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Telekom “Netz der Zukunft” erlebt Gegenwehr

In einigen Regionen wurden Telekom Kunden bereits letztes Jahr über das so genannte Netz der Zukunft informiert. Dahinter steckt eine Zusammenlegung aller Geräte über nur noch einen Anschluss. Die Leistung wird parallel dazu deutlich besser, und doch gibt es tausende Nutzer, die schon jetzt Sorge vor der Zukunft haben. Der Widerstand ist jedoch zwecklos, denn tatsächlich geht die Telekom ihren Weg ohne Wenn und Aber – wenn es sein muss, dann eben auch durch das Aussprechen von Kündigungen.

Spielen wird einfacher

Tatsächlich bringen Neuerungen auch Vorteile mit sich. In Zukunft setzt die Telekom darauf, alle Geräte – vom Telefon über den Fernseher bis hin zum Internet – über einen einzigen Anschluss laufen zu lassen. Wer gerne spielt, der profitiert eindeutig von dieser Veränderung. Sie sorgt nämlich durchaus für eine bequeme Handhabung besagter Geräte. Die aktuell noch vorhandenen Leitungen verschwinden, neue wiederum müssen eingebaut werden. Sicher keine leichte Herausforderung, aber eine, die von der Telekom mit Sicherheit sehr gut überlegt ist. Für diejenigen, die bekannte Novoline Apps auf dem Smartphone nutzen oder generell bevorzugt im Mobile Casino mit Telekom Vertrag spielen, ändert sich nicht so viel. Wer jedoch seinen PC zum Spielen von Book of Ra Alternativen und Co. verwendet, der sollte sich zeitnah mit der neuen Technologie auseinandersetzen und einem Umbau zustimmen. Falls nicht, muss derzeit mit Kündigungen bestehender Verträge geändert werden. Der Konzern wird sich nicht mehr viel Zeit damit lassen, die Umstellung komplett abzuschließen. Drei Jahre Vorlaufzeit waren schließlich mehr als genug, um Nutzer vorzubereiten.

Keine Angst vor Kündigungsflut

Der Telekom sind die bereits angedrohten und eingegangenen Kündigungen offensichtlich egal. Sie erklären hierzu: „Sie müssen sich das so vorstellen: Wir haben eine zweite Autobahn gebaut, auf der fahren schon 95 Prozent der Kunden. Wir können nicht für fünf Prozent die andere Autobahn aufrechterhalten.” Harte Worte, doch ganz Unrecht hat das Unternehmen natürlich nicht. In den letzten Jahrzehnten musste man sich auf so manche Neuerung einstellen – und das bei Weitem nicht nur im Bereich Telekommunikation respektive Internet. Menschen sind nun einmal Gewohnheitstiere, die sich nur ungern neu einstellen. Das ist der Telekom sicher bewusst, doch tatsächlich wäre es wirtschaftlich überhaupt nicht leistbar, Rücksicht auf jeden Einzelnen zu nehmen. Dass die neue Technologie kurz vor dem offiziellen Startschuss steht und alles bisher Dagewesene somit der Vergangenheit angehört, das jedenfalls steht bereits seit einigen Jahren fest. So es die Situation erfordert, kündigt der Konzern seinen Kunden auch selbst, sofern sich diese nicht zum Wechsel ins „Netz der Zukunft“ bewegen lassen. Viele Alternativen bleiben kaum, da selbst Mitstreiter der Branche oftmals über das Telekom Netz arbeiten und lediglich eine Fernschaltung verwenden, um ihre eigenen Kunden mit der Welt zu verbinden.

Kunden brauchen Zeit zum Umgewöhnen

Mit dem gesamten technischen Schnickschnack und Fachbegriffen respektive Abkürzungen können viele Kunden schlichtweg nichts anfangen. Ihnen Begriffe wie IP, 5G & Co. zu erklären und schmackhaft zu machen, das sollte eigentlich die wichtigste Aufgabe für das Unternehmen sein. Die Telekom hat ihre Kunden laut des Magazins Schwarzwälder Bote bereits informiert, wobei es an leicht verständlichen Informationen zu mangeln scheint. Das wiederum bereitet den Nutzern sorge. Insbesondere Telekom Kunden der älteren Generation tun sich schwer damit, die Umstellung anzunehmen. Es bleibt die Sorge, dass das Netz der Zukunft gar nicht mehr praktikabel für diese Kunden ist. Diese Angst gilt es den Betroffenen zu nehmen. Genau hieran jedoch scheitert es bei dem Konzern. Bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen auf Fragen eingehen und doch noch eine klare Information liefern. Allerdings gestaltet sich das für Kunden schwieriger als erwartet, denn die Hotline läuft bereits seit Monaten heiß und Wartezeiten von mehreren Stunden sind aktuell die Regel.

Gastautor

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