarbeitenden eingeladen werden können. Wie viele Menschen mitarbeiten können, ist dabei vom jeweiligen Oslo-Abonnement abhängig – je mehr bezahlt wird, desto mehr Mitarbeitende können hinzugefügt werden.

Altbekannte Funktionen klug vereint

Alle Mitarbeitenden können auf zahlreiche Tools zugreifen, mit denen sie Feedback und Vorschläge hinterlassen können. Neben einfachen Kommentaren, die automatisch mit dem jeweiligen Zeitstempel versehen werden, besteht etwa die Möglichkeit, mit verschiedenen Farben und Strichgrößen ins Video zu malen. So können etwa bestimmte Bereiche markiert werden, um auf Probleme hinzuweisen oder Punkte, auf die im Kommentar Bezug genommen wird, auf einfache Weise hervorzuheben.

Im Grunde bietet Oslo damit keine High-Tech-Funktionen und nichts wirklich Neues, schafft es aber, die gemeinsam Arbeit an Videos durch das Verknüpfen verschiedener Funktionen zu vereinfachen und den erforderlichen Kommunikationsaufwand deutlich zu schmälern. Abschließend kann das fertige Video direkt von Oslo aus bei YouTube hochgeladen werden.

Erweiterungen sind bereits geplant

Erweiterungen des Funktionsumfangs sind bereits in Planung. Künftige Oslo-Versionen sollen etwa mit Adobe Premiere Pro and Final Cut Pro verbunden werden können, sodass die in Oslo hinterlassenen Kommentare und Markierungen direkt in die Bearbeitungssoftware importiert werden können.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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